Das rote Zeichen, die Stimme in mir
von
Kyralia
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Konstruktive Kritik sowie Verbesserungsvorschläge sind erwünscht!
Das rote Zeichen
Die Stimme in mir
Am dämmernden Morgen ging Danny, Danny Summermind, der listige Streuner, durch die schmalen Wege des kleinen Dörfchens nah Melgarve.
Es war irgendwie ein verwunschener morgen für ihn, er war ganz anders, einfach nur besonders, aber auch ein wenig Magie steckte in ihm. So fing ein Tag im eher rauen Schottland noch nie an, aber das war Danny auch egal. Er schlenderte durch die einzige große Straße des Dorfes in dem er lebte und hielt hier und da immer Ausschau nach Dorfleuten, die versuchten mit ihrer Alltags Situation fertig zu werden. Es machte ihm äußerst Spaß die Leute zu beobachten und ab und zu ein kleines lächeln auf ihrer Gesichtern sehen zu können, dass hielt Danny bei Laune und er ging weiter durch die Pflasterstraßen von Melgarve.
Als er in eine kleine Gasse einbog die zum Marktplatz führte, kam ihn ein kleines, zierliches Mädchen entgegen. Es war Emily. Sie hatte braunes, langes und zerzaustes Haar, aber trotzdem sah sie immer noch hübsch aus und Danny mochte sie. „Hallo Danny, mal wieder auf Wanderschaft?“, sagte sie in einem etwas komischen Ton und grinste dabei ein wenig. „Nein, bin ich nicht!“, sagte er äußerst streng, was er kurz darauf bereute. „Will nur mal hier und da schauen was so los ist. Und du, was willst du denn hier so früh am Morgen?“ „Ich? , Ich hole doch nur das tägliche Brot das wieder angeboten wird beim Bäcker. Hast du schon was vor, ich meine willst du mich vielleicht nachher besuchen kommen?“ sagte sie sanft. Darauf hatte Danny eine Denkpause eingelegt, sollte er zu Emily gehen und sie besuchen? Sie war ein Mädchen und wenn ihn die anderen Jungs sehen würden wie er mit Emily ging, dann würden sie ihn auslachen. „Emily … ähm, tut mir ja schrecklich Leid, aber ich hab schon was vor, ich muss dann auch, tschüss!“ Emily schaute enttäuscht, als er ihren Vorschlag ablehnte. Dann ging sie mit lauten Schritten davon. „Ich hab sie bestimmt verletzt“, dachte sich Danny als er Richtung Bachlauf lief. Es war nun schon eine halbe Stunde her, seit dem er mit Emily gesprochen hatte und er wusste immer noch nicht genau was aus dem heutigen so gut angefangenen Tag noch werden sollte, da hörte er ein leises Zischen hinter einer großen Holztür, an der er gerade vorbeigegangen war. Er schlich an die Tür und späte durch ein kleines Loch oben im Holz. Es waren Männer so wie Frauen zu sehen, sie alle trugen komische Gewänder in allen möglichen Farben, viele von ihnen besaßen auch einen Spitzhut ganz in schwarz. „Was haben die denn vor?“, platzte es aus Danny hinaus.
