Das Gespräch über Streiche
von
Silvia Jahn
"Fridolin, komm doch mal bitte!" Das war die Stimme von Frau Kaiser, Fridolins Mutter.
Fridolin antwortete: "Na gut. Ich bleib aber nur fünfzehn Minuten unten."
"Sag mal, mein Junge. Was hältst du eigentlich von Streichen?"
"Man kann andere Leute hereinlegen. Besonders viel Spass machen sie, wenn andere dann im Krankenhaus landen!"
"Fridolin Kaiser! Ich hoffe, du hast diese Antwort nicht ernst gemeint! Könnte es vielleicht sein, dass du anderen Leuten auch schon solche *lustigen* Streiche gespielt hast?"
"Ähm, mal überlegen. Weiß jetzt nicht mehr, ob sie lustig waren oder nicht. Würde es dir sonst gerne sagen. Jedenfalls können Streiche lustig sein. Hab anderen schon welche gespielt. Gib mir mal bitte kurz Bedenkzeit, Mutter!"
"Junge, bist du wirklich so mies, dass du den Leuten solche Streiche spielst, durch die sie im Krankenhaus landen?"
"Mum, ich bin doch deshalb nicht gleich mies. Ich möchte doch auch nur meinen Spass haben! Mir sind sogar noch einige Streiche eingefallen, mit denen ich manche reingelegt habe!"
Fridolins Mutter erwiderte: "Dann nenne mir doch bitte mal ein paar von ihnen." In Gedanken dachte sie: Dann habe ich vielleicht einen Grund, um ihm Stubenarrest zu verpassen, denn das fehlt ihm offenbar.
"Also, einmal hab ich eine alte Frau über ein seil stolpern lassen, so dass sie sich einen fuß und eine Hand verstaucht hat. Oder ein anderes Mal hab ich ein Pferd so erschreckt, dass Pferd samt Reiter umgefallen sind. Das war vielleicht lustig. Mir haben vom vielen Lachen schon die Augen getränt. Echt witzig war das. Einmal hab ich eine Bananenschale weggeworfen und ein alter Herr und ein Hund sind darauf ausgerutscht. Der Mann war so wütend, dass sein Hund mich einfach gebissen hat und ich hab jetzt noch einen blauen Fleck wegen diesem Köter!"
Da fing Frau Kaiser, die übrigens genauso strohblonde Haare und knallblaue Augen wie ihr Sohn hatte, an zu lachen. Verflogen war ihr ganzer Ärger über Fridolin, denn er hatte seine Strafe bei einem der Streiche bereits erhalten.
Doch plötzlich sagte er: "Mum, pass auf, dass dir nicht schlecht wird. In deinem Kuchen sind 200 Gramm Zucker und Salz mehr, als eigentlich reingehört!" Dann lachte er. Seine Mutter wollte ja unbedingt wissen, was er in seinem zehnjährigen Leben bereits für Streiche gespielt hatte. Das hatte sie nun davon!!!!!!!
ENDE
Kommentare
fcdennis@gmx.de schrieb am 2006-10-31 12:10:00:
ich find die geschichte GENIAL
Millam schrieb:
Sehr lustig und ideenreich ist die Geschichte nicht.
stefreitag@aol.com schrieb:
ein
bissel zu brutal
blindes huh@aol.com schrieb:
find ich ?????? doof,ich meine man brauch nichts über streiche schreiben!!!!!!!!!!
goles1@web.de schrieb:
Ich denke das bei Dir der Grundstein zum Schreiben gelegt ist. Doch die Lust dazu reicht leider nicht. Du solltest es mehr ausarbeiten, Dich in Deinem Umfeld genauer umschauen und lernen liebevoller mit den kleinen Details ins Geschehen zu rücken. Du darfst nicht vergessen das, wärend Du schreibst, ein kleiner Film in deinem Kopf entsteht, den DU siehst. Wenn Du es schaffst dem Leser Deinen Film genau so in deren Köpfen ablaufen zu lassen, dann ist die Geschichte reif...denk mal darüber nach.
Wie Du schon sagtest: Übung macht den Meister und Du hast noch viel Zeit zum Üben. Lass Dich nicht unterkriegen von den, zum Teil echt dämlichen, Kommentaren...aller Anfang ist schwer. Du schaffst es!
Gruß GOLES
creativ-head@gmx.de schrieb:
Hi, meinst du nicht, dass eine wirkliche Mutter stinksauer reagieren würde, wenn ihr Sohn andere Menschen in Gefahr brächte? Versuch mal, aus der Perspektive eines Erwachsenen zu schauen, der Verantwortung für so ein Kind hat.
ICH@ICH schrieb:
Ähm... Also ich würde mal sagen, dass das nicht so ganz zu der Rubrik Humor passt... Wahrscheinlich hast du dich vertippt und wolltest eigentlich H wie HORROR!!! ... Nich so dolle; ich glaub echt, dass du mehr so für Horror und Krimi geschaffen bist, wenn überhaupt fürs Schreiben... Naja, viel Glück dabei!!! =)
Kommentar hinzufügen