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Kategorien > Aus dem Leben > Liebe

Das Erste Date

von Ulrich Wesarg

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Das erste Date!

Die Wolken zogen sich am Himmel zusammen, so dass aus dem einst so wunderschön begonnenen Tag, ein lichtloses Etwas wurde. Soeben erlosch der letzte Lichtstrahl der zu Erden viel, somit wurde aus Tag Nacht, der Eindruck entstand als ob die Finsternis herein brach. Der Tod ging um.
Er hatte sich schon sehr auf diesen Tag gefreut, endlich würde er Sie treffen, in ihre wunderschönen Augen sehen können. Doch nun wollte er sich schon zum zweiten Mal drücken. Sein Gewissen war aber nicht in der Lage. Nach dem ersten Feigheitsausbruch, hatte es ihn so sehr gequält. Keinen Sinn hatte es. Diese Ausschüttung durfte nicht wiederholt werden. So etwas hatte er nie zuvor getan, bei ihr, seiner ersten Liebe machte er die Ausnahme. Begonnen mit dem endlosen Hass auf seine Eltern, endend mit seinen Suizidgedanken. Er erfuhr Verständnis, sogar mehr noch es verstärkte ihre Liebe zu ihm.

Heute musste es stattfinden, ihre zarten Lippen zu spüren war sein letzter Wunsch.
Er begab sich auf den Weg an einen Fremden Ort, um sich ihr auszuliefern. Mit der wohlklingensten Stimme in den Ohren, der ihrigen, die drei klein Worte flüsterte war der Weg schnell vergangen. Erreicht war der vereinbarte Platz, jedoch keine Spur der Liebe.
Es kam jemand auf ihn zu, "Das kann Sie nicht sein!", schrie es in ihm auf. Er wurde begrüßt und umarmt. Ein schwarzes Tuch legte sich auf sein Herz, es war so als wären alle Gefühle erloschen. „Wo war das unvergleichlich schöne und süße Mädchen das er so liebte?“, dachte er.
Akzeptanz war der einzige Ausweg um ein Date entstehen zu lassen. „Ich liebe doch die Person mit der ich 2 Monate lang so wunderbar geschrieben hab und nicht nur ihr Aussehen!“
Nun konnte es beginnen mit einer kleinen Besichtigung ihres Territoriums. Sie zeigte ihm alles, dabei galt seine ganze Aufmerksamkeit nur ihr. Er erforschte ihren Körper nach Fehlern die sie einzigartig machten, besonders auffällig war ein Missgeschick der Natur in ihrer linken Iris, das seine Augen magisch anzog. Doch der Blick wurde nicht erwidert.
Etwas lief falsch. Kaum einen Laut durften Kehlkopf und Kameraden hervorbringen. Die Totenstille wurde sehr selten durch kleine Anmerkungen unterbrochen, die aber kein Gespräch gebaren. Ihre Köpfe platzten fast vor Ideen, die sie ihrem Begleiter mitteilen oder antun wollten. Nichts davon verließ die Schädel.
Nachdem man die Expedition beendet hatte ging man zu ihr, vielleicht die Chance dem etwas was zwischen ihnen stand den Todesstich zu versetzen.
Angekommen in ihrem Hoheitsgebiet, fand er das vor, was er sich seit je her unter einem weiblichen Zimmer vorstellte, bloß die Ordnung fehlte.
Sie saßen sich gegenüber in diesem kleinen roten Gefängnis. Er musste niedriger sitzen um seiner Unterwerfung Ausdruck zu geben, Erkennung als Zeichen seiner Liebe war ihre Reaktion. Endlich durfte die Begegnung vollführt werden, in wenigen Sekunden wussten beide um ihre Zuneigung, all die tausenden Empfindungen wurden übertragen.
Es war nun an ihm, der weiche Armfortsatz war ergriffen, zog sie heran, flüsterte einen Bruchteil seiner Liebe. Es war dahin geschieden, ihre Augen wollten sich nie wieder abwenden, die Hände sich nicht freiwillig trennen, etwas ward geboren.

Nun sollte der Part anbrechen auf den sich beide an meisten freuten, der Weg wurde gemeinsam begangen, in das örtliche Kino. Ein nicht enden wollender Strom aus Konversation brach an. Hand in Hand betrat man dieses Etablissement, die Einladung war nun klar. Von ihm zum Saal geleitet, betrachteten sie ihn Fortsatz in Fortsatz verschlungen, doch die Sehäpfel begehrten etwas anderes. Der historische Kriegsfilm beeindruckte so extrem, dass ein Austausch gesichert war. Nun mussten sie Zeit nachholen. Eine Vernarrtheit entstand, welche kein Platz mehr für anderes lies, die Zeit verschwand aus der Wahrnehmung ebenso die Welt, einzig sie existierten.
Die Dunkelheit die langsam anbrach befehligte zum Ende.
Sie kreuzten eine offenkundig friedliche Straße, in einer Traumwelt gefangen.
Eine Hupe ertönte, eine Welt zerfiel ein Scherben.
Er warf sie weg hoffend auf die Rettung.
Verwirt aufschlagend ward sein Leben schon ausgehaucht.
Tränen …
Er erwachte, wusste das es nur ein Traum war, doch der Wunsch bestand, er währe war.

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Kommentare

http//:www.top3-suche.de schrieb am 2010-03-25 17:09:40:
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