Dämonenbeschwörung
von
Lurz
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Das hier ist nur der Anfang einer längeren Geschichte und wenn sie gut ankommt werde ich sie ganz einsenden.
London, 13. 4. 1989
Normalerweise kündige ich mich folgendermaßen an, wenn mich wieder mal ein Zauberer beschwört: In Gestallt eines Teufels, eines Hippogreifes oder sonst einer schön Furcht einflößender Kreatur lasse ich die Temperatur, je nach Bedarf, entweder abkühlen oder erhitzen. Dann sag ich in einer tiefen, hallenden Stimme:
„Ich bin Haskus, Dämon, Geist und Dschinn!
Ich kämpfte bereits in den Kriegen zu Rom, war ein Baumeister des Turms zu Babel!
Ich errichtete die Mauer, die die einstige Hochburg der Zauberer, Prag schützte!
Ich bin Haskus!“
Aber da, vor mir, ich hatte eine sehr einfallsreiche Gestallt angenommen, ein gehörntes Gerippe, aus dessen Augenhöhlen grüne Flammen züngelten, stand ein Teenager!
Ein Kind, dreizehn, vielleicht vierzehn!
Ich meine: In diesem Alter stünde es so einem Lehrling gerade mal zu einen Stecher zu rufen!
Doch das war nicht das erstaunlichste. Als ich das Pentagramm nach Lücken durchsuchte fand ich nichts. Nicht einmal ein Wort hatte er falsch geschrieben. Alles tadelloses Latein, Tschechisch und ein wenig Englisch. Ansonsten hätte ich ihm eine schöne Detonation an den Schädel jagen können. Ich beschloss dicker aufzutragen als sonst. Also begann ich: „Ich…“
Und dieser gottverdammte Dreikäsehoch unterbrach mich doch tatsächlich!
„ Ja, ja, du bist Haskus, Dämon, Geist und Dschinn.
Du kämpftest bereits in den Kriegen zu Rom, war ein Baumeister des Turms zu Babel.
Ich errichtete die Mauer, die die einstige Hochburg der Zauberer, Prag schützte und so weiter, und so fort.“
Jetzt platzte mir aber der Kragen. Ich wurde zu einem, zwar klischeehaften, aber immer noch stilvollen Wesen: Ein riesiger, hässlicher Wasserspeier. Mit einer donnernden Stimme schrie ich dem kleinen Bettnässer die wüstesten Beschimpfungen entgegen. Abschließend warf ich noch einen Feuerball gegen die Schutzwand des Pentagramms, an der er verpuffte.
Wenigstens das zeigte Wirkung.
Kreidebleich tat er einen Schritt zurück, darauf bedacht nicht aus dem Pentagramm zu steigen.
Schade, dachte ich mir, wenn er aus seinem Stern gestiegen wäre hätte ich ihn so verkohlen können, dass er Problemlos als Hundeköttel durchgehen könnte.
Aber der kleine war schlauer als der Meddix (Ein Art Bürgermeister im alten Rom) von Pompeji. Ich verriet einem Afrit, eine sehr mächtige Art von Geistern, dass er große Angst vor Feuer hatte. Also verwandelte sich der Afrit bei seiner Beschwörung kurzerhand in ein Feuerwesen. Die Folge war, dass der Meddix aus dem Pentagramm stolperte, der Afrit einen riesigen Vulkanausbruch verursachte und das Kaiserreich Rom eine Stadt weniger hatte.
Die Zauberer dort waren einfach zu unhöfflich zu mir. Aber mit Haskus legt man sich nicht an, wenn man einen IQ von einem Suppenteller hatte. Aber Pompeji lag nun schon mehr als zweitausend Jahre zurück und die Zauberer sind nicht mehr so doof.
Schade irgendwie.
Der Kleine hatte sich wieder gefangen. „Lass diese Scherze, oder soll ich die Klammer machen? Du sollst jemanden Überwachen.“
Ich hatte gerade aus dem Fenster geschaut und entdeckt, dass ich in London war, dem momentanen Mittelpunkt der Magie, als ich das hörte.
Ich war empört: „Überwachen? Bist du noch bei Trost kleiner? Wer bist du, dass du mir die Arbeit eines Kobolds gibst?“
Der Junge lachte: „“Wenn ich dir meinen Namen verraten würde, hättest du mich in der Hand. Du kannst mich Mr. Drack nennen. Mein wahrer Name ist ein Geheimnis. Schließlich bin ich ein Zauberer. Ich muss ihn schützen. Und was die Arbeit angeht… Ich will, dass du den Verteidigungsminister beschattest.“
Mir blieb der Mund offen: Der kleine wollte, dass ich den, nach dem Premierminister, am meisten bewachten Mann der Welt beschatte? Das war Selbstmord!
