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Kategorien > Horror > Horror

Da ist nix!

von Jens

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Da ist nix!


Während meiner Kindheit musste mein Vater bestimmt 2-3 mal zu mir in mein Zimmer kommen, nachdem ich schon zig Minuten im Bett lag. Ich war überzeugt davon, dass unter meinem Bett ,, etwas“ war und es nur darauf wartete mein Fuss oder mein Bein zu greifen.
,, Da ist nix,“ sagte mein Vater manchmal entnervt und machte sich stets die Mühe unter meinem Bett nachzusehen. Ich akzeptierte es dann irgendwann, drückte meinen Teddy fest an mich und achtete penibel darauf, auf gar keinen Fall meinen Fuss oder gar mein Bein raushängen zu lassen. Nur für den Fall, dass mein Vater sich einmal vertan haben könnte…

20 Jahre später.

Es war ein grauer Novemberabend. Ich lag in meinem Bett und schaute aus dem Fenster. Der Mond schaffte es manchmal durch die Wolken hindurch etwas Licht in mein Schlafzimmer zu werfen. Der letzte Regenschauer lag schon ein paar Minuten zurück und der stürmische Wind lies dauernd einen Zweig meines Apfelbaumes ans Fenster schlagen.
Die Anzeige meines digitalen Radioweckers sprang auf 23:00 Uhr. So wie ich es seit jeher eingestellt hatte, ging automatisch das Radio an und die Spätnachrichten wurden durchgegeben. Auf einmal hörte ich einen dumpfen Knall von draußen. Es hörte sich so an, als wenn der Wind die Mülltonne hatte umfallen lassen. ,, Mist. Der ganze Müll liegt womöglich nun auf der Strasse,“dachte ich. Ich schlug mir die Bettdecke zur Seite um zum Fenster gehen zu können. Ich saß auf der Bettkante und setzte meine Füße auf den Boden .Ich bemerkte wie ich mit dem linken Fuß in etwas dickflüssiges getreten war. Erschrocken versuchte ich im Dunkeln den Schalter meiner Nachttischlampe zu finden. Ich fand ihn auch , nur das Licht lies sich nicht einschalten. In dem Moment schien der Mond wieder durch die Wolken in mein Zimmer. Ich sah runter zum Boden. Mein Schrecken wurde immer größer. Die Flüssigkeit breitete sich vom Bett aus kommend immer weiter aus und lief zum Fenster. Der Radiomoderator änderte plötzlich seine Stimme und meldete zwischen den Sportnachrichten: ,,Blut!! Es ist Blut!!“. Ich wollte aufstehen und aus dem Zimmer laufen. Doch plötzlich griff eine Hand nach meinem linken Fußgelenk. Mit dem Schwung des davonlaufens fiel ich auf den Boden…

Schweißgebadet wachte ich auf. Ich saß senkrecht im Bett und wischte mir mit meinem Arm den Schweiß von der Stirn.,, Es war nur ein Traum!“, dachte ich und schwer atmend schaute ich aus dem Fenster. Der Mond schien durch mein Fenster und der stürmische Wind lies dauernd einen Zweig meines Apfelbaumes ans Fenster schlagen. Die Anzeige meines digitalen Radioweckers sprang auf 23:00 Uhr und die Spätnachrichten wurden durchgegeben. Auf einmal hörte ich einen dumpfen Knall von draußen…

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Kommentare

Julia schrieb am 2009-02-05 20:49:13:
ich kann dazu nicht viel sagen..einfach nur genial :)
Marika schrieb am 2008-10-19 11:32:59:
WOW. Du schreibst sehr schön einfach, verständlich. Das gefällt mir. Bei : 20 Jahre später hab ich es mir gemütlich gemacht
..... und war gespannt.... einen richtigen Schluss hätte ich gerne gelesen. ...aber trotzdem ne Gute Geschichte.
Ich kenne das.... ( das dunkle schwarze Loch unterm Bett) ... LG
Eleóme schrieb am 2008-10-17 17:17:30:
Ich fand es im gesamten ganz ok nur, dass es für den Leser fesselnder gewesen wäre, wenn du alles ausfürlicher und detailierter beschrieben hättest, außerdem wäre es passender wenn du eine unheilvolle Stimmung aufkommen lassen würdest.

Liebe Grüße, Eleóme
jinx schrieb am 2008-10-16 13:54:37:
ach ja. hab ich gern gelesen ^^ wer kennt das monster unter dem bett nicht?
ich fand es nur schade, dass es nach dem zu boden fallen einfach aufgehört hat. ich hätte jetzt etwas mehr erwartet ;)

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