Das Weihnachtsgeschenk für Conni
von
Birgit Schulte
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In einer Woche ist Weihnachten. Conni ist schon ganz aufgeregt. Sie hat einen Wunschzettel geschrieben, auf dem lauter schöne Sachen drauf stehen, wie zum Beispiel: eine Schminkpuppe, einen Roller und ein kleines Zwergkaninchen.
Conni legt den Wunschzettel auf die Fensterbank in der Küche. Und da es schon ziemlich spät geworden ist, verabschiedet sie sich noch von ihrer Mutter mit einem "Gute Nacht Kuss", ehe sie in ihr Bett geht.
In dieser Nacht hat Conni sehr gut geschlafen. Sie träumt von einer schönen Sommerwiese, auf der sie mit dem Häschen spielt, was ja Conni´s Weihnachtswunsch ist.
Am nächsten Morgen wacht Conni auf und rennt in die Küche mit einem Affenzahn.
"ER IST WEG, der Wunschzettel ist nicht mehr da. Den hat bestimmt der Weihnachtsmann mitgenommen", denkt sich Conni.
Dann legt Conni los und erzählt ihrer Mutter: das der Wunschzettel weg ist, und der Weihnachtsmann bestimmt da war, um ihn mitzunehmen. Und das, wenn sie nur lieb genug ist bis Weihnachten, all ihre Wünsche in Erfüllung gehen.
"Das glaube ich auch", meint Conni´s Mutter.
Weihnachten rückt immer näher und Conni wird immer nervöser. Sie kann am Abend vorher kaum einschlafen.
Am nächsten Morgen weckt die Mutter Conni mit einem lächeln im Gesicht und sagt:"Aufstehen!Es ist Weihnachten, los raus aus den Federn".
Conni gähnt noch zwei, drei mal bis sie sich vollständig angezogen hat, und fit für den bevorstehenden Tag ist.
Am Nachmittag geht sie noch mit ihrem Brüderchen Leon zu ihrer Oma. Die Oma freut sich schon. Sie spielen zusammen Memory.
Am Abend werden die zwei dann von ihrem Vater nach Hause geholt.
Als es dann endlich so weit ist, versammeln sich dann alle Familienmitglieder im Wohnzimmer.
Sie besingen den wunderschön, in dunkelrot-geschmückten Weihnachtsbaum. Dann endlich kommt die Bescheerung, auf die Conni so lange gewartet hat.
Ihre Mutter zeigt ihr ein paar Pakete, die sie öffnen kann. In dem ersten Geschenk was sie dann öffnet, blitzt eine super-schicke Schminkpuppe hervor. "Die hat ja sogar Lockenwickler dabei,"freut sich Conni, und dreht erst mal ein paar Haarsträhnen auf. In dem nächsten Päckchen sind ein paar Kleinigkeiten für ihren Schreibtisch: Malstifte, Malbücher und ein Buch für Kinder.
Doch auf einmal gibt es einen Radau unter dem Weihnachtsbaum, das die ganze Familie denkt, was war das denn jetzt??
Conni schaut vorsichtig unter den Weihnachtsbaum, und entdeckt einen großen Kaninchenstall mit einem Zwerghäschen darin, was sich in die hinterste Ecke verkrochen hat.
Voller Freude springt Conni in die Luft, und schreit "Juchuuuuuh!"
Sie möchte das Häschen mal streicheln , und nimmt es dafür kurz aus dem Stall heraus.
Es ist ein ganz süßer Fratz mit einer dunklen Nase und hellbraun-geflecktem Fell. "Ich nenne es FLECKI, der Name passt am Besten zu ihm", sagt Conni zu ihrer Mutter.
"Gut, dann nenn ihn Flecki! Aber gib ihn besser wieder in den Stall hinein, es kennt dich noch nicht so gut und hat bestimmt noch Angst.
"Schade, aber Morgen ist ja auch noch ein Tag, dann spiele ich Morgen mit meinem Flecki weiter".
Es ist spät geworden. Conni´s Mutter setzt sich noch eine Weile zu ihr an das Bett, sie reden über den wunderschönen Tag, und das Conni nun überglücklich ist, einen Hasen zu besitzen.
Am nächsten Tag spielt Conni mit ihrem Flecki und denkt, das war aber mal wieder ein tolles Weihnachten, ich freue mich schon auf´s nächste Jahr.
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Kommentare
hans schrieb am 2008-07-14 11:20:11:
das ist perfeckt
dennis schrieb am 2007-12-07 12:14:23:
das ist voll lollig ja mach was besseres
Birgit schrieb am 2006-07-03 17:33:08:
Vielen Dank für Deine Zeilen, die mir hoffentlich bei meiner nächsten Geschichte weiterhelfen .Danke L.G.Birgit
christoph schlüter schrieb am 2006-07-03 01:07:43:
Nette kleine Geschichte. Schön erzählt und kindgerecht. Nur fehlt irgendwie was. Ein Kind wünscht sich was zu Weihnachten, das Kind bekommt es zu Weihnachten. Nicht gerade die originellste Story, oder?
Es fehlt das Besondere. So bleibt es leider nur eine nette Geschichte und plätschert relativ belanglos vor sich hin..
Aber ich bin sicher, du könntest daraus eine gute Story machen. Gerade Kinder mögen besondere Geschichten.
Ich erzähle in Hort und Kindergarten jeden Tag aus dem Stegreif irgendwelche Fantasie-und Quatschgeschichten. Es ist das größte, die Augen der Kinder leuchten zu sehen, zu erleben, wie sie mitgehen und nach mehr verlangen.
Das ist vielleicht eine gute Übung falls du Kinder oder kleine Geschwister haben solltest. Erzähle ihnen selbsterdachte Geschichten und beobachte ihre Reaktionen. So hast du schnell raus, was ankommt, und was eher langweilt.
Kinder lieben Geschichten. Vor allem solche, in denen ihre Fantasie Flügel bekommt.
Und falls du keine Kinder zur Verfügung hast: Überleg mal, welche Geschichten dich als Kind gefesselt haben.
Kinder wollen träumen. Und gerade in unserer oft so kalten, mechanisierten und gefühllosen Welt ist Träumen wichtiger denn je.
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