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Das Kind des Mondes
von
Das Kind des Mondes
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Laute im Flüsterton wahr, blicke mich um, um den Absender der Worte zu suchen. Vergebens.
„Ân hì u L’êao da Móu.“, erklingt es erneut, wohingegen des mir lauter erscheint. Erneut su-che in nach dem Absender. Blicke die Straße herunter – nichts! Suche das Feld an beiden Sei-ten ab – wieder nichts! Langsam werde ich ungeduldig.
Ein drittes Mal erklingen die Laute und ich kann nach wie vor nicht sagen vorher sie stammen, geschweige denn verstehen.
Gerade, als ich umdrehe und dem Mond meinen Rücken zu wenden, um die Straße zurückzu-laufen, vernehme ich weitere Laute wahr, andere, lautere.
„Tha Nùch!“
Erschrocken drehe ich mich um und bemerke, dass der Mond zu mir spricht.
Ich werde verrückt denke ich und starre den Mond an. So etwas ist unmöglich, nicht vorstell-bar
„Ân hì u L’êao da Móu.“, spricht der Mond. Das Gefühl lässt mich nicht los, dass der Mond mich ansieht, mich inspiziert und durchschaut.
Völlig abwesend und mit der Befürchtung, dass ich verrückt bin, antworte ich ihm.
„Was willst du von mir? Ich versteh dich nicht!“, donnere ich ihm entgegen und gehe dabei ein Schritt auf ihn zu.
Stille. Keine Antwort. Kein neues Geräusch
„Antworte mir! Was willst du von mir?“, schreie ich mit gesamter Gewalt die in meinem Körper ist. „Lass meine Träume meine sein und nicht deine. Lass mich in Ruhe. Verstanden?“, fahre ich fort und balle eine Faust.
„Ân hì u L’êao da Móu.“, fährt er fort, immer und immer wieder.
Als ich etwas erwidern möchte, vernehme ich ein lautes Klingeln, das nicht in die Situation passt. Erneut sehe ich mich um und kann das Geräusch nicht zu ordnen.
Abermals ein lautes Klingeln und die Welt löst sich, wie unzählige Male zuvor in Luft aus. Die Finsternis, die ich zu oft in meinem Traum gesehen habe, kehrt zurück und ich erwache aus meinen Traum
Ein Schreck gelangt in meinen Körper und wird von meinem Nervensystem an mein Gehirn weitergeleitet. Ein leises Stöhnen entweicht aus meinem Mund. Ungläubig schwenke ich meinen Kopf und bemerke, dass ich auf dem Balkon stehe, der sich an mein Zimmer an-schließt. Fassungslos stehe ich am Geländer. Lange verharre ich jedoch nicht, weil das zuvor wahrgenommene Klingen ertönt. Mein Handy. Ich renne zum Ende und drücke auf den grü-nen Knopf.
„Alles Gute zum Geburtstag, Luan.“
Hier endet das 1. Kapitel
Noch mal: Über Kritik und Eindrücke wäre ich sehr dankbar
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Kommentare
Lilly schrieb am 2010-07-27 21:39:19:
Meiner Meinung nach ist die geschichte gut geschrieben
es wäre aber schön, wenn du mehr auf das Aussehen eingegangen wärst :)
Schreib aber weiter
L.S. schrieb am 2010-07-27 16:05:36:
Hey Schreiberling,
Deine Geschichte habe ich nur überflogen, nichtsdestotrotz möchte ich dir einen Kommentar hinterlassen. Ich habe das Gefühl, dass das eine deiner ersten, wirklich längeren Geschichten und ein erster Gehversuch in der Welt des Schreibens ist. Versteh' mich nicht falsch, das ist in keinster Weise negativ gemeint. Die Story zeigt an manchen Stellen einfach nur, dass bei dir zwar schon Potenzial und auch Talent vorhanden ist, allerdings noch Erfahrung fehlt, um das ganze zu schleifen und zu verbessern. Aber die kann man sich leicht erarbeiten, indem man immer weiter schreibt, sich Kritik einholt und diese konstruktiv verarbeitet. Ich versuche, mal ein paar Beispiele zu geben, was man bei dir noch verbessern könnte:
1. Der Anfang: Mit "Vollkommene Stille." zu beginnen, ist recht geschickt gewählt. Kurz und prägnant, der Leser ist direkt in der Handlung (noch bessere Einstiege sind nur wörtliche Rede und direkte Aktionen). Allerdings ist der zweite Satz ein wenig verunglückt. Dass der Regionalexpress in Dunkelheit versunken ist, ist eine Information, die du sehr einfach geschickter einbauen kannst. Dass dein Protagonist in einem Waggon sitzt, brauchst du auch nicht noch extra zu erwähnen. Wenn er im Zug sitzt, muss er zwangsläufig auch in einem Waggon sitzen - doppelt gemoppelt. Z. Bsp. (nur als Beispiel verstehen) kannst du auch schreiben: "Nur das Rattern der Räder des Regionalexpress war zu hören. Ich hatte den Kopf gegen die Fensterscheibe gelehnt und sah hinaus in die Dunkelheit." So oder ähnlich.
