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Kategorien > Das Leben > Verloren

Das Verzweifelte Leben von Amelie

von Steffen Hunsinger

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In dieser Story geht es um ein junges Mädchen mit dem Namen Amelie. Ihr Leben ist schrecklich und besteht nur aus den Mobbingattacken ihrer Mitschüler in der Schule, zu Hause wird sie nicht richtig Wahrgenommen, ihre Eltern streiten sich nur noch. Amelie kann sich niemandem anvertrauen, sie fühlt sich allein und missverstanden. Ständig verletzt sie sich selbst, um den Schmerz zu lindern den sie hat. Jeden Tag dasselbe in der Schule gemobbt zu werden. Zu Hause ignoriert werden und dann ist sie in ihrer Traumwelt, in der alles in Ordnung ist. Sie weiß das diese Welt nicht real ist und jeden Tag wieder ihr stinkendes normales Leben beginnt, das Leben, das sie so sehr hasst. Nichts desto trotz kann sie diesem Leben, welches sie selbst als Armselig bezeichnet. Oft hatte sie schon Selbstmordgedanken, aber nie hatte sie es durchgezogen. Sie selbst redet sich dann Sachen ein wie: „Dich vermisst doch eh keiner! Brings hinter dich, dann haste dieses beschissene Leben hinter dir!“ und so weiter. Doch irgendwas hielt sie davon ab, sich ihre Pulsadern aufzuschneiden. Wenn es nach ihr ginge, ist ihr Leben schon fast am Ende, doch bald wird sich einiges in ihrem Leben verändern. Manches zum Positiven aber mehr zum negativen. Amelie muss ihre Probleme loswerden, doch sie redet nicht mit einem Menschen darüber, nein sie redet mit ihrem Wellensittich Derek darüber. Auf ihr leiden piepst er nur und durch dieses Piepsen musste sie Lachen. Das war das einzige Lachen, welches ihr nur einmal am Tag über die Lippen huscht,und dies hat sie ihrem Wellensittich zu verdanken. Nun tauchen wir aber komplett ein in das Leben unserer Amelie und durchleben ihr Leid, aber auch das wenige Glück, welches ihr gegönnt wird. Dies ist eine wahre Geschichte

