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Kategorien > Grusel > Monster

Das kleine Mädchen

von Loki

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Alles fing damit an, dass ich betrunken von einer Party nach Hause wollte, aber zum Fahren war ich zu betrunken und für ein Taxi zu geizig. Ich wählte daher den Fußweg, aber weil ich müde war, nahm ich mir vor, durch den nahegelegenen Wald eine Abkürzung zu nehmen. Im Nachhinein betrachtet war das eine ausgesprochen dämliche Idee.
Ich ging also in die Richtung in der ich mein Heim vermutete in den Wald rein, und folgte dem Weg eine Weile. Dieser teilte sich schnell, die einzelnen Wege verliefen in unterschiedliche Richtungen, daher musste ich mich entscheiden. Ich entschied mich für den linken Weg, da ich die Umgebung kenne und das der Weg sein müsste um wieder aus dem Wald rauszukommen. Sicher war ich mir allerdings nicht, denn ich war noch nie zuvor in dem Wald.
Es war Nacht, aber nichtdestotrotz ziemlich hell wegen des Mondes, sodass ich
wenigstens wusste wo ich hintrete. Ich hatte nicht das Bedürfnis in einen Hundehaufen zu treten den irgendein mieser Kläffer aus reiner Gehässigkeit mitten auf den Weg pflanzte. Das Hätte mir wirklich noch gefehlt.
Irgendwie passte die ganze Situation in irgendeinen dieser billigen Horrorfilme die nachts immer im
Fernsehen laufen. Ein unbekannter Jugendlicher Schauspieler verirrt sich nachts in einem gruseligen und nebligen Wald, bis irgendein Monster kommt und ihn nach einer pseudo-gruseligen Jagd möglichst brutal abschlachtet.
Zum Glück hatte ich aber keine Angst, obwohl sich die Umgebung wirklich gut dafür eignen würde. Die Laubbäume waren wegen des sich anbahnenden Winters frei von Blättern, ihre skurril geformten Äste warfen im Mondlicht bizarre Schatten auf den Boden, die im Wind tanzten und der in dieser Region typische nächtliche Nebel waberte geisterhaft im nächtlichen Licht.
Daran erinnere ich mich ganz gut, all das schuf eine Art von gruseliger und mysteriöser Atmosphäre, die ein Gothic oder eine sonstige selbsternannte Nachtgestalt vermutlich als heimelig oder gar anregend empfinden würde.
Ich nicht. Mir war kalt, ich war müde, der Mond erzeugte ein schauerliches Licht und ich wusste nichteinmal, wielange es noch dauern würde bis ich ankomme. Meine Gedanken machten mir Angst, daher versuchte ich, mich abzulenken. Ich dachte nochmal an die Party. Sie war wirklich zu geil. Das Lustgeschrei hunderter tanzender Körper, zu einer einzigen, großen Masse aus Fleisch verschmolzen, im Sog von Alkohol und Partydrogen erzeugt einfach ein Flair, dass es nirgendwo anders gibt.
Mir war, als würde ich das Geschrei immer noch hören.
Ich hielt inne. Irgendwo ganz in der Nähe schrie wirklich etwas. Neben den ganzen knackenden Bäumen, dem Rascheln des Windes wenn er durch das Laub fährt und dem Gesang nächtlicher Vögel war tatsächlich eine Art Geschrei zu hören. Ich konnte nicht identifizieren was es war, die Bäume und die Entfernung verzerrten das Geräusch zu einem schaurigen Ton. Es schien irgendwie von überall zu kommen, daher wusste ich nicht in welche Richtung ich gehen sollte.
Mit einem mulmigen Gefühl im Magen und einer Lawine kalter Schauer auf dem Rücken folgte ich dem Weg weiter, mit beschleunigten Schritten. Ich dachte mir, dass ich sowieso nichts tun kann, da ich die Richtung nicht kannte. Als ich den Weg entlang lief, bemerkte ich, dass das Geschrei immer lauter wurde, ich wusste jetzt dass es menschlich war. Es war weiterhin keiner Richtung zuzuordnen, aber das mulmige Gefühl in meinem Magen verstärkte sich.
"Warum hab' ich nicht dieses scheiß Taxi genommen?", zischte ich vor mich hin und ging beunruhigt weiter. Das Schreien wurde immer lauter und übertönte jetzt spielend die anderen Geräusche des Waldes. Es schien von vorne zu kommen - die Richtung in die auch der Weg führte. Mit zitternden Knien und vorsichtigen Schritten ging ich weiter. Nicht viel später tauchte ein kleiner Schatten im Nebel auf, als ich mich ihm näherte, sah ich, dass es ein kleines Kind war.