Gefallen hat es mir, dass du hier sofort fragen aufwirfst, warum Luan denn noch so spät und ohne Ticket im Zug sitzt. Das hält den Leser bei der Stange. Den Seitenhieb auf die Bahn kannst du dir sparen oder geschickter und beiläufiger einbauen.
2. Stil: Du schreibst recht umgangssprachlich, sprichst den Leser direkt an. Das gefällt mir am Anfang recht gut, ist aber auch nicht immer der Burner. Aber ansonsten denke ich, passt er recht gut zu einem jugendlichen Helden.
Ich finde es toll, dass du immer wieder sehr klare Bezüge zu realen Schauplätzen, Marken und Ähnlichen herstellst, dass du genau schreibst, wo der Zug hinfährt, dass du erwähnst, von welcher Marke die Jeans ist, etc. Das schafft Atmosphäre. Ein Autor wählt immer das Spezifische, nie das Allgemeine (z. Bsp.: Nicht "Die Bäume reihten sich zu beiden Seiten der Straße auf", sondern "Linden/Erlen/Buchen/Eichen/etc. reihten sich zu beiden Seiten der Straße auf.")
Du schreibst lebhaft, das ist schon mal klasse und du versuchst auch, keine eindimensionalen Charaktere aufzubauen.
Vermeide allerdings zu viel Blabla ... Der Leser will nicht wissen, wie viele Zentimeter deine Figur jetzt genau groß ist, er will keine riesigen Blöcke, in denen sie bis aufs letzte Härchen beschrieben wird. Nimm dir irgendeinen Roman zur Hand, vielleicht Dan Brown. Die Figuren werden dort höchstens in drei Absätzen äußerlich beschrieben, viele Infos werden nur nebenbei eingeflochten, z. Bsp.: ""Du hast Recht!", sagte sie, während sie sich eine ihrer braunen Locken aus der Stirn strich." Kurz und knackig - bloß nicht den Leser langweilen.
Ich würde mich freuen, auch den nächsten Teil hier zu lesen, dann kann ich vielleicht noch mehr Senf dazu abgeben.
LG
hanna schrieb am 2010-07-22 18:42:02:
finde ich schön. weiter so
TIM schrieb am 2010-07-17 16:20:14:
Hallo,
Ich habe gerade deine Geschichte lesen und muss sagen, dass ich sie im gesamten doch recht gut finde.
Dennoch rate ich dir:; ÜBEN, ÜBEN, ÜBEN ....
Ich bin gespannt auf die Fortsetzung :D
Schreib weiter !
Das Kind des Mondes schrieb am 2010-07-17 01:13:35:
Tut mir leid, dass in einigen Wörtern in Bidestrich vorkommt ...
Ich hatte es aber so in mein Worddokument eingestellt
Viel Spass beim Lesen
fallu schrieb am 2010-07-17 01:10:19:
Oh, sehr schön geschrieben,
ich hoffe, dass du weiterschreibst :)
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