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Kategorien > Vampire > Fantasy

Das Geheimnis der Ewigkeit

von Klara H

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du mich nicht endgültig getötet?“ Es klang nicht nur wie ein Vorwurf...-es war ein Vorwurf!
„Das hatte ich ja vor!“ Er wurde ein wenig lauter und auch wütender. „Ich hätte es auch geschafft. Aber durch dein sinnloses Geschrei hast du die anderen Dorfbewohner auf dich aufmerksam gemacht. Ich musste fliehen. Alleine hätte ich es nicht geschafft, gegen so viele auf einmal zu kämpfen. Also ließ ich dich zurück, in der Hoffnung, du würdest vor der Verwandlung verbluten. Doch du musstest ja unbedingt gegen den Tod ankämpfen... Ein Fehler vieler Menschen, wenn du mich fragst.“ Der Strom meiner Fragen war noch nicht ganz versiegt: „Warum hast du dich erst jetzt zu erkennen gegeben? Ich wollte wissen, wer mich verwandelt hatte! Warum hast du mich jahrhundertlang warten lassen?“
„Jahrhundertlang!“ Er spuckte das Wort förmlich aus. „Ein Jahrhundert mag für einen Menschen eine Ewigkeit sein, für einen Vampir jedoch, ist es nicht mehr als ein kleiner Moment. Die Ewigkeit ist relativ!“ Er ging nun lässig um mich herum, kreiste mich ein. „Du bist verdammt ein ewiges Leben zu haben. Ich hätte nie gedacht, dass ich so etwas sagen würde, aber es tut mir leid! Diese Welt ist nicht geschaffen für Wesen wie uns. Die Menschen haben es leicht. Sie führen Kriege, schließen Frieden, erfinden, vergessen- und immer in dem Glauben sie würden die Welt verändern, verbessern...Ungebrochener Optimismus, der nach ein paar Jahrzehnten wieder von neuem anfängt.“

Und das war meine Geschichte. Nach dieser Begegnung verschwand er- für immer! Oder vielleicht sollte ich sagen, er verschwand und ist bis jetzt noch nicht aufgetaucht. „Immer“ hat eine völlig neue Bedeutung für mich gewonnen.
Ich hab es geschafft, meine Ernährung zu ändern: Erst neulich war ich ein paar Elche in Skandinavien jagen gegangen. Es ist durchaus erträglich. Der Durst ist nicht gestillt, jedoch mein Gewissen (kaum zu glauben, dass wir so etwas haben!).
Meine Ziele habe ich neu gesetzt: Ich will von den Menschen lernen, statt sie zu kritisieren. Ich will ihr Denken und Handeln verstehen. Es ist wesentlich komplexer als der Fremde und ich es uns vorgestellt hatten. Tag für Tag komme ich besser mit meinem Leben (kann man es so nennen?) zurecht. Ich widerstehe dem Drang nach menschlichem Blut und Macht und ging meiner Zukunft entgegen: Der Ewigkeit!

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Kommentare

Lyryian schrieb am 2009-11-10 09:13:31:
Hey ich finde deine Geschichte toll, schade ist nur das sie als er verschwindet ein bisschen abgehackt klingt

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