Das Ende einer Beziehung"
von
Mandrin
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1.
Ich stand am Fenster und sah die untergehende Abendsonne hinter den Bäumen verschwinden, deren Strahlen durch die Blätter der Bäume drangen. Unten auf dem Hof spielten einige Kinder, deren Lärm sich zwischen den Häusern widerhallte. Der Wind spielte mit den Blättern der Bäume und trieb sie vor sich her. Ich denke an die letzten Monate mit Thomas. Thomas gibt es nun nicht mehr und ich spüre die Traurigkeit und ein Schuldgefühl.. Ich zerreiße den Abschiedsbrief, den ich schon viele Male gelesen habe und werfe die einzelnen Stücke in den Wind, der mit ihnen genauso spielt, wie mit den Blättern der Bäume und sie auseinanderträgt.
2.
Am ersten Schultag nach den Ferien trafen wir uns nach 8 Wochen wieder auf dem Schulhof. Wir standen auf dem Schulhof, da noch etwas Zeit war. Die Sonne war noch sehr warm und der Wind
spielte mit den Blättern der Eiche vor der Schule. Langsam fanden sich die Schüler auf dem Schul-
hof ein und es wurden die üblichen Fragen gestellt, die nach 8 Wochen Ferien gestellt werden. Wie
waren die Ferien, wo warst du in den Ferien gewesen. Alle Gesichter waren durch die Sonne gebräunt.
Ich stand neben Michael mit der großen Nase, der mir von seiner Reise nach Südafrika erzählte. Ich erzählte ihn von meinem Urlaub am Mittelmeer. Andreas, der ebenfalls zu uns kam, erzählte von seinem Urlaub an der Nordsee und Thomas war zusammen mit seiner Schwester im Norden.
Über dem Schulhof sah ich einen schlanken Jungen in engen Jeans und mit einem Pferdeschwanz laufen, den ich zuerst gar nicht bemerkte und auch nicht weiter beachtete.
Wir gingen hinein und das Lachen und die Gespräche der Schüler, die 8 Wochen Ferien hinter sich
hatten, schallten zwischen den gefliesten Wänden.
Langsam füllte sich die Klasse und zum Schluß kam Thorsten in seinen engen schwarzen Lederhosen
und ebenfalls braun gebrannt, ein rothaariges Mädchen, wobei ich nicht wußte, ob die Haare echt oder
gefärbt waren, Andreas mit seinen schwarzen Locken und der Typ mit den engen Jeans und den Pferde-
schwanz, den ich schon auf dem Schulhof gesehen habe. Ich dachte, es wäre ein Neuer.
Er schloß die Tür hinter sich und stellte sich vor die Klasse. Danach nahm er ein Stück Kreide und schrieb seinen Namen an die Tafel. ,,Ich heiße Thomas Meinhardt und gebe bei Euch Unterricht in Deutsch und Mathematik". Anschließend gab er auch noch farbige Zettel aus, auf denen wir unsere Namen eintrugen. Diese Idee fand ich so gut, daß ich sie später überall angewendet habe.
3.
In den darauffolgenden Monaten ereignete sich nicht sehr viel. Er hielt jedoch seinen Unterricht
besser ab, als die Lehrerin, bei der wir vorher hatten und die jetzt auf dem Sessel des Direktors der Schule sitzt. Wir fanden seine Ideen und Meinungen, die nicht immer mit denen der Schuldirektorin und der meisten Lehrer übereinstimmten, gut. Nicht zuletzt wurden dadurch auch unsere Leistungen besser. Daher ließ ihn auch unsere Schuldirektorin gewähren.
Wir trafen uns auch an den Nachmittagen nach dem Unterricht bei ihm zu Hause, wo wir über alle
möglichen Dinge diskutierten und auch sehr viele Dinge hinterfragten. Bei ihm versuchten wir auf
auf viele Fragen eine Antwort zu finden. Neben mir und Thomas waren meist auch noch Andreas, Michael, Thorsten in seinen engen schwarzen Lederhosen und Thomas aus unserer Klasse da. Thomas
wurde für mich zu einem Menschen oder einen Freund, an dem ich mich mit vielen Fragen und auch mit meinen Sorgen und Problemen wenden konnte, für die er immer Verständnis hatte. Wir tranken Wein bei Kerzenschein und den ganzen Abend versuchten wir auf unsere Fragen, die den Prager Frühling und die Ereignisse in Paris betreffen, zu beantworten. Auch unsere Eltern waren davon angetan, da sie ihre Ruhe haben wollten und ihre Söhne auch schon als erwachsene Männer betrachteten.