Sofort als er dieses ausgesprochen hatte, schoss die Tür auf und gab den Blick
auf den Jungen frei. Sämtliche Frauen sowie Männer starrten ihn an und begutachteten ihn von oben bis unten. Er fing an schnell zu atmen und holte mit jedem neuen Atemzug noch tiefer Luft. „Ein Spion, seht mal an, ein frecher Bengel der uns belauschen will!“, sagte ein großer kräftig gebauter Mann hinten in der Ecke. „Owen! Bring diesen Jungen Mann zu mir!“, befahl ein auf dem Stuhl sitzender Mann mit gräulichen Bart und dicker Knoll Nase. Owen packe ihn kräftig am Arm und schleifte ihn zu dem alten Mann. Dort blieb Danny am Boden sitzen und befürchtete das Schlimmste. „Mein Junge, wie ist dein Name?“, sagte er und beugte sich dabei tief runter zu Danny. Dannys Lippen waren trocken, er versuchte sie feucht zu bekommen, doch selbst der Speichel schien nicht mehr im Mund zu sein. „Danny Summermind“, sagte er leise. Da reckte sich der alte Mann und setzte ein kleines Lächeln auf sein Gesicht: „Mein Name ist Zugenius und dies hier …“ er schaute jeden einzelnen von ihnen an, „ sind meine Gefolgsleute, sie sind meine Freunde“. Eine Neugier überfuhr Danny und er musste sogleich fragen: „ Wieso bin ich hier? Was soll das hier? Und weshalb halten Sie alle sich hier auf?“ „Weswegen du hier bist kleiner, kann ich dir sagen! Dich hat das Schicksaal geführt und du wirst der Letzte sein, du machst uns vollkommen!“, rief eine Frau mit lila Umhang und blonden Haaren. „Sie haben Recht meine Liebste, er ist es, wir haben den Letzten gefunden. Er wird das Zeug dazu schon haben.“, rief Zugenius in die Runde. „Wie jetzt? Wovon bin ich der Letzte?“, frage Danny, denn immer noch hatte er nichts verstanden. „Du wirst nach Babaron kommen, wirst dort Freunde kennen lernen!“, sagte Owen, der diesmal nicht ganz so finster sprach. Danny runzelte die Stirn: „Babaron? Was ist das? Und wo liegt das?“ Darauf meinte Zugenius: „Babaron ist die Zauberakademie für Jungen sowie Mädchen. Man brauch schon besondere Kräfte um dort hinzukommen und aufgenommen zu werden!“
„Aber ich habe doch gar nicht solche Kräfte!“, schrie er.
„Och doch, die hast du! Das merke ich ja jetzt schon.“, flüsterte ihm Zugenius ins Ohr. „Wir sind der Eisorden von Island, wir wissen, dass du die Kraft dazu hast!“, sagten sie alle gemeinsam und nahmen ihre Spitzhüte vom Kopf.
„Babaron liegt auf Island? Island, der Insel aus Eis?“, sagte Danny ganz erstaunt und lächelte. „Ja, Babaron liegt auf Island! Wollen wir nun los?“, entgegnete Zugenius. „Was, jetzt schon? Aber ich muss packen! Und wir passen doch gar nicht alle auf einmal in ein Boot oder in eine Kutsche!“, sagte er sehr aufgeregt.
Owen räusperte sich und sagte: „Du brauchst nicht packen, überlass das uns!“
„Du wirst schon sehen, wie wir nach Babaron kommen!“, fügte Zugenius noch hinzu. Die Frauen sowie Männer richteten sich gerade und standen sehr starr, so als ob sie am Boden kleben würden. Plötzlich erloschen die Kerzen im ganzen Raum und die roten Rosen an der Theke verwelkten. Danny begriff nicht was in diesem Moment vor sich ging. Der Kronleuchter schwang hin und her, Fensterläden klappten auf und zu. Mal war es stockduster dann wieder sehr grell. Es schien, als würde draußen ein heftiger Orkan wüten und das Haus würde gleich abheben. Gerade als Danny dieses gedacht hatte, begannen die Farben in ein ander zu verlaufen, das rot der Rosen mit dem grau des Bartes von Zugenius und all die anderen Farben der Umhänge verliefen wie ein Kreisel in ein ander. Eine gewaltige Kraft zog an Dannys Füßen, so dass er beschloss sich lieber ordentlich an der Türklinke festzuklammern. Diese Kraft wurde immer Stärker und Danny fühlte sich von Sekunde zu Sekunde schwächer, seine Finger schmerzten vor Anstrengung und er wollte loslassen. Seine Hand glitt ab. Es gab einen mächtigen Knall und einen starken Aufprall des Hauses. Danny lag am Boden, er kauerte sich zusammen und hoffte nur, dass alles bald zu Ende war. Da hörte er wieder Getuschel und drehte sich sogleich auch um. Er sah Zugenius, Owen und all die anderen die mit ihm diese Naturkatastrophe miterlebt hatten. Doch komischer Weise schien es ihnen allen gut zu gehen, sie standen gerade und schüttelten sich nur kurz. Stattdessen war Dannys Haar komplett zerstruppelt und er lag völlig erschöpft am Boden. „Was ist los? War das zu viel Magie für
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