Dangerouz Beauty Teil I
von
Anna Müller
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1. Kapitel: Der Besuch bei den Millers
Die Tür klingelte und Kaythlen ging zum Eingang und öffnete sie. „Hey Angie!“, begrüßte sie ihre beste Freundin. „Hey Süße!“, freute sich Angelina und umarmte Kaythlen. In dem Moment kam Johnny, ihr Ehemann, um die Ecke und schaute Angelina an. Kurz geschah nichts, doch dann löste sie Kaythlen aus Angelinas Umarmung und meinte: „Ich habe Kuchen gemacht, komme doch rein!“ Als Angelina Kaythlen in die Küche folgte, streifte sie unauffällig an Johnnys Hand vorbei. „Ihr habt renoviert.“, merkte Angelina. „Ja, Johnny meinte, Abwechslung täte den Räumen nicht schlecht.“, antwortete Kaythlen. Angelina schaute sich aufmerksam die neue Küche an. Ihr Blick fiel auf Johnny, der seinen schnell zum Boden richtete. „Willst du unserem Gast nicht auch einmal begrüßen? Wo sind denn deine Manieren, Johnny?“, tadelte ihn Kaythlen. „Hey Angie.“, sagte Johnny leise. „Hey John.“, antwortete Angelina ebenso ruhig wie verfüherisch. Kaythlen, die nicht wusste wie sie diese Begrüßung ein zu ordnen hatte, meinte verdattert: „Ähm ja, kommt, lasst uns essen.“ Sie trug ein Tablett, auf dem ein Apfelkuchen stand, zum Esstisch. Angelina setzte sich auf den Stuhl neben Johnny, während Kaythlen Besteck und Teller holte. Johnny rutschte näher. Angelina lächelte. Dann kam auch schon Kaythlen, voll mit Geschirr gepackt, wieder. „Soll ich dir was abnehmen, Darling?“, fragte Johnny anbietend. Angelinas Blick verfinsterte sich. „Danke, nicht nötig.“, bedankte sich Kaythlen und küsste ihn auf die Wange. Angelina biss sich auf die Unterlippe. Sie konnte nicht verstehen, was Johnny an ihr so toll fand. Er liebte doch nur sie, Angelina. Wie oft hatte er ihr das schon gebeichtet. Aber von Trennung keine Spur. Johnny lächelte sie entschuldigend an – er konnte es einfach nicht übers Herz bringen, eine Frau seelisch zu verletzen. Doch Angelina kannte keine Gnade. Sie verletzte täglich Menschen – nicht seelisch – sondern körperlich. Sie als Profikillerin hatte kein Verständnis für eine solche Gnade Johnnys. Sie selbst würde Kaythlen nur zu gerne in die Luft jagen. Angelina hasste sie. Früher in der Fahrschule, in der sie sich kennen lernten, war Kaythlen eine nette Person. Doch im Laufe der Zeit hatte sie sich in ein Biest verwandelt. Kein Wunder das Johnny Angelina mehr liebte als Kaythlen. Angelina selbst ist meist nicht so drauf wie Kaythlen gegenüber. Sie war eine sehr liebevolle und sexy Frau, jeder Mann wünscht sich so eine wie sie. Doch Angelinas Liebe galt nur Johnny. Sie wusste selbst nicht, wieso sie gerade auf ihn so fixiert war.
In der Zwischenzeit hatte Kaythlen den Tisch gedeckt und sich gegenüber von Angelina und Johnny niedergelassen. Das lange Schweigen schien Kaythlen unangenehm, deshalb fragte sie an Angelina gewandt: „Und Angie? Wie läuft es in der Kanzlei?“ – „Ganz gut.“, antwortete Angelina knapp, immer noch sauer wegen des Kusses.