1.
Ich stand am Fenster und sah die untergehende Abendsonne hinter den Bäumen verschwinden, deren Strahlen durch die Blätter der Bäume drangen. Unten auf dem Hof spielten einige Kinder, deren Lärm sich zwischen den Häusern widerhallte. Der Wind spielte mit den Blättern der Bäume und trieb sie vor sich her. Ich denke an die letzten Monate mit Thomas. Thomas gibt es nun nicht mehr und ich spüre die Traurigkeit und ein Schuldgefühl.. Ich zerreiße den Abschiedsbrief, den ich schon viele Male gelesen habe und werfe die einzelnen Stücke in den Wind, der mit ihnen genauso spielt, wie mit den Blättern der Bäume und sie auseinanderträgt.
2.
Am ersten Schultag nach den Ferien trafen wir uns nach 8 Wochen wieder auf dem Schulhof. Wir standen auf dem Schulhof, da noch etwas Zeit war. Die Sonne war noch sehr warm und der Wind
spielte mit den Blättern der Eiche vor der Schule. Langsam fanden sich die Schüler auf dem Schul-
hof ein und es wurden die üblichen Fragen gestellt, die nach 8 Wochen Ferien gestellt werden. Wie
waren die Ferien, wo warst du in den Ferien gewesen. Alle Gesichter waren durch die Sonne gebräunt.
Ich stand neben Michael mit der großen Nase, der mir von seiner Reise nach Südafrika erzählte. Ich erzählte ihn von meinem Urlaub am Mittelmeer. Andreas, der ebenfalls zu uns kam, erzählte von seinem Urlaub an der Nordsee und Thomas war zusammen mit seiner Schwester im Norden.
Über dem Schulhof sah ich einen schlanken Jungen in engen Jeans und mit einem Pferdeschwanz laufen, den ich zuerst gar nicht bemerkte und auch nicht weiter beachtete.
Wir gingen hinein und das Lachen und die Gespräche der Schüler, die 8 Wochen Ferien hinter sich
hatten, schallten zwischen den gefliesten Wänden.
Langsam füllte sich die Klasse und zum Schluß kam Thorsten in seinen engen schwarzen Lederhosen
und ebenfalls braun gebrannt, ein rothaariges Mädchen, wobei ich nicht wußte, ob die Haare echt oder
gefärbt waren, Andreas mit seinen schwarzen Locken und der Typ mit den engen Jeans und den Pferde-
schwanz, den ich schon auf dem Schulhof gesehen habe. Ich dachte, es wäre ein Neuer.
Er schloß die Tür hinter sich und stellte sich vor die Klasse. Danach nahm er ein Stück Kreide und schrieb seinen Namen an die Tafel. ,,Ich heiße Thomas Meinhardt und gebe bei Euch Unterricht in Deutsch und Mathematik". Anschließend gab er auch noch farbige Zettel aus, auf denen wir unsere Namen eintrugen. Diese Idee fand ich so gut, daß ich sie später überall angewendet habe.
3.
In den darauffolgenden Monaten ereignete sich nicht sehr viel. Er hielt jedoch seinen Unterricht
besser ab, als die Lehrerin, bei der wir vorher hatten und die jetzt auf dem Sessel des Direktors der Schule sitzt. Wir fanden seine Ideen und Meinungen, die nicht immer mit denen der Schuldirektorin und der meisten Lehrer übereinstimmten, gut. Nicht zuletzt wurden dadurch auch unsere Leistungen besser. Daher ließ ihn auch unsere Schuldirektorin gewähren.
Wir trafen uns auch an den Nachmittagen nach dem Unterricht bei ihm zu Hause, wo wir über alle
möglichen Dinge diskutierten und auch sehr viele Dinge hinterfragten. Bei ihm versuchten wir auf
auf viele
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