Das große Abenteuer
von
Momo
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*Kapitel 1 - Das Mädchen Lúthien*
Es war dunkel um sie herum, wie so oft. Aber gewöhnen würde sie sich wohl nie daran. Ihr lief ein Schauer über den Rücken, vielleicht weil sie wusste, was passieren würde und natürlich kam es wie auch sonst immer. Sie rennt, sie stürzt und sie stirbt!
Es war geschlagene 2 Minuten vor 6 Uhr und Lúthien saß schweißgebadet und kerzengerade in ihrem Bett, um sie herum ihr altbekanntes Zimmer im Haus ihrer Eltern. Sie kannte diese Träume ja schon zu genüge. Sie waren zwar jedes Mal anders, gingen aber ähnlich aus und zwar mit ihrem Tod. Sie rannte und rannte um ihr Leben aber schaffte es dennoch nie zu entkommen. Nach diesen Träumen ging es ihr immer für ein oder zwei Tage schlecht. Sie schwächten sie sehr, was, im Nachhinein betrachtet sehr verständlich ist.
***
Aber um erst einmal am Anfang zu beginnen sind einige Dinge zu nennen. Unsere Geschichte beginnt Anfang des 21. Jhd in einer kleinen Stadt im alten Irland, wenn man sie Dorf genannt hätte, hätten sich ohne Ausnahme alle Bürger beschwert. In diesem Ort wohnte ein junges Mädchen, zu dem Zeitpunkt an dem wir hier starten, war sie gerade 20 Jahre alt. Ihr Name war Lúthien, sie wurde aber von den meisten Leuten nur Lu genannt, da viele mit dem Aussprechen ihres vollen Namens Schwierigkeiten hatten. Sie war ein einfaches Mädchen, auf den ersten Blick nichts Besonderes. Sie war relativ groß, knapp über 1,75m groß, schlank, hatte langes Haar, welches ihr bis zur Mitte des Rückens reichte. Sie war eigentlich Blond aber sie war der festen Überzeugung, dass ihr Braun viel besser stand. Sie sah mit braunen Haaren einfach mehr wie sie selbst aus. Lúthien hatte große Augen, die seltsamerweise ab und zu die Farbe zu ändern schienen, worauf sie sehr stolz war. Ihre ganze Erscheinung war im Ganzen recht hübsch, aber nichts sehr Außergewöhnliches. Nur wenn sie sich freute hatte sie einen wundervollen Glanz an sich der die Menschen um sie herum bezauberte.
Sie wollte immer etwas Besonderes, irgendwas Außergewöhnliches sein. Es war ihr tiefster Wunsch und doch hatte sie nie wirklich Hoffnung, ihren Wunsch erfüllt zu bekommen. Ihre größte Furcht allerdings war es, ihr Leben zu fristen als jemand der stur seiner Arbeit nachgeht, oder im schlimmsten Fall noch nicht mal eine Arbeit hat. Lúthien hatte ungeheuerliche Angst vor der Zukunft und sah mit Bangen den Tag des Abiturs näher rücken. Sie wusste immer noch nicht was sie danach anfangen sollte und das verleitete sie immer mehr zum träumen. Mit ihrer überschäumenden Fantasie wünschte sie sich Welten, in die sie sich zurückziehen könnte, vor den ganzen lästigen Dingen wie Klausuren, Hausaufgaben oder Referaten. Sie war dieser Dinge überdrüssig und so trat ihre Fröhlichkeit, die sonst sehr ansteckend war, leider in den Hintergrund. Doch an manchen Tagen, war sie wie der Sonnenschein, der einem den dunklen Regentag erhellt. Im Gegensatz zu ihrer manchmal unbegrenzten, nahezu kindlichen Fröhlichkeit stand ihre Ernsthaftigkeit wenn es um Sachen der Gerechtigkeit ging. Trotz ihres noch nicht so fortgeschrittenen Alters besaß sie doch einen sehr ausgeprägten Sinn für Gerechtigkeit. Es zerriss sie innerlich nahezu, wenn sie sah, wie jemand gehänselt oder ungerecht behandelt wurde, der es nicht verdiente. Diese edlen Eigenschaften schätzen ihre Mitmenschen sehr an ihr, sofern sie nicht eben jene Übeltäter waren. Lu war bekannt für ihr Herz, welches so groß wie ein ganzes Land zu sein schien und für die Harmonie die sie manchmal verbreiten konnte, ohne dass man genau wusste wie einem geschah.
