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Kategorien > Schulzeit > Leben als Schueler

Das Stück der Versager

von Jürgen Haidvogl

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Dummheit symbolisiert, mit der sie diese Ereignisse verfolgen. Der die Sehnsucht nach Action anzeigt. Dieser widerliche und abscheuliche Drang nach etwas Einmaligen. So etwas wie Highsociety.
„ENTSCHULDIGUNG“, schrie ich.
Gleich darauf ging ich. Der Heimweg war schön. Ruhig. Angenehm. Entspannend. Ich hatte das Gefühl, dass in allem etwas göttliches Stecke. So etwas spürte ich noch nie in meinem Leben. Ich verabscheute so etwas beinahe. Für Pantheismus hatte ich eigentlich nie wirklich Interesse gezeigt. Doch an diesem Tag war das anders. Ich sah, wirklich alles, als göttlich an. Die Autos. Häuser. Parks. Straßen. Tiere. So gar die Menschen. Ich hatte das Gefühl, dass es nichts Widerliches oder Böses auf dieser Welt gab. Alles war schön. Als sei ich auf Drogen. Ich dachte, ich lebe in einer perfekten Welt.
Zu Hause angekommen, erwartete mich auch schon mein Vater. Er starrte mich an. Und ich starrte ihn an. Wir sagten nichts. Er ließ mich meinen Mantel ablegen und meine schwarzen Converse Schuhe, die dreckig und voller Löcher waren, ausziehen. Dann fragte er: „Warum?“
„Es ist Scheiße.“
„Aber du hast es nötig!“
Er auch. Hatten denn alle die Hoffnung in mich verloren?
Am Ende bestand ich die Schularbeit, das Semester, das Jahr. Ich zeigte es allen.

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