Das Schicksal (2)
von
BadAngel
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Am nächsten Morgen wachte Melanie früh auf.Sie ging in die Küche.Sie schrieb einen Zettel für David:
Hi David
Danke für den Nachmittag gestern.Du hast mich gut abgelenkt.
Ich gehe noch nach Hause und dusche noch schnell und ziehe mich um.Danke nochmals.
Liebe Grüsse
Melanie
Sie legte den Zettel auf den Küchentisch.Und ging nach Hause.
Sie kam gerade noch richtig zur ersten Stunde.Dort warteten schon ihre Freundinnen auf sie.
,,Wie geht es dir?“
,,Was hast du gestern gemacht?“
,,Soll ich dir irgendwie helfen?“
Sie wurde mit Fragen überhäuft.
Als sie ins Klassenzimmer gehen wollte,lief gerade David vorbei und sah sie schnell an.Sie sagte zu ihm:
,,Hi danke für gestern.“
Aber er tut so als ob er sie nicht kennt,als gab es den Nachmittag gestern und die Küsse nicht.
Sie ging noch trauriger ins Klassenzimmer.Sie hatten in der ersten Stunde Geschichte.Bei ihrem Lieblingslehrer,der machte immer doofe und lustige Sprüche.Ab dem kann sie immer lachen.Aber heute nicht.Sie war wütend,aber nicht auf David.Sondern eher auf sich selbst,weil sie sich in David verliebt hatte.Und er behandelt sie wie Dreck.
In der Pause zog sie Mara mit aufs WC.Und erzählte ihr was gestern passiert ist mit David.Als sie alles erzählt hatte,nahm Mara sie in den Arm.
,,Hab ich dir nicht gesagt du sollst dich nicht mehr mit ihm einlassen.“
,,Jaja...ich weiss.Aber ich war...nein ich bin einfach verwirrt ich brauche einfach ein wenig Zärtlichkeit.“Sie dachte an ihre Familie und schon wieder schossen ihr die Tränen in die Augen.
Es gongte schon zum zweiten Mal.Sie stürmten aus der Toilette.Melanie knallte mit David zusammen.Er setzte gerade an um ihr etwas zu sagen. Mara zog sie mit ins Klassenzimmer.David starrte ihr nach.
In der Pause kamen immer wieder Leute zu ihr und fragten wie es ihrer Familie geht.
,,Wir müssen gehen“,sagte plötzlich Melanie.
,,Okay,gehe schon mal vor ich hole noch meinen Schulsack.“
Melanie machte sich auf den Weg zur Deutsch-Stunde.
Mara hatte ihren Schulsack beim Matheklassenzimmer gelassen.Als sie den Schulsack genommen hatte stand plötzlich David vor ihr.
,,Was ist mit Melanie los?Wieso beachtet sie mich nicht?“
,,Weil ich es ihr gesagt habe“,antwortet sie darauf.
,,Aber wieso den?“
,,Weil sie sehr verletzt war als du mit ihr Schluss gemacht hast.Und jetzt muss ich gehen.“
Sie schubste ihn aus dem Weg.
,,Wo bist du gewesen?“,war die erste Frage von Melanie,als Mara 10 Minuten zu spät zum Unterricht kam.
,,Ach..ich habe den Schulsack nicht sofort gefunden.“
Im Unterricht überlegte Mara immer wieder,wie sie Melanie helfen konnte,dass sie David vergisst.
„Miss Mara,passen eigentlich auf ??!!“
„Wie..Was...Ja sicher.Ich passe immer auf.“
„Ok in dem Fall: Wie viele Einwohner hat Washington?“
„Ehmm...“
„ 240 000“,flüsterte Melanie kurz.
Mara wieder holte es laut.
Im ersten Moment war er ziemlich baff.
„Da...Da...Das stimmt natürlich.“
Der Rest der Stunde liess Herr Rufus sie in Ruhe.Endlich klingelte es zum Ende der Stunde.Alle strömten aus dem Klassenzimmer.Ausser Melanie sie packte langsam die Sachen zusammen und wollte gerade hinaus schleichen.Da sprach sie Herr Rufus an.
„Wie geht es dir eigentlich,Miss Melanie?“
Er sprach alle Schülerinnen mit Miss an.Niemand weiss wieso.
„Mir geht es gut“,antwortet sie ein wenig verwirrt.
