Das Rätsel von Erwachsenwerden
von
Rommee
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Die Geshcichte ist vor einiger Zeit entstanden, deswegen auch nicht mehr wirklich aktuell, aber definitiv wahr und darum gerade so besonders für mich geworden, vllt auch für ein paar andere denen ich hiermit mal die Möglichkeit zur Reflexion geben kann ^^ klingt intelligent, ist dem aber nicht unbedingt so! Let there be reading - only reading!
Es sind die kleinen Dinge an denen man merkt das man langsam doch erwachsen wird. Irgendwie sind wir doch alle noch genau die gleichen die vor ein paar Jährchen durch die Stadt gespeecht sind und in voller Erwachsen-Sein-Wollen uns die Bravo gekauft haben um die Schönen und Reichen anzuhimmeln. Nur eben das es heute anders ist. Früher träumten wir noch davon abends bis nach Mitternacht unterwegs zu sein, und in den Clubs tanzen gehen zu können, dort wo immer die Älteren aus der Schule abhotten. Und wir staunten das von denen aus der Oberstufe auch die Jungs weggehen, sogar gerne. Nicht nur daheim mit ihrem Kasten Karten zu spielen und sich zuzusaufen, sondern sich in der Disko ihr Bier kaufen, tanzen oder zumindest abgehen und die Mädels anbaggern. Außerdem gehen die auch in die Cafes in der Stadt, Billiard spielen oder daten sich mit ihren Freundinnen. Jaja die Girls von Der Sek 2 sind aber auch nicht zurückgeblieben. Die stehen an der Theke in den Kneipen und Diskos, haben immer stylische Klamotten an, gehen auf Konzerte großer englischer Bands und stehen während des Tanzens oft mit ihrem Tequila oder Apfel Amaretto da und quatschen mit so ca. jedem der den Raum betritt; denn sie kennen nun mal jeden von irgendwo her. Und wir fanden das toll. Träumten davon uns heimlich in die Reihe dieser Leute stellen zu können und es genauso zu halten. Da wurden Pläne geschmiedet wie man sich am besten in die Clubs ab 16 schmuggelt. Hin und her überlegt, Schülerausweise gefälscht. Und versucht die Jungs zu überreden doch mitzukommen, was meistens auf "Ihr kommt da doch eh nicht rein!" oder ein "Was soll ich denn da?" hinauslief. Keiner dachte auch nur im Geringsten daran, dass sich diese Einstellung vllt. einmal ändern sollte. Nein, wir dachten viel eher, unsere Jungs wären alles Flaschen, mit denen man nichts unternehmen könne und die keine Ahnung von guter Party, Musik und Mädels hatten. Um genau zu sein einfach keine Ahnung von Sex & Drugs & Rock'n'Roll. Gerade deswegen himmelten wir noch mehr die Älteren an. Wie sie immer in der Schule herumhingen, jeden grüßten, sich für das Wochenende verabredeten, über Klausuren und Prüfungen klagten. Oder auch mal sich nur Punkte zuriefen, Schulveranstaltungen und Schülerzeitungen planten und und und. In unserem Schwärmen und dennoch in der Richtung nicht Weiterkommen vergaßen wir zum Teil die Zeit. In der 7. pekierten wir uns noch darüber, dass die Mädchen alle Wangenküsschen zur Begrüßung verteilten. Das war doch echt merkwürdig. Auch wenn wir uns alle gut verstanden aber gleich Küsschen links und Küsschen rechts? Und schwupps die wupps, das Schuljahr war verdammt schnell vorbei, freuten wir uns doch über jede Sportstunde mit den Jungs aus der Klassenstufe darüber. Und da kam die Achte! Angeblich das schwerste Jahr. Und obwohl vor ein paar Monaten noch ein Gelästere über die Älteren zu hören war, verteilten wir am Morgen meist Wangenküsschen an uns. Verrückt oder? Was wohl die Leute aus der 7. über uns geredet haben? Lästerten die auch? Wahrscheinlich schon. Das wird wohl immer so gehandhabt habe ich mir so gedacht. Es war doch genauso bei der Tatsache des 16 Jahre alt werdens. Der Personalausweiß wartete, genauso wie viele neue