Nun, da wir jetzt ein paar Grundlegende Dinge über das Mädchen Lúthien wissen, können wir mit dieser Geschichte beginnen.
*Kapitel 2 - Die Kette*
Dieser besagte Morgen, wo ich am besten die Geschichte beginne, war eigentlich wie viele schon zuvor. Es war ein Freitag. Lúthien musste schon früh aufstehen umrechtzeitig fertig zu sein, wenn ihre Freundin Vanessa kommen würde um sie abzuholen. Die Schule war ein gutes Stück entfernt, also mussten die zwei Mädchen einige Zeit mit dem Auto fahren bis sie dort waren, aber das störte sie nicht. Auf der Fahrt konnte man sich immer gut unterhalten oder auch ein wenig weiterschlafen wenn es nichts zu erzählen gab. Das war heute der Fall. Lu hatte etwas getrödelt und war noch nicht ganz mit dem Frühstück fertig als ihre Freundin auf den Hof ihres geräumigen Zuhauses gefahren kam. So musste sie sich den restlichen Toast zwischen die Zähne klemmen, ihre Sachen schnappen und hinunter hetzen. Als sie mehr ins Auto stürzte als dass sie einstieg grüßte Sie Vanessa mit einem Blick als wäre ihr alles klar. Sie kannte ihre Freundin schon einige Jahre, vergab ihr aber eigentlich immer wenn Lu mal wieder zu spät kam. Sie unterhielten sich nicht viel auf der Fahrt, also hatte Lu ein bisschen Zeit um wieder einmal vor sich hin zu träumen. Es würde ein langweiliger Tag werden, ohne Frage. So dachte sie.
In der Schule angekommen, war sie immer noch nicht vollends bei der Sache, was aber ihrer Ansicht nach heute auch nicht nötig sein würde. Lúthien war eigentlich eine sehr gute Schülerin, nur in letzter Zeit langweilten die die vielen Vorträge und Referate sehr, da auch kein einziges interessantes Thema dabei war. Trotzdem bemühte sie sich dies niemanden, der vorn stand und sich abmühte eine gute Note zu bekommen, merken zu lassen. Wie jeder weiß kann so etwas sehr entmutigend wirken.
Das einzige Problem was sie hatte waren eben nur diese Albträume und ein dumpfes Gefühl im Magen. Dieses Gefühl hatte sie schon einige Zeit, wenn sie genauer überlegte sogar Jahre, aber es ließ sich immer wieder verdrängen. Nicht so in letzter Zeit, da schien es immer penetranter und drückender zu werden, irgendwie dringlich, doch andere Sachen hatten einfach Vorrang. Ihrer Meinung nach leider. Reale Sachen. Belegen, beweisen, begründen! So hatte sie es nun mal gelernt.
Der heutige Unterricht begann nicht sehr aufregend, es standen wieder einmal Referate auf dem Tagesplan. So fing Lu an, wieder einmal vor sich hinzu träumen. Vorne neben dem Lehrerpult saß Vanessa und war gerade mitten in ihrem Referat, als Lus Tagtraumblick auf sie fiel. Irgendetwas sah komisch an ihr aus. Sie schien sehr aufgeregt zu sein, wofür ihre Freundin ihre Wissens nach nicht bekannt war. Im Gegenteil. Lúthien verglich sie manchmal ein wenig mit Rumpelstilzchen, was aber durchaus nicht böse gemeint war. Vanessa war einfach nur sehr impulsiv könnte man sagen. Eine Persönlichkeit die man nur schwer ignorieren könnte. Sowohl vom Äußeren, als auch von ihrem Charakter her. Aber Lu störte es nicht, sie ging gerne mit ihr durch die Einkaufsstraßen bummeln. Das war eine todsichere Methode um sich von allem abzulenken was einen belastete. Lu dachte manchmal sie sollte Modeberater werden, sooft hatte sie schon an ihrer Freundin Kritik üben müssen. Aber nun kam ihr ihre Freundin seltsam vor. Es schien sie ein grünlich-braun-gelber Schein zu umgeben. Lu rieb sich die Augen.