Schön langsam ging mir der Junge ziemlich auf die Nerven.
“Kleiner, folgende Situation: Ich bin mächtig, okay ein echt guter Dschinn, aber Kislack hat mehrere Afriten und mindestens zehn Dschinn im Einsatz! Also hol dir einen Madrid, oder eine Horde Dschinn aber nicht mich!“
Jetzt hatte ich es ihm gegeben. Ich konnte meinem Meister zwar meine Meinung sagen jedoch nicht seinen Befehlen widersetzen. Allerdings hoffte ich, dass ihm der Vortrag zu denken geben würde. Hoffnung aufgegeben.
Drack sah bloß gelangweilt drein. „ Ich habe bereits an alles gedacht. Der Schild von Hagara wird dich auf allen Ebenen unsichtbar machen.“
Anmerkung zum Thema Ebenen: Ein Geist kann in verschiedenen Ebenen sichtbar sein. Der normale Mensch sieht eine einzige davon, die Zauberer benutzen Kontaktlinsen um in die zweite zu blicken. Ein Geist aber kann um einige mehr sehen: Ein Kobold sieht auf drei Ebenen, kann sich in der ersten unsichtbar machen, Dschinns meines Schlages konnten bereits beachtliche sieben Ebenen betreten und so weiter und so fort. Alles über sieben ist Angeberei, unter sieben ist nichtswürdig.
Erstaunt fragte ich: „Das Schild von Hagara? Das ist ein Sammlerstück von unschätzbarem Wert! Woher willst du das bekommen?“
Der Junge grinste: „DU wirst es mir bringen. Es wird im Moment in der St. Pauls Kathedrale aufbewahrt. “
Ich war bis dato dreitausend Jahre unterwegs und hatte einige unmögliche Aufgaben gemeistert, keine Frage. Aber warum musste man sich das von einem Kind befehlen lassen?
„Dracky, alter Kumpel: Ich….“
Mir kam es vor als würde ich auseinander gerissen werden, meine Substanz wurde durchgeschüttelt. Ein unangenehmes Gefühl, zu früh entlassen zu werden
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Kommentare
Selena schrieb am 2009-07-28 09:40:19:
Na, die Geschichte von Jonathan Straud kenne ich auch! Na und? Was willst du uns mit deinem Abklatsch sagen? Dass du unkreativ wie ein Stück Brot bist?
Marrakech schrieb am 2008-08-05 16:09:27:
Da kann ich Viktor eigentlich nur komplett zustimmen. Ich mag aber auch deinen Stil nicht besonders, ich finde er ist etwas abgehackt. Kann mir nicht vorstellen , das ein Verlag deine Bücher kauft, wenn du deine Geschichten da auch bei irgendeinem anderen Buch abgeschrieben hast. Vor allem, wenn du da den gleichen Stil benutzt.
Daniel Steinwerth schrieb am 2006-12-03 14:35:09:
Cool du schreibst Bücher ich auch. Bin mittlerweile beim dritten. Habe das erste Buch überarbeitet und werde es jetzt binden, mit Titelbild usw. damit ich es zum VErlag schicken kann. Hast du das auch vor?
Daniel.Steinwerth@gmx.de schrieb am 2006-12-03 14:33:55:
Hi, will unbedingt mehr lesen.
viktor schrieb am 2006-12-03 14:21:41:
Deine Story ist geistiger Diebstahl! Nicht nur die Geschichte an sich, sondern sogar die Scherze sind von Johnatan Straud. Du hast einfach den Anfang der Bartimäustrilogie umgeschrieben, wobei du dich nicht mal bemüht hast dies zu kaschieren. Sieben Ebenen, ein zu Scherzen neigender, selbstverherrlichender Dschinn, ein minderjähriger Zauberer, Linsen zum Sichtbatmachen weiterter Ebenen, Afriten, Madriden - nichts ist das Werk deiner Fantasie. Alles ist einfach nur übernommen und in einem schlecheteren Stil wiedergegeben worden.
Versuch doch das nächste Mal eine eigene Geschichte zu schreiben (nebenbei bemerkt: vorraussetztung füe eine hier reingestellte Geschichte ist, dass sie von dir selbst ist).
Gruß Viktor
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