Das Geheimnis der Aslan - Episode 01 - Die Steinta
von
Bone1979
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Prolog
Arktis
1956
Sie hatten einen Fehler gemacht. Wieder einmal zeigte sich das die Natur ihre eigenen Gesetze schrieb. Ihre Fehlinterpretation trieb sie in ihr Verderben. Doch sie wollten den Rhythmus ihrer Forschungsarbeit nicht unterbrechen. So gingen sie hinaus, obwohl die Ausläufer des Unwetters ihr geschütztes Camp erreicht hatten.
Jetzt befanden sich die Drei Eisforscher mitten in dem Unwetter. Die Winde zerrten sie in alle Richtungen. Böen von unglaublicher Stärke rissen sie das eine oder andere Mal von den Beinen. Eine undurchdringliche Wand aus Schnee nahm ihnen ledigliche Sicht. Sie konnten keine Zwei Meter weit sehen. Mit einem Seil hatten sich die Männer aneinander gebunden, wodurch keiner von ihnen verloren ging. Innerhalb von Sekunden fielen die Temperaturen auf unter 30 Grad Celsius Minus. In einem Unwetter wie diesem verlor man auch das Zeitgefühl. Und das wichtigste, die Orientierung.
Herold Hoover sah auf den Kompass. Bei seinem letzten Sturz musste er unglücklich gefallen sein, denn das Glas hatte einen Sprung und das Ziffernblatt war gebrochen. Der Kompass, das letzte Untensiel das ihnen die Richtung wies, war kaputt. Ihre Überlebenschancen verschlechterten sich rapide. Er hatte inzwischen jedes Gefühl verloren. Seinen Kollegen und Freunden erging es nicht anders. Das Camp war ihre verbliebene Chance den Sturm zu überleben.
Er traf als Vordermann eine Entscheidung. Also ging er weiter in die Richtung, wo er das Camp vermutete. Eine andere Wahl blieb ihnen ja auch nicht.
Immer wieder stemmten sie sich gegen den eisigen Wind. Langsam begann er zu frieren. Die Taubheit bekam einen Kälteschub. Kein gutes Zeichen. Vor diesem Forschungsauftrag hatten sie ein Überlebenstraining mitmachen müssen. Taubheit und Kälte waren kein gutes Paar.
Der Ruck kam ganz unerwartet, und stammte auch nicht von einer Böe. Das Seil strafte sich augenblicklich, ohne jede Vorahnung. Herold wurde zu Boden gerissen und durch den Schnee gezogen. Ein schrecklicher Gedanke kam ihm. Ungeschickt versuchte er seinen Eispickel aus der Lasche zuziehen, doch als er ihn endlich in der Hand hielt, fiel er in eine Spalte.
Wenigstens hielt er sie dafür, am Anfang. Er fiel an die an die Zehn Meter. Der Aufschlag war weitaus weicher wie erwartet. Der Grund war einer der Rucksäcke seiner Kollegen. Dennoch vertrieb der Schmerz für einen Moment die Taubheit und Kälte aus seinem Körper.
Einer seiner Kollegen stöhnte. Anscheinend waren die beiden nicht so weich gefallen. Langsam rappelten sich einer nachdem anderen auf.
„Alles in Ordnung?“, fragte Herold. Beide nickten stöhnend.
Der Spalt stellte sich als Höhle heraus. Das Getöse des Sturms klang gedämpft. Es gab keinerlei Windwiderstand.
„Meine Güte.“, stammelte er vor sich hin als er erkannte was die Höhle in Wahrheit war. Mit offenem Mund starrten die Drei vor sich hin. Sie hatten etwas entdeckt das niemand in der Welt an diesem Ort vermutet hätte. Ohne es zu begreifen hatte dieser Ort ihr Leben gerettet.
Berlin, Deutschland
Gegenwart, 2006
Überall in der Stadt sah man etliche Flaggen von anderen Nationen. Menschen trugen die Nationaltrikots ihres Heimatlandes, hatten sich die Flaggen ins Gesicht oder auf die Oberarme malen lassen. Grund für das ganze war die Fußball Weltmeisterschaft in Deutschland. Seit dem Eröffnungsspiel stieg die Begeisterung im Land und deren Gäste jeden Tag weiter. Es herrschte eine angenehme, freundliche Stimme in der Stadt.
