Das Greenwood Haus
von
hp
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Es war später wie üblich als ich mein Büro bei der “Lessington Post” verließ ,bei der ich seid zwei Jahren als Journalist Arbeitete.
Ich machte mich an diesem Abend mal wieder auf meine all tägliche fahrt zwischen Arbeit und meiner kleinen zwei Zimmer Wohnung.
Dieser Weg führte mich und meinen mittelklasse Wagen, der wahrlich schon bessere Zeiten gesehen hatte.
Sechzig Kilometer mitten durch den “Greenwood” Nationalpark.
Sechzig Kilometer, nichts als Bäume und Felder links wie rechts.
Sechzig Kilometer ständiger Wildunfall gefahren.
Sechzig Kilometer, endloswirkende Langeweile, die sich auch nicht von den wenigen Radiosendern dieser Gegend verbessern lies.
Noch nie habe ich auf der Strecke einen Anhalter mitgenommen.
Noch nie habe ich auf dieser Strecke einen Anhalter gesehen !.
Und genau darum, war ich an diesem Abend auch so erschrocken.
Als ich SIE plötzlich in meinem Scheinwerferlicht sah.
Es waren nur Sekunden, als ich an ihr vorbeirauschte.
Stand da wirklich eine Frau ?.
Nach dem ich mich vergewissert hatte, das niemand hinter mir fuhr.
Stoppte ich den Wagen.
Habe ich das nur halluziniert ?
Mitten in der Dunkelheit in dieser Abgelegen Gegend .
Da ich allerdings als Journalist, nur zeitweilig aus Berufsgründen Fantasiere.
Wendete ich meinen Wagen und fuhr gemächlich zurück.
Und tatsächlich, da stand SIE.
Eine Blonde gutaussehende Frau , ungefähr meinen Alters.
Bekleidet mit einer Jeans, einem t-shirt und einer Strickjacke darüber.
Als ich auf gleicher Höhe mit ihr war, Kahm Sie zu mir rüber.
Immer noch reichlich verwundert kurbelte ich die Scheibe runter und sagte das, was man wohl in einem solchen Moment so sagt.
“Ist irgendwas passiert ? … kann ich helfen ? “.
Sie sprach mit leiser zierlicher Stimme, gleich ihrer Figur.
Das ihr Wagen den Geist aufgegeben hätte und zeigte auf den völlig in Dunkelheit gelegenen Seitenstreifen.
Ich konnte nichts außer der Dunkelheit erkennen, als sie mich fragte ob ich sie ein stück mitnehmen könnte ?.
Sie sah schon recht durchgefroren aus und als Antwort beugte ich mich zur beifahrertür und öffnete sie ihr.
Als Sie eingestiegen war und ich die fahrt wieder aufgenommen hatte.
Stellte wir uns erst einmal vor, “ Nina Applegate “ war ihr Name.
Und sie erzählte mir, das Sie hier in ungefähr 15 Kilometer Entfernung mit ihrem Mann und ihrer kleinen Tochter im alten “Greenwood Haus “ lebte.
In ungefähr 15 Kilometern ? Mitten in dieser verlassenden Gegend des Nationalparks ? Fragte ich .
Sie lächelte und sagte nur das ihr Mann hier als Waldarbeiter Arbeitete und das es in der tat etwas einsam hier war.
Danach folgte ein recht normaler Smalltalk zwischen uns beiden.
Ein Oberflächliches aber zu tiefst angenehmes Gespräch über all die Kleinigkeiten des Lebens .
Und tatsächlich, nach ungefähr 15 Kilometern.
Machte “Nina “ mich auf einen Schotterweg rechts der Straße Aufmerksam.
Dieser Feldweg ist mir noch nie Aufgefallen, stellte ich fest.
Sie lächelte nur und sagte mir ich könne hier am Anfang des Weges halten, was ich auch tat.
Natürlich hatte ich die Absicht sie bis an das Haus zu fahren, was Sie allerdings Dankend ablehnte.
Es sei nun nicht mehr weit, stellte sie als Begründung fest.
Etwas unzufrieden mit ihrem Wunsch den Rest des Weges alleine zu beschreiten, blieb mir allerdings nichts anderes übrig.
Als sie nach einer raschen Verabschiedung in die Dunkelheit der Nacht ziehen zu lassen.
Ich sah ihr noch kurz nach und setzte danach meinen weg fort.
Den Rest der Strecke musste ich über diese Zufällige Bekanntschaft Nachdenken.
