Das Kleid
von
Chaya_Lumine
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Die Geschichte spielte in den 20er Jahren. Meredith hatte vor ein paar Monaten ihren 20. Geburtstag gefeiert und nun war sie hier in diesem stickigen Raum. Meredith stand vor dem Spiegel und schaute sich an. Alles um sie herum war wie verschwommen, sie sah nur noch ihr Siegelbild und war in ihren Gedanken versunken.
Die Tür ging auf und Meredith' Mutter betrat den Raum. Sie stand hinter Meredith und blickte genau wie sie in den Spiegel. Nach ein paar Minuten sagte sie: "Du siehst wunderschön aus". Gerade als sie den Satz beendet hatte ging die Tür ein zweites Mal auf: "Es wird Zeit!" Das war Meredith' Vater. Sofort erschien auf dem Gesicht der Mutter ein Lächeln, sie packte Meredith an den Schultern und drehte sie zu sich herum, sodass sie ihr genau in die Augen sehen konnte. "Ich freu mich so für dich!", sagte sie und drückte Meredith fest an sich.
Schnell verschwanden Meredith' Eltern und sie war wieder allein.
Sie drehte sich noch einmal zum Spiegel und starrte ihr Spiegelbild an.
Keiner hatte es gemerkt, oder hat sie gefragt, was sie davon hält. Was wenn sie gar nicht wollte, was, wenn sie noch nicht bereit dafür war?
Plötzlich ertönte die Musik, dass war ihr Stichwort. Sie strich sich noch einmal über das Kleid, bevor sie zur Tür ging und sie öffnete.
Vor der Tür stand ihr Vater und hielt ihr schon seinen Arm entgegen. Noch immer in ihren Gedanken verloren hackte Meredith sich bei ihrem Vater ein. Sobald sie den Arm um den ihres Vaters geschwungen hatte, öffnete sich die zweite Tür und Meredith und ihr Vater durchschritte die Halle. Die Menschenmenge rechts und links von ihnen stand auf und alle Blicke waren aus Meredith gerichtet.
War das, dass richtige für sie? Meredith schämte sich für ihre Gedanken. Aber warum denn? Es ging hier doch nur um sie und um ehrlich zu sein, bis jetzt hatte sie sich noch kein einziges Mal auf den heutigen Tag gefreut, kein Lächeln umspielte ihre Lippen, so wie es eigentlich sein sollte, so wie es sich jedes Mädchen wünschte.
Sie schreckte auf, da sie gar nicht gemerkt hatte, dass ihr Vater innegehalten hatte. Erst jetzt merkte sie, dass sie am Ziel waren. Sie schaute auf und blickte in das Gesicht des Mannes, der vor ihr stand.
Mit einem Mal waren alle Gedanken und Sorgen wie vom Wind weggetragen und sie wusste, dass das der Mann war den sie heiraten wollte.
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Kommentare
marianne schrieb am 2009-09-02 12:09:49:
hey^^
ich ifnd deine geschichte gut^^..ist jetzt nichts weltbewegendes was ich dir schreibe.... XD...ich bin ja auch kein fachman...frau... aber als kleine leserin find ichs gut^^
lg
claudia.stoffers@yahoo.de schrieb am 2009-08-21 17:13:56:
Liebe Chaya_Lumine,
aus deiner Geschichte könntest du was machen. Sicher es ist nichts neues daran.
-Eine junge Frau geht voller Angst zum Traualtar.-
Doch dein Ende birgt doch eine kleine Überraschung. Eigentlich geht der Leser, in dem Falle ich ging davon aus, die Braut würde die Flucht ergreifen. Tat sie allerdings nicht. Der Zusatz wann die Geschichte spielt finde ich belanglos, da sie Zietlos ist. Vielleicht könntest du mehr Spannung aufbauen, in dem du die Zweifel der jungen Frau, die Trauer ihrer Friheitsaufgabe, ihre Zukunftsangst dem Leser näher bringst. Lass alle glauben, gleich rennt sie los und ist für immer verschwunden und dann lass sie säufzend in die Arme ihres Liebsten fallen!
LG Claudia
maru5 schrieb am 2009-08-18 15:12:52:
Mh ich finde Dass echt zu einfach so eine geschichte tzt.
Marianne schrieb am 2009-06-15 14:58:00:
Oh wie süß^^. genau das denk ich mir auch manchmal. was wenn man sich den falschen ausgesucht hat. janina ich bin stolz auf dich^^. Die story ist echt gut^^.
und das sag ich nicht nur als freundin.
Dr.Soltberg schrieb am 2009-06-13 18:15:51:
Eine wahrhaft kurze Geschichte, wie ich finde
-Was Nichts zu bedeuten hat!
Eine schöne Geschichte und viel Herzblut scheint in sie verflochten.
Ich hoffe jawohl, dass das nicht deine letzte Veröffentlichung bleiben wird!
Schön, wie introvers du das ganze Geschehen widergegeben hast. Das bringt einen alternativen Blickwinkel in ein doch so vertrautes Thema.
Schreib weiter und du wirkst merken, dass es immer leichter und auch sicherer werden wird, was du schaffst.
Liebe Grüße,
Dr.Soltberg
PS: Achso, ich bin über einige kleine Fehlerchen gestolpert. Ich empfehle, die Geschichte nach dem Schreiben nocheinmal zu lesen, denn genau mit den gleichen Missgeschicken hatte ich auch zu kämpfen.
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