Neo Jung saß zusammen mit einem potentiellen Kunden an der Uferpromenade der Spree in Berlin Mitte, wenige Meter vom Alexanderplatz entfernt. Dem Kunden behagte das Öffentliche Treffen überhaupt nicht. Neo hingegen wusste dass die Menschen zur Zeit andere Dinge im Kopf hatten, als sie zu belauschen. Außerdem war ihre Geschäfts-besprechung in keinster Weise Illegal.
„Das wird nicht billig.“, gab er zu bedenken.
Durch die Infomappe des Mannes hatte er einen ersten Eindruck von dem Job gewonnen, für den sie sich getroffen hatten.
„Geld ist kein Problem.“, erwiderte der Herr sachlich.
Das stimmte. Vor dem Treffen hatte er ihn durchleuchten lassen. Mögliche neue Kunden wurden immer durchleuchtet. Es gab genug Kunden die nur den Schein erwecken wollten zu der vermögenden Sorte zugehören. In Wahrheit waren sie dann nicht in der Lage irgendwelche finanziellen Leistungen zu decken.
„Wann soll der Job starten?“
„Am besten gestern.“
Da hatte es jemand sehr eilig. Was in aller Regel bedeutete dass es sich um was großes handelte und es möglicherweise andere Interessenten gab.
„Sobald wir die Bestätigung für die Transaktion der ersten Rate haben, werden wir loslegen.“, sagte Neo locker. Der ältere Herr nickte.
Die Bedingungen für einen begrenzten Arbeitsvertrag waren bereist in den ersten Minuten des Treffens ausgehandelt worden. Ihr neuer Kunde gab die Erste Rate per Handy frei. Kurz darauf erhielt Neo einen Anruf. Die Erste Rate der Rechnung war auf dem Konto eingegangen. Dann gingen sie getrennte Wege.
Niemand interessierte sich für die beiden Männer oder deren Geschäfte. Neo ging die Karl-Liebknecht-Straße entlang, in Richtung Alexanderplatz. Hinter der Taxi Parkzone stieg er in eine Mercedes-Benz Limousine. Der Fahrer fuhr gleich los. Auf dem LCD-Bildschirm in der Mittelkonsole wurde die eingegangene Erste Rate angezeigt.
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Die Fahrt endete in der Tiefgarage vom Europa Center in der City. Von dort aus fuhren die beiden in den Fünften Stock, wo es zahlreiche Büroräume gab. Einige standen leer, andere waren vermietet. An der Infotafel konnte man lesen, welche Firma im Fünften Stock ansässig waren.
Sie gingen links entlang, blieben vor einer getönten Panzerscheibentür stehen. Neo zog seine Magnetkarte durch das Lesegerät. Über der Tür befanden sich Zwei Überwachungskameras. Deren Fokus auf den Türbereich gerichtet war. Automatisch schob sich die Tür zur Seite und gab den Weg frei, in einen runden Vorraum. Gegenüber der ersten Tür befand sich eine weitere Tür, die im Moment geschlossen war. Erst als die erste Tür geschlossen war, öffnete sich die zweite Tür. Dahinter befanden sich die Büroräume der Dienstleistungsfirma für Objektschutz & Sicherheitsfragen; Jung & Partner.
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„Fragen?“, wollte Aaron Bourne wissen.
Er war Einer der Fünf Personen die für das Jung & Partner arbeiteten. Keiner der Anwesenden zeigte irgendwelche Begeisterung. Was bei dem Einsatzgebiet auch kein Wunder war. Auf dem LCD-Flachbildschirm sah man eine weiße Landschaft, die vereinzelte Blaue und Grau-Braune Flecken besaß. Das Weiß hatte unterschiedliche Gebilde, Formen und Strukturen.
Keiner stellte Fragen. Damit war die Besprechung zu Ende.
„In Drei Stunden geht unser Flieger nach Düsseldorf. Bis dahin brauch ich von jedem eine Aufstellung der Ausrüstung.“, sagte Aaron. Alle nickten.
„Erst Dschungel. Davor Wüste. Und davor das Outback.“, stöhnte ein dünner Mann mit Brille und lichten Haar. „Jetzt das Ewige Eis. Wieso nicht mal die Karibik.“,
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Kommentare
Jonas schrieb am 2008-05-13 12:50:18:
sehr sehr lang, aber wenn man sich es durchgelsen hat find ich sie cool
Bone1979 schrieb am 2006-12-28 15:01:26:
Episode 01 - Die Steintafel
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