Möglichkeiten legal in die Clubs zu kommen. Glück für die, welche eher eingeschult worden waren. Anfang der 10. Klasse konnten die schon damit prahlen, wie toll das doch alles wäre, wenn man um 22 Uhr in die Disse kommt und ab halb 12 es sich langsam füllt, die Musik ganz gut ist und man bis halb 1 unbemerkt tanzen kann. Zwischen diesen ganzen coolen Sek2 Leuten. Die haben das Abi sogut wie hinter sich. Und bei uns wäre ja noch sooo viel Zeit, zumindest hatten wir alle das Gefühl wir würden an dieser Schule noch alt und grau werden und mindestens genauso cool wie die Älteren. Naja zumindest wir Mädels, denn die meisten vom anderen Geschlecht konnte man immer noch als Flasche bezeichnen, wenn man nur das Verhalten gegenüber dem abends weggehen betrachtete. Mit Mädels, Musik und Alkohol kamen sie doch recht gut klar. Und Mama durfte auch nicht mehr die Klamotten von ihnen kaufen, oder die Haare schneiden. da staunten wir über soviel Selbständigkeit. Zum Teil verliebten wir uns auch in sie. Allerdings blieben viele einfach Flaschen, man kann ja auch kaum was über sie sagen nach den ganzen Jahren, sieht man sie doch nur in der Schule. Wenn sie nicht gerade schwänzten.
Und plötzlich war es auch bei mir soweit. Kaum hatte ich die magische Grenze der 16 überschritten war es uncool geworden abends am See zu sitzen, jeder mit etwas zu trinken oder zu rauchen. Als eine große Gruppe aus verschiedensten Teilen der 6 Klassen unseres Alters. Man quatschte mal hier, mal da. Irgendwie konnte man jeden erreichen, irgendeine Freundin, einer Freundin, meiner Klassenkameraden kannte immer den tollen Typ, der mal keine Flasche war sondern glatt als Sek2'ler durchgegangen wär. Nun musste man nur noch den Kontakt knüpfen und zwischen menschlichem Arschloch oder potenziellem Liebhaber unterscheiden. Was dann häufiger auf die erste Variante zielte. Und trotzdem, man kannte sich, auf der nächsten Party würde man sich grüßen, genauso wie die 5 Zwischengliedmädels zum Kontakt knüpfen mit dem Mister. Es waren also die Vorraussetzungen gegeben um sich in andere Gefilde zu wagen. Die Clubs der Stadt. Kaum eine Woche nach meinem Geburtstag ging das auch schon los. Man verabredete sich mit 2 oder 3 Mädels um mal ins wilde Nachtleben zu schnuppern, wobei sich Nacht eben auf die Zeit von 22 bis 1 Uhr beschränkte. Länger durfte man erst ab 18. Immerhin ein Anfang, wie man aber die Zeit bis zum 18. Lebensjahr totschlagen sollte war nun die Frage. Das konnte ja noch ewig dauern. Trotzdem genossen wir unsere Ausflüge. Obwohl man so viele Leute kannte, war aber nur ein geringer Prozentsatz anzutreffen und Jungs mal wieder gar keine, außer diese saucoolen 11. und 12. Klässler. Unsere Mädelsgruppe quetschte sich irgendwo hin, ab und an holten wir uns etwas zu trinken, aber nur im Kollektiv, alleine könnte man sich ja peinlich machen. Wahrscheinlich empfanden es die Stammgäste, die Älteren wohl genau andersrum, dass konnten wir damals einfach noch nicht einsehen. Vielleicht wollten wir es auch einfach nicht einsehen. Mit dem Trinken holen ( natürlich nur die harten Sachen wie Mixery und Alcopops, die Sachen die schmecken und wo man nach 2 Bechern schon besoffen von ist), verhielt es sich ähnlich wie mit dem Tanzen. Ab und an sagte mal eine von uns "Oh das ist doch so ein tolles Lied, lasst uns tanzen gehen!" aber wenn auch nur eine sagte "Dazu will ich nicht tanzen, selbst wenn ich es könnte" -
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Kommentare
rommee schrieb am 2008-05-16 22:11:31:
dankeeeeschöön *freu*
frankie schrieb am 2008-05-12 13:57:05:
das is gut geschrieben.
gefällt mir!
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