Sowohl Kaythlen, als auch Johnny glaubten, dass Angelina als Anwältin arbeite. Ihr geheimes Doppelleben als Killerin sollte auch geheim bleiben. MI6, für die sie arbeitete, würde sie umbringen lassen, würde Angelina auch nur ein Sterbenswörtchen verraten. „Das ist schön. Mein Johnnylein wurde befördert! Ist das nicht wundervoll?“, schwärmte Kaythlen. Angelina nickte stumm. Sie nahm ihre Gabel zu Hand und aß zögernd ein Stück Kaythlens Kuchen. Er schmeckte wie Pappe. Angelina wusste nicht, wo sie das eklige Etwas aus ihrem Mund entfernen könnte, dann nahm sie schließlich die Serviette und ließ die “Pappe“ unauffällig hineingleiten. Kaythlen räusperte, ihr war die Situation merklich unangenehm. Fünf Minuten geschah nichts. Angelina versuchte, ihren Kaffee so einzuteilen, dass er ihr bis zum Ende des Essens reichte. Dann klingelte das Handy Angelinas los. „Entschuldigt mich bitte.“, meinte Angelina erleichtert, dankbar für die Ablenkung. Sie ging in den Flur und nahm ab. „Angelina?“, hörte Angelina die Stimme ihrer Assistentin Sara. „Ja, was gibt es?“, fragte sie. „Arbeit.“ Angelina verdrehte die Augen. Solche Antworten war sie von Sara gewohnt. „Was jetzt?!“, fragte Angelina genervt. „Es gibt einen bestimmten Schauspieler, namens Dieter Hallervorden. Wie es aussieht, hatte er einen seiner Kollegen vor sechs Jahren getötet. Und jetzt hat ihn ein jüngerer Schauspieler die Rolle in einem Film abgenommen. Wir denken, dass er auch dieses Mal nicht zurückschrecken wird. Du weißt ja: Töte Einen, rette Tausende.“ Dann legte Sara auf. “Töte Einen, rette Tausende.“, war der Leitspruch des MI6. Sie tötet nur Leute, die selbst welche töten werden. Somit retten sie wer weiß wie viele Menschen. Angelina schaute missmutig ihr Handy an und ging wieder zurück in das Esszimmer. „Ein Klient hat gerade angerufen, ich muss mich leider schon wieder verabschieden.“ Kaythlen schaute Angelina bedauernd an. „Das ist ja blöd. Aber du rufst heute noch mal an, ja?“, hakte sie gleich danach nach. „Sicher.“, log Angelina. Missmutig schaute Johnny auf seinen Teller. „Ähm, Johnny? An meinem Auto ist etwas kaputt, kannst du bitte kurz mit nach draußen kommen und dir es angucken?“ Johnny schaute sie erleichtert an. „Natürlich. Bis gleich, Schatz.“, verabschiedete sich Johnny bei Kaythlen und ging in den Flur, um sich die Schuhe anzuziehen. „Auf Wiedersehen, Angie.“, verabschiedete sich Kaythlen „Tschüss.“, meinte Angelina kurz angebunden und folgte Johnny nach draußen. Ihr Auto stand um die Ecke, ganz unversehrt. Als Angelina um diese Ecke ging wartete Johnny schon, an ihr Auto gelehnt. „Du kleine Lügnerin.“, grinste Johnny. „Ja, aber sonst haben wir keine Gelegenheit.“, meinte Angelina pfiffig. Sie ging zu Johnny und schaute ihn verführerisch in die Augen. Johnny streichelte ihr ein paar Haarsträhnen aus dem Gesicht. Angelina schloss die Augen und führte langsam ihr Gesicht zu dem Johnnys. Er nahm ihr Gesicht in beide Hände und küsste sie lange und zärtlich. Doch dann wandte sich Angelina aus seinem Griff und schaute ihn böse an. „Was ist?“, fragte Johnny ein wenig verdattert. Angelina runzelte die Stirn. „Das weißt du ganz genau.“, meinte Angelina schroff. Johnny schaute sie fragend an. „Du sollst dich endlich von ihr trennen. Ich halte das ewige Geturtel nicht mehr lange aus.“ Johnnys Blick wurde weich. „Ach, Bunny… Ich wollte es doch auch schon so lange tun. Ich schaffe es nicht. Ich habe sie nun schon sieben Jahre an meiner Seite. Sie kennt mich so gut wie auswendig. Es fällt mir einfach so schwer, weißt du denn…“ Weiter konnte Johnny nicht erklären, denn Angelina legte ihren Zeigefinger auf seinen Mund. Sie lächelte selig. „Es ist okay. Treibe es aber nicht zu weit.“ Dann löste sie ihren Finger und küsste ihn innig. Dann schaute sie Johnny tief in die Augen und sagte: „Ich muss jetzt aber wirklich los, Schatz.“ Dann küsste Angelina ihn noch einmal kurz und ging zur Autotür. „Ich liebe dich.“, gestand Johnny. „Ich dich auch.“ Dann stieg Angelina ins Auto und brauste los.
2. Kapitel: Die Killerin
Angelina fuhr sofort zur ihrer Arbeitsstelle. Diese
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Kommentare
Anna Müller schrieb am 2008-10-31 07:38:14:
Ja, es geht weiter, bin noch fleißih am schreiben ;-)
Freut mich, dass es gut ankommt
eli schrieb am 2008-10-30 14:11:15:
geht´s weiter?
was war in dem briefumschlag von mr. gonnel drinnen?
klasse geschrieben
Anna Müller schrieb am 2008-10-30 10:53:44:
Ich wäre sehr erfreut, wenn ihr mi hier eine Kritik hinterlasst.
Natürlich geht die Geschichte bald weiter.
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