Kapitel 1: Reine Routine

Amelie machte sich wie jeden Morgen für die Schule fertig es war halb acht als sie das Haus verließ, sie benötigte 20 Minuten von ihrem Haus aus zur Schule. Schon auf dem Schulweg beginnt es, von der anderen Straßenseite aus ruft Chantal, ein Mädchen aus ihrer Klasse: „Hey Emo heute schon Blut abgezapft?“ Früher hatte sich Amelie darüber aufgeregt, doch mittlerweile ist es ihr egal, sie dreht sich weg und schaut schon gar nicht mehr herüber. Jedoch kann sie es nicht überhören und es bereitet ihr immer noch schmerzen wenn sie so Etwas hören muss, denn auch sie hat Gefühle. Auch wenn es die Meisten nicht wahrnehmen,aber sie ist ein Mensch wie jeder anderer auch und genauso Verwundbar. Chantal war die einzige, der Amelie auf dem Schulweg begegnete, aber dann betrat sie den Schulhof, alle schauten sie schon wieder so komisch an. Da kam Daniel an und er schüttete ihr einen Milchshake über die Klamotten. Alle fingen an zu lachen. Doch Amelie war aber schon auf so etwas gefasst, denn für sie ist das einfach nur das abspielen ihres Tagesprogramms. Sie hatte in ihrem Spind immer Ersatzkleidung liegen und so nahm sie sich die Klamotten aus dem Spind und zog sich auf der Mädchentoilette um. Es klingelte zur ersten Stunde. Amelie ließ sich Zeit, gemütlich schlenderte sie den Gang entlang zu ihrem Klassenraum, sie trat ein. Der Lehrer stand schon am Pult und schaute sie verärgert an und sagte: „Wie immer, die Woche hat gerade erst angefangen und du kommst mal wieder zu spät, ich glaube so langsam muss ich mich wirklich mit deinen Eltern unterhalten!“ „Was für Eltern??“ sagte Amelie monoton und setzte sich an ihren Platz, leise flüsterten ihre Mitschüler ihr zu: „Emo, Emo, Ritz Ratz, wie teuer sind den heutzutage die Rasierklingen? Sind wir heute wieder Emotional? Amelie setzte sich an den Einzeltisch in der letzten Reihe. Der Lehrer gab die Geschichtstests zurück und als er bei Amelie ankam sagte er: „Amelie du weißt das ich die Tests und die Arbeiten nach Noten Ordne und du bist die letzte also nehme ich an, dass du schon weißt was du hast!“ „Was anderes habe ich auch nicht erwartet Herr Spatzenhirn!“ „Mein Name ist Spatz, Fräulein ich ritz mich heute mal wieder!“ Der Lehrer ging Wutentbrannt weg. Amelie grinste blöd und musste innerlich über den gescheiterten Provokationsversuch ihres Lehrers lachen. Ja, aber auch die Lehrer lachten über sie, nur die Lehrer durften es nicht zeigen, sonst würden sie ja ihren Job verlieren. Amelie war die Schule und alles drumherum scheiß egal. Nie lernte sie, nie passte sie auf, nie machte sie Hausaufgaben, nie machte sie etwas in oder außerhalb der Schule. Schwänzen kann sie nicht, das Überprüft ihre Mutter aber nur weil sie sicher gehen will das keiner zu Hause ist, wenn sie wieder mit jedem fremden Mann rum poppt. Schon oft kam Amelie früher nach Hause und hörte das Stöhnen aus dem Schlafzimmer der Eltern und immer wusste sie ihr Vater kann es nicht sein, denn der kommt Abends sturzbetrunken nach Hause und dann gibt es immer Streit. Naja egal, dachte sich Amelie und ließ den Langweiligen Schultag vor sich hin laufen. Endlich die letzte Stunde, Englisch ach wie hätte sie Kotzen können, denn diese Lehrerin hatte es auf sie abgesehen. Immer nahm sie Amelie dran und heute sollte es keine Ausnahme sein. Die Lehrerin betrat den Saal und schaute Amelie wieder so komisch an. Die Klasse stand auf, nur Amelie blieb sitzen. Die Lehrerin schrie: „AMELIE! AUFSTEHEN SOFORT!“ Amelie hob den Mittelfinger und rief: „Leck mich, Frau Freiling!“ Frau Freiling nahm ein Stück Kreide und warf es auf Amelie. Worauf Amelie frech sagte: „Wow, sie wollten mich ernsthaft mit einem Stück Kreide verletzen?? Glauben sie mir ich weiß was schmerzen sind und da kann mir so ein lächerliches Stück Kreide nichts anhaben!“ So weit war Amelie noch nie gegangen, aber für sie war es ein gutes Gefühl, dies zu tun. Amelie konnte sehen wie der Kopf von Frau Freiling immer mehr die Farbe rot annahm. Amelie fing an zu grinsen, dann kam Frau Freiling auf Amelie zu und schlug mit dem Lineal gegen ihren Kopf und sagte: „Übertreibe es ja nicht Fräulein!!“ Die ganze Klasse lachte über Amelie, diese Reaktion hat das Fass zum überlaufen gebracht. Amelie lief aus dem Klassenzimmer, raus aus der Schule, scheiß drauf dachte sie sich und lief den 20 Minütigen Weg wieder nach Hause. Sie kam zu Hause an und hörte wieder ihre Mutter rumstöhnen Amelie rollte die Augen und dachte sie würde jeden Moment los kotzen. Sie rief: „Mutter ich bin zu Hause!“ Plötzlich hörte das stöhnen auf. Im oberen Stockwerk brach eine Hektik aus wie noch nie in diesem Haus zuvor. Amelie lachte ausnahmsweise mal, es war eine sehr schaden freudige Lache. Ihre Mutter rief von oben: „Mach dir was zu Essen und hau ab in dein Zimmer!“ Nichts neues für Amelie, diesen Spruch kannte sie schon und heute war er noch harmlos ausgedrückt. Amelie schmierte sich schnell ein Brot und ging in ihr Zimmer, plötzlich ging das Gestöhne wieder los und Amelie schlug mit ihrer Schreibtischlampe gegen die Wand, doch die beiden anderen hörten dies nicht. Amelie war nun alles egal in ruhe aß sie ihr Brot und versetzte sich dann in ihre Traumwelt.

Kapitel 2: Das

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