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Kategorien > Fabeln & Märchen > Anderes

Das Muttermärchen

von Christina Fate

Es war einmal eine Mutter, die hatte zwei Kinder. Das eine war ein Junge, das andere ein Mädchen. Die beiden haben sich immer wieder gestritten und die Mutter hatte es wirklich schwer bei ihnen nicht die Nerven zu verlieren. Doch die Mutter war eine liebe und fürsorgliche Frau, die immer für ihre Kinder da war. Egal, ob es ihnen gut oder schlecht ging, hatte sie immer ein offenes Ohr für sie und hatte sie immer dann in den Arm genommen, wenn sie es gebraucht hatten.
Natürlich gab es auch einige Peinlichkeiten, die die Mutter aushalten musste. Wie einmal im Supermarkt, als das Mädchen im Alter von ungefähr 1-2 Jahren laut „Hilfe!“ geschrien hatte. Das war wirklich unheimlich peinlich, vor allem für die Mutter, die im ersten Moment überhaupt nicht verstanden hatte was denn jetzt los war. Aber eines kann ich sagen: dem Mädchen tut dieser Ausrutscher leid, wirklich!
Und dann gab es auch noch den Vater, der immer nur abends daheim war. Auch wenn sich die beiden wegen dem Bau häufig gestritten haben, so war die Mutter doch immer lieb zu ihren Kindern, die sie wirklich zeitweise die letzten Nerven gekostet haben. War es wegen der Kleidung oder der Schule, die Mutter hatte meistens etwas daran auszusetzen, doch die Kinder wussten, dass sie es nicht immer so meinte, weil sie meistens sauer war und einfach irgendwelche von den typischen „Elternsätzen“ abspulte.
So ging es nun ganze 14 Jahre lang und das Mädchen, das damals diesen peinlichen Ausrutscher im Supermarkt losließ, hatte sich etwas anderes als das typische Muttertagsgeschenk einfallen lassen. Sie setzte sich also an ihren Computer, da es so etwas im Jahr 2004 schon gab, und fing an zu schreiben... Was sie schrieb, konnte jeder unter dem Titel „Das Muttermärchen“ nachlesen. Und als Nachsatz setzte sie noch folgendes drunter:

Liebe Mama,

auch wenn dir diese Geschichte etwas seltsam vorkommt, hoffe ich doch, dass sie dich daran erinnert, dass sie wirklich passiert ist.
Ich wünsche dir alles Gute zum Muttertag.
Bleib so wie du bist – auch wenn einige Macken dabei sind -, denn so habe ich dich lieb.



Alles Liebe,

deine Tochter

Kommentare

Elfi schrieb:
Es ist sehr rührend geschrieben. Und vor allem ehrlich. leider Fällt es einem sehr schwer dem einzigen Menschen, der immer da ist "ich liebe dich" zu sagen, dabei sagen wir diese Worte so oft Leuten, die manchmal aus unserem Leben spurlos verschwinden. Mutter und Mutterliebe bleibt aber ewig.
Heidehan@aol.com schrieb:
Hi - auch mir gefällt dieser Text und die Idee sehr gut. Nur an dem Ausdruck "jemanden auf die Nerven gehen" würde ich persönlich anders gestalten. Vielleicht etwas bildlicher oder emotionaler?!
Heidehan@aol.com schrieb:
Ups-sehe grad hab mich oben verschrieben - sorry
patrik_massdammer@hotmail.com schrieb:
nicht viele worte moechte ich dazu schreiben ,tut der seele gut so etwas zu lesen

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