Mutterseelenallein saß es auf dem nassen und kalten Waldboden, keine liebenden Eltern waren in Sicht.
Ich ging weiter in Richtung des Kindes, schaute ängstlich in alle Richtungen ob da vielleicht jemand war, ließ aber gleichzeitig das Kind kaum aus den Augen. Als ich bei ihm war, entdeckte ich, dass es ein kleines Mädchen mit erstaunlich sauberer rosafarbener Kleidung war.
Ich hob die kleine auf, mit dem Gedanken sie mitzunehmen und zur nächsten Polizeistation oder ins Krankenhaus zu bringen, bis mir auffiel, das was sich verändert hatte: Der ganze Wald war still, die Bäume schwankten immer noch leicht im Wind und die Blätter fegten weiterhin, aber es gab keine Geräusche mehr.
Sogar das Mädchen hatte aufgehört zu schreien und war komplett ruhig. Ich hatte Angst. Schreckhaft drehte ich mich in alle Richtungen. War ich wirklich alleine? Konnte ich mir das nur einbilden? Ich schaute nach hinten, doch da war nur Weg, Nebel, Bäume und sonst nichts. Ich schaute nach links, aber auch dort waren nur diese verdammten gruseligen Bäume mit ihren verdammten gruseligen und sich bewegenden Schatten. Ich schaute nach vorne, und gleich darauf nach rechts, doch nirgends war etwas zu sehen. Doch was war das? dort hinten, neben einem Baum, war ein großer Schatten, der fast wie ein Mensch aussah, nur irgendwie... unförmiger. Ich kniff die Augen zusammen um mehr erkennen zu können, doch im selben Augenblick knackste etwas hinter mir, ich schwang panisch herum, suchte alles ab doch dort war nichts. Woher kam das Geräusch in dem geräuschlosen Wald so plötzlich her? Ich erinnerte mich an den Schatten, drehte mich wieder schnell um, in der Hoffnung ihn dort wieder unbeweglich zu sehen und hatte im selben Moment einen Anflug von Hoffnung, vielleicht war es ja doch bloß ein Baum.
Doch der Schatten war weg. Ich riss die Augen auf, und suchte im selben Moment die ganze Gegend ängstlich ab, aber sah nichts ungewöhnliches. Mein Herz schlug so schnell dass jeder einzelne Schlag meine Brust zum Schmerzen brachte. "Der letzte Cocktail war anscheinend zuviel gewesen" flüsterte ich grimmig und mit einem ängstlichen, aufgesetzten Lachen vor mich hin. Dennoch setzte ich meinen Weg mit dem Mädchen unbeirrt fort, schließlich musste der Wald ja bald zuende sein. In den Augenwinkeln sah ich, dass links von mir etwas hinter einem Baum verschwand. Ich schob es erneut auf den Alkohol, meine Angst konnte diese Ausrede aber nicht im geringsten mindern. Ein wenig schneller ging ich weiter, in Richtung einer Parkbank - Im selben Moment spürte ich einen kalten Hauch von hinten und drehte mich voller Ensetzen um, aber da war nichts.
Wieder suchte ich alles ab, doch ich fand nichts ausser ein paar Fußspuren, etwa einen halben Meter hinter mir von denen ich hätte schwören können dass sie davor noch nicht da waren. Das kleine Mädchen schien meine Angst zu spüren, denn es regte sich auf einmal, windete sich leicht und klammerte sich immer mehr an mich. Äußerst beunruhigt setzte ich meinen Marsch fort. Doch irgendetwas geschah mit dem Kind. Es gab Geräusche von sich die entfernt an

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Kommentare

andji schrieb am 2009-03-05 17:53:29:
wow.....ich habe eine frage:war das kind ein geist?????????????????????????????????????????
Julia schrieb am 2008-08-11 20:18:16:
echt grusegig und spannend !! :D
weiter so :-))
hat mir echt gut gefallen
Laluu schrieb am 2008-01-01 03:52:06:
na toll jetzt kann ich nicht mehr schlafen...echt gruselig ; -)
vllt solltest du aber ein bisschen auf die grammatik achten...
aber sonst echt spannend...wie jugendlich bist du denn? xD
Respekt..
vllt liest du ja auch mal meine geschichten?
Hans schrieb am 2007-12-09 18:57:45:
Echt spannend

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