Das Toben des Nachtrudels
von
Jabba
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Heulen… seit drei Tagen das einzige Geräusch das ich vernahm… Sie waren da draußen, mal ganz nah, mal weiter entfernt. Sie würden nicht aufgeben. Nicht bevor sie ihre beute aus dem bau getrieben und die kehle zerrissen hätten. Wahrlich, dass wahren rosige Zukunftsaussichten. Außerdem ging mein Wasser langsam zur neige und wen es die nächsten tage nicht erneut Regnen sollte wäre meine Existenz wohl nur ein kurzes aufflackern in der Geschichte der Welt. Ganz entgegen dem was das Schicksal mir verheißen hatte… Ich erhob mich seufzend und nahm, vermutlich zum hundertsten Mal, meine Zufluchtsstätte in Augenschein. Der verwitterte Steinbau, der früher wohl eine Lagerstätte gewesen wahr enthielt nichts von Bedeutung, ein Stuhl, einen Tisch, und einige zerbrochenen Weinfässer. Nichts was mir wirklich Hoffnung gab. Erneut ertönte ein krachen von der Tür. Die hirnloses Bestien warfen sich ab und an mit aller Kraft dagegen, wohl aus Gier, vielleicht aber auch nur aus Verzweiflung und Hunger. Es kümmerte mich nicht. Ich ließ mich wieder in meine Ecke sinken und betrachtete die wohl weltbeste Tür genau. Dunkles Eichenholz mit zahlreichen Metallbeschlägen und vier massiven Angeln. Wahrhaft ein Meisterstück. Ich hatte das Holz mit einigen kleineren Bannen belegt die dem Holz seine einstige Kraft wiedergegeben hatten. Andernfalls wäre sie wohl beim ersten Angriff der Bestien zersplittert, trotz all des Metalls. Es begann mich erneut zu ärgern, dass mein eigentliches Element das Feuer, die wohl zerstörerischste der vier Elemente war. Mit einer Begabung für Erd, oder Wassermagie wären meine Chancen wohl um längen besser. Zwar gab mir das Feuer im Kampf Kraft und Stärke aber die Übermacht außerhalb meiner Zelle, schien mir nach wie vor zu gewaltig um einen Ausbruch zu wagen. Ich begann lediglich mich mit dem Gedanken anzufreunden Hilfe herbeizurufen… Magi konnten in der Regel Dämonen, oder niedere Elementare herbeirufen die ihnen dienten oder im Kampf beistanden.
Ich konnte es nicht…
Mir wahr es in meiner zeit an der Akademie nie Sinnvoll erschienen und außerdem wahr es schwierig einen echten Namen aus den Aufzeichnungen zu filtern der einem Dämon gehörte der zum einen, noch nicht vernichtet wurde und zum anderen nicht bereits in den Diensten eines anderen Magus stand. Es gab lediglich ein paar Namen die jeder Magus und jeder Novize kannten. Die der großen vier, der mächtigsten Dämonen überhaupt. Allerdings waren ihre Namen nur so verbreitet damit niemand sie heraufbeschwor… Sie waren schlicht zu mächtig um von einem einzelnen kontrolliert zu werden. Den legenden zu folge hatten in vergangenen jahrhunderten einzelne Schulen in Kriegszeiten einen der großen heraufbeschworen um ihrer Vernichtung zu entgehen. Allerdings hatten hunderte Magi zusammenwirken müssen um nicht durch die Macht des Dämons ein grausames ende zu finden und selbst da waren unzählige vernichtet worden, als die Bestie seine Kraft demonstriert hatte.
Ich hatte also die Möglichkeit den Feuergott zu beschwören das Ergebnis wäre allerdings sehr fragwürdig…
Bislang war das die einzige einigermaßen… äh… effektive Möglichkeit die mir eingefallen war. Nicht unbedingt viel versprechend.
Ich beschloss nun doch den endgültigen Kampf aufzunehmen. Die Alternativen trieben mich. Ich setzte mich in die Mitte des kleinen Raums und sammelte die mir inne wohnende Magie. Ein jeder magischer Kampf wurde darin entschieden wie viel Macht einem Magus zu gebot stand. Ich wollte kein Quäntchen ungenutzt lassen. Ich konzentrierte mich auf meine Atmung und ließ die Hitze aus meinem inneren meinen Körper durchfluten. Mir wurde immer heißer und ich glaubte ein rötliches glühen auf meiner haut wahrzunehmen. Wahrlich die Bestien sollte sehen was sie sich eingebrockt hatten. Ich erhob mich. Ganz langsam, da meine Konzentration in keinster Weise nachlassen durfte. Ich schritt zur Tür. Ganz langsam, stück für stück. Meine Fußspuren wiesen an den Rändern kleine Flämmchen auf, kein Zweifel, mein Element brach beinahe von selbst aus mir heraus. Ich atmete noch ein letztes Mal tief durch und legte meine Hände an die schwere Eichentür… Ich würde gnadenlos sein.
Der Druide stand auf einem Felsen unweit der Ruinen in denen gut dreißig der Bestien eine kleine Hütten schon seit tagen belagerten. Er hatte ihre düstere Aura wahrgenommen und wahr gekommen um der Ursache für diese ungewohnte Konzentration blankre Bosheit auf dem Grund zu gehen. Sie wahren wahrlich grauenhaft gut sieben fuß hohe bärenartige Missgeburten. Ihre Augen glühten in dunklem Rot und unter ihrer Haut schien stets eine eine wurmartige masse zu wüten. Es schien fast als wäre ihr innerstes Flüssig und würde nur von der haut zusammengehalten. Er spuckte angeekelt aus. Ihr Anblick war eine verhönung der Natur, eine blanke beleidung unvorstellbaren Ausmaßes…
Aber er konnte nichts tun…
Es waren zu viele. Mehr als drei würde er nicht besiegen können. Also wartete er auf ein Zeichen für ihre Zerstreuung. Oft schien es als könnten sie sich selbst nicht ertragen und als würde der Anblick ihres Gegenübers sie ebenso anwidern wie alle anderen Bewohner des ewigen Waldes.
Der Druide entsann sich der letzten Versammlung des hohen Rats, es war die Vermutung geäußert worden das die Totenbeschwörerkaste aus dem fernen Norden sie erschaffen habe. Als Vorbereitung auf ihre Invasion der lebenden Welt.
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Kommentare
Veronica Wallner schrieb am 2010-02-16 17:01:05:
Hi coole geschichte, geht es noch weiter? please
beim lesen sind mir ein paar Groß und kleinfehler aufgefallen, aber dein Schreibstil ist trotzdem echt gut, mach weiter...
freue mich auf eine Fortsetzung
Veronica
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