Als ich zu Hause angekommen war, bemerkte ich eine Strickjacke auf dem Rücksitz meines Wagens.
Es war “Ninas “ Strickjacke.
Ich konnte mich gar nicht erinnern, das sie sie abgelegt hatte ?.
Nichts desto trotz, beschloss ich noch im selben Moment.
Am nächsten tag etwas später zur Arbeit zu fahren, um ihr das vergessene Utensil vorbei zu bringen.
Und so war ich am nächsten Morgen auf behutsamer fahrt um nicht den Feldweg zu übersehen, der zu dem alten “Greenwood Haus “ führen sollte.
Als ich schon befürchtete ihn tatsächlich übersehen zu haben.
Lag er plötzlich vor mir.
Ich fuhr in endlang und mein puls erhöhte sich spürbar, nun konnte es ja nicht mehr weit sein.
Sie sagte doch, “nun ist es nicht mehr weit” ? Allerdings führ ich mindestens drei Kilometer auf dieser Schotterpiste und weit und breit war kein Haus zu sehen ?.
Hatte ich einen weiteren Weg übersehen ? Soweit konnte sie doch nicht gegangen sein ?.
Ganz alleine und in völliger Dunkelheit ?.
Nein ich musste da was übersehen haben.
Als ich den Wagen abrupt hielt um wieder zu wenden, sah ich vor mir eine Lichtung.
Ich fuhr zu dieser Lichtung um den Wagen dort besser wenden zu können.
Und genauso überraschen wie die gestrige Begegnung mit “Nina” oder die Entdeckung dieses Schotterweges, stand da plötzlich dieses Haus mitten auf der großen Lichtung im Wald.
Das musste es sein !, ich fuhr weiter auf das Haus zu.
Es sah auch am heiligten tage gespenstisch aus.
Und der Eindruck wurde auch nicht besser als ich dem Hause immer näher Kahm.
Das war das “Greenwood Haus “ ? hier wohnte “Nina “ ?.
Als ich meinen Wagen vor dem Haus anhielt, war mir klar.
Das konnte nie und nimmer das Zuhause einer Familie sein.
Das Haus war völlig heruntergekommen und , so hatte es den Anschein mindestens seid Jahrzehnten unbewohnt.
Ich stand vor dem Haus und lies meine blicke an der Fassade endlang wandern.
Ein riesiges Holzhaus, eine Villa dieses Haus war zu seiner Zeit mit Sicherheit ein richtiges Schmuckstück.
Aber es konnte unmöglich das Zuhause von meiner Zufalls Bekanntschaft sein.
Als ich mich wieder meinem Wagen zu drehte stand plötzlich ein alter Mann vor mir, der mich zu Tode erschrak allein durch seine plötzliche anwesendheit.
Ein alter Mann mit Vollbart und in Holzfäller Klamotten gehüllt.
Als ich mich für meinen lauten Ausdruck meiner Überraschung Entschuldigt hatte, Kahm von ihm nur ein tiefes Gebrummel.
“Was hast du hier verloren Jungchen “ schnauzte er mich an.
Nach dem ich ihn erklärt hatte warum ich gerade vor ihm stand, blickte er zum Haus.
“Wie sagtest du Jungchen war der Name der Frau ? “ fragte er mich.
“Nina Applegate” Antwortete ich ihm und fragte danach ob er er sie denn kenne ?.
Er schaute weiter zum Haus.
“Ja ich kannte sie gut … Jungchen “
“Sie kannten sie ? “ entgegnete ich, mit der Betonung auf der vergangenheitsform.
Nun wandte er sein von falten gezeichnetes Gesicht zu mir und schaute in meine Augen.
“Nina Applegate jungchen, ist seid 15 Jahren Tod “
Ich lachte ihn aus , “das kann nicht sein, sie müssen sich Irren”
War der Alte bekloppt ?.
Besser ich mache mich wieder auf den Weg dachte ich und ging zu meinem Wagen.
Ich bedankte mich bei dem Alten und als ich einsteigen wollte fragte ich ihn noch nach dem Alten Greenwood Haus.
“Du stehst direkt davor jungchen “ war seine Antwort.
Ich dachte nun ist es genug, der alte war wohl nicht mehr ganz bei Sinnen.
Ich setzte mich
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Kommentare
Angela Dalljo schrieb am 2009-04-22 16:04:19:
NICHT gruselig!!!
Yacko schrieb am 2008-06-27 14:47:45:
Sehr gut.
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