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Kategorien > Psycho > Gesellschaft

Das unendliche Glück

von Sven forever

Ich lief, rannte nur noch weg, wie um mein Leben. Ich hatte ein Gefühl von Leere und Angst in mir und mit jedem meiner Schritte die ich tat, wurde die Angst heftiger. Mein Herz raste und irgendwann hörte ich auf zu denken. Alles flog rechts und links an mir vorbei. Die Lichter der Häuser, die glänzenden Lacke der Autos und auch hörte ich nicht mehr das leise Rascheln der Blätter, welche sich vom Wind an den gut gepflegten Bäumen hin und her wogen. Niemand folgte mir, keiner bemerkte mich.

Ich wurde immer schneller, bog um die nächste Kurve der Straße. Die Häuser wurden immer weniger, die hell erleuchteten Laternen, die mir eben noch den Weg gewiesen hatten, blieben bald weit hinter mir. Jetzt verließ ich die asphaltierte Straße und lief mit letzter Kraft die Dünen hinauf. Da war es! Das weite Meer, der Mond, der sich darin widerspiegelte. Da war sie! Diese lang ersehnte Freiheit.

Jetzt wären es nur noch ein paar Meter vielleicht. Ein paar Schritte bis zum unendlichen Glück. Ich rannte noch schneller als zuvor und meine Angst war fort, ich spürte gar nichts mehr. Da wurde es plötzlich still. Ich rannte nicht mehr und wurde eins mit dem Meer und dem Mond und der Ewigkeit.

Kommentare

Chaoskind schrieb am 2006-10-10 15:51:00:
Ich finde die Geschichte toll!

Klar ist es anstrengend, aber man hat ja dieses Ziel vor Augen. Dieses eine Ziel, das so schnell endet. *prikelnd* Wirklich toll!
gabriel_mueller@bluewin.ch schrieb:
Ich erkenne den Sinn der Geschichte nicht, ein bisschen zu kurz sonst ok
Frosch schrieb:
Super Geschichte, man möchte direkt mitrennen!!
tapani schrieb:
Kurz aber geht mir unheimlich unter die Haut. Hut ab!
stimmedestodes@gmx.de schrieb:
sehr inetreessant geschrieben ein
eine frage hätte ich : hat diese geschichte etwas mit suizidgedanken zu tun?
kessy schrieb:
schön geschrieben...ergibt nur leider wenig sinn. Dünen hinaufzulaufen is übrigens megamäßig anstrengend, ich glaube nicht, dass man das nach einem lauf durch die stadt noch schaffen kann. Naja, ganz schön.

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