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Kategorien > Mysterie > Schauriges

Das Lächeln der alten Dame

von Arise M. Chonn

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Jeden Tag, wenn Felix-Robin Camden (Felix war ihm lieber) zur Schule ging begegnete ihm die Dame Mir. Jeder in Dundee mochte sie, doch keiner wusste wie alt sie war. Immer wenn Felix an ihrem Haus vorbei kam lächelte sie, aber nur wenn er alleine war. Er wusste nicht wieso, aber er wollte es unbedingt wissen. Darum hatte er sich vorgenommen am Mittwoch zu ihr zu gehen. Als er zur Schule gegangen war hatte sie wieder gelächelt, er hatte zum ersten Mal zurückgelächelt. Nun stand er vor dem Haus mit dem hübschen Vorgarten in dem nur Rosen wuchsen. Als er klingelte öffnete die Dame sofort, als hätte er seinen Besuch angekündigt. Sie lächelte und machte eine auffordernde Geste die bedeutete er solle doch reinkommen. Felix trat mit einem mulmigen Gefühl im Bauch ein, er dachte sich, dass die Dame Mir vielleicht stumm war. Sie winkte ihn ins Wohnzimmer, Wohnzimmer? Woher hatte er das gewusst? Jedenfalls hatte er Recht es war das Wohnzimmer. Im Wohnzimmer standen vier große rote Sessel um einen Eichenentisch. An der Wand rechts von ihm befand sich ein Kamin, der jedoch nicht angefacht war. Vor den Fenstern hing leichter roter Stoff. Die Dame saß in einem der Sessel und lächelte ihm zu. Auch er setzte sich und wollte gerade anfangen zu reden als hinter ihm das Feuer anging. Er erschrak und wollte sich umdrehen, doch etwas hielt ihn davon ab. Er sah auf seine Hände und stieß einen leichten Schrei aus. Er wer an Händen, Füßen Ellenbogen Taille und Hals an den Sessel gefesselt. auch war die Dame Mir aufgestanden und kam auf ihn zu. Felix wollte sich von den Fesseln befreien, doch es ging nicht.
"Armer kleiner Felix ", sagte sie und strich dabei durch Felix' rotes Haar. Am liebsten hätte er geschrieen, doch es ging nicht seine Stimme verweigerte ihm den Dienst.
nun stand sie hinter dem Sessel.
"Du bist jemand ganz besonderes Felix" .Sie ging um den Sessel und kniete sich vor ihm hin, sodass sie auf gleicher Augenhöhe waren.
"Was wollen sie von mir", brachte Felix krächzend heraus.
"Du weißt was ich von dir will Felix. Blick in meine Augen und erinnere dich. Du bist die Wiedergeburt meines vor 800Jahren gestorbenen Sohn Robin-Felix", sagte sie und blickte ihn mit ihren grauen Augen an. Er hatte genau die gleichen Augen! Er sah wie Mirania aufstand. Mirania, woher wusste er plötzlich wie sie hieß?
"Robin-Felix ist mit 113 gestorben, Doch nun habe ich ihn endlich wieder gefunden. Du bist er Felix, darum werde ich dir jetzt dein altes Wissen wieder geben. Mit diesen Worten kam sie wieder auf ihn zu und strich durch sein Haar.
Felix-Robin wachte schreiend auf, dass letzte an das er sich erinnern konnte war, dass die Fesseln sich gelöst hatten und er in einem Alptraum gefangen war, er hatte tausende Wesen gesehen, die sich freuten jemanden wieder gefunden zu haben. Ein König war es im Traum gewesen.
Doch nicht nur im Traum, die Wesen hatten sich gefreut den Sohn der abtrünnigen Göttin Mirania wieder zu sehen. Der König war kein anderer als Felix-Robin, Sohn der Mirania, König der Verdammten. Einst hatte man ihn verflucht, nun hatte Felix-Robin Camden sein wahres Erbe angetreten.

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Kommentare

chrisnockerl schrieb am 2007-02-12 16:17:17:
jo ganz gute geschichte....
doch man hätt sie noch ein wenig ausschmücken können. dennoch ganz toll!
Lea schrieb am 2007-02-09 19:12:10:
Tolle GEschichte!!!!

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