„Ich wollte ihnen sagen das Sie immer zu mir kommen können,wenn es ihnen nicht gut geht.“
„Aber könnt ihr mich nicht einfach alle in Ruhe lassen.Ich brauche das Mitleid von nicht.“,brach all der Frust aus ihr heraus.
Mara zog sie schnell aus den Schulzimmer.
Sie sah noch schnell Herrn Rufus entschuldigen an.
Da klingelt es schon zur nächsten Stunde.Sie schwingen die Rucksäcke auf den Rücken und gingen in Klassenzimmer.
Die beiden schlichen leise ins Klassenzimmer.
„Aha die Ladys gesellen sich auch noch zum Unterricht!!“
Da Mara nicht aufs Maul gefallen ist antwortet sie ziemlich schnell.
„Na wir hatten trotzdem noch Lust zu kommen.“
„Das finde ich aber nett von euch.“
„Finde ich auch.“
Und damit fing die ganze Klasse an zu lachen.Herr Baumann lief,vor Wut dunkelrot an.
„Mara setzt dich neben David“,sagt er im strengen Ton, „und du, darfst dich hinsetzten wo du willst“,im milderen Tonfall.
Melanie sitzt sich an ein Einzeltisch.
„Also da jetzt alle anwesend sind,kann ich mit dem Unterricht begingen“,fing Herr Baumann, „Wie rechnen jetzt alle 459584715 durch 5.“
Herr Baumann zählte noch weitere Rechnungen auf die sie bis zum Ende der Stunde lesen mussten.
In der Mitte der Stunde bekam Mara ein Zettel.Er war von David.
Lass mich bitte mit ihr reden.
Stand mit krakliger Schrift auf den Zettel.
Vergiss das sofort wieder.
Schrieb sie hinzu.Sie schob den Zettel wieder zurück.In seinem Gesicht spiegelte sich die Enttäuschung,als er der Zettel las.
„Wie viel gibt die Nummer 3,Mara?“,fragte Herr Baumann.
„15“,flüsterte David ihr zu.
„Natürlich 15,Herr Baumann.“
Es klingelte zur Ende der Stunde.
Seit die Eltern von Melanie gestorben sind,wohnt sie bei Mara.Maras Eltern haben eine Website entwickelt und sind daher sehr,sehr reich.Und so zog Melanie in eine 1000 Quadratmeter grosse Villa ein.Weil Melanie noch Theater-AG hatte ging Mara alleine nach Hause.Sie überlegte ob David sich vielleicht doch geändert hat.Da sie so in Gedanken versunken war merkte sie nicht,dass nur wenige Meter vor ihr ein Junge steht und liesst.Und wie es kommen musste reppelte Mara ihn einfach an.Sie wollte gerade auf ihn los schimpfen,als sie seine blauen Augen sah.
„Ohhh....ehmm... Entschuldigung,ich war in Gedanken versunken und habe dich nicht bemerkt.“
„Hey ganz ruhig ist ja nicht passiert,aber ich könnte dich doch zu einer Schokolade einladen.Weil ganz unbeteiligt war ich eigentlich auch nicht,oder?“
„Klar wieso nicht.Wann?“
„Ehmm...Jetzt?“
„Das geht nicht ich muss nach Hause,aber komm mich doch so gegen zwei Uhr abholen,Wäre das ok?“
„Klar also bis dann.“
Sie winkte und wollte gerade links abbiegen,als der Junge ihr nach schrie:
„Hey,warte ich weiss ja nicht mal wie du heisst und wo du wohnst.“
„Ich heisse Mara und wohne in der Königsallee 100.Jetzt muss ich aber wirklich los.Tschüss“,verabschiedet sie sich.
„Ja klar,aber Moment mal,die Königsallee ist das nicht die mit diesen grossen Villen“,überlegte er laut.
Um punktgenau zwei Uhr klingelte es an der Tür. Maras Butler öffnete die Tür.
„Guten Tag,mein Herr,Fräulein Mccouney wird gleich hier sein.“
„Ehmm...Ja guten Tag.“
Luca-so heisst der Junge-sah sich um und er hatte das Gefühl in einer ganz anderen Welt zu sein.Als dann noch Mara in einem zarten rosa Kleid die Treppe hinunter.Sie zog sich eine Lederjacke über.
Sie rief ihrer Mutter und sagte das sie verabredet war und jetzt ginge.
Dann endlich wendet sie sich Luca zu.
„Hey,können wir los?“
„Ja klar.“
Sie nahm in an der Hand und führte ihn hinaus.
„Also was machen wir?“,fragte sie
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