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Kommentare
Momo schrieb am 2007-04-06 18:58:26:
So nun ist das 1. Kapitel der Fortsetzung online..."Das Abenteuer geht weiter" viel Spaß
Momo schrieb am 2007-04-04 01:05:40:
Vielen lieben dank an euch alle. Freue mich sehr über jede Art der Kritik. Bin mittlerweile dabei eine Fortsetzung zu schrieben und dabei werde cih euren Rat beherzigen und es häppchenweise veröffentlichen. Also see you soon :)
Anariel schrieb am 2007-03-31 17:53:31:
Hallo Momo,
ich bin auch noch nicht dazugekommen diese Geschichte im Ganzen zu lesen. Hab nur ein wenig reingelesen, irgendwo in der Mitte....was ich aber bisher gelesen habe, gefällt mir gut. Werde wenn ich gelgenheit finde, diese Geschichte natürlich komplett durchlesen und dann auch einen weiteren Kommentar hinterlassen.
Sturmkind hat recht, es wäre wirklich besser, das nächste mal die Geschichten entweder Kapitelweise oder auf mehrere Teile aufgeteilt einzustellen. Da fünfzehn Seiten am Stück tatsächlich ein wenig viel ist. Tatsächlich schreckt es viele hier ab, die Geschichte zu lesen.Und das finde ich schade.
Mit liebem Gruße
Anariel, die Nomadin
Momo schrieb am 2007-03-29 13:44:47:
Bitte nicht auf die Rechtschreibung achten
elfentaenzerin@gmx.de schrieb am 2007-03-26 11:40:13:
HI Momo ! scheinbar ist der erste KOmmentar nicht angekommen. Ich hab deine Geschichte gelesen. Zunächst einmal schließ ich mich STurmkinds Meiningung an: auf 15 Seiten verteilt isses anstrengend sie zu lesen. Aber ganz großer Applaus! Die Geschichte hat mir super gut gefallen. Man kann sie flüssig lesen, und die Figuren, sind einfach klasse, alles was das Herz begehrt! Einhörner, Engel, verschiedene Götter...Ich hoffe es geht bald weiter. Liebe Grüße
Momo schrieb am 2007-03-25 22:36:47:
Bitte schaut nicht auf die Rechtschreibfehler. War ne spontane Entscheidung das hier zu veröffentlichen, ausserdem bin ich darin nicht so gut.
elfentaenzerin schrieb am 2007-03-23 16:36:15:
HAllo Momo! ICh hab die ganze Geschichte gelesen und find sie sehr sopannend und flüssig geschrieben ^-^ . Hoffentlich gibt es bald auch eine Fortsetzung, ich will wissen wies weitergeht. Liebe Grüße
Elfentaenzerin
Sturmkind schrieb am 2007-03-23 14:16:35:
Hallöchen!
Zur Geschichte kann ich nichts sagen, habe sie noch nicht gelesen, aber einen Tipp habe ich für dich. Ich würde die Geschichte kapitelweise ausstellen. Weil 15 Seiten am Stück lesen zu müssen, ist wirklich viel. Stell doch bitte nächstes Mal jedes Kapitel einzeln rein.
Lesen werde ich die Geschichte aber dennoch und dann einen kleinen Kommentar hinterlassen, wie ich sie fand =)
LG
Sturmkind
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