Dead man walking
von
World Eater
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Es ist nun die sechste Nacht und ich weiß weder wo ich bin noch wo ich hin gehe. Ich weiß nur das ich das versuche einen Ort zu finden wo alles anders ist, wo ich ein normales Leben führen kann und ich Sicher bin, ohne jede Nacht mit meiner 9mm Beretta schlafen gehen zu müssen, in der Hoffnung sie nicht benutzen zu müssen. Ich weiß nie wie viel Zeit mir bleibt bis Sie mich finden und wie lange würde meine Munition noch reichen?
Seit nun mehr als 2 Tagen hatte ich nichts Richtiges mehr gegessen. Nicht das ich nachdem was ich sah sonderlich viel Lust hätte was zu essen, jedoch krümmte sich mein Magen allein durch den Gedanken an etwas zu essen.
Jede Gott verdammte Nacht liege ich, den Kopf gen Himmel geneigt, die Waffe an meiner Schlefe lehnend und den Finger am Abzug. In der anderen Hand eine letzte Flasche Whiskey. Ich war nie ein Trinker, jedoch muss ich zugeben dass ich all das so viel einfacher ertragen kann. Das sag ich mir jeden Abend, doch hab ich die Flasche zu hälfte leer, kommen ein wieder die Gedanken alles zu beenden. Nur ein kurzer Fingerdruck und alles seih vorbei. Ich müsste mich nicht mehr mit dem Scheiß rumschlagen und nicht mehr ums Überleben kämpfen. So schnell diese Gedanken mir auch kommen, verwerf ich sie genauso schnell wieder. Denn so will und werde ich nicht abtreten. Diese Welt, die der Hölle gleich kommt werde ich mit einem Knall verlassen. Ich werde so viele wie nur möglich mitreißen. Werde sie da hin schicken wo sie hingehören. Ich bin die Rache und der Hammer Gottes, in seinem Namen werde ich diese Welt säubern. Dafür und das weiß ich erwartet mich Absolution wenn ich am Himmelstor stehe und alles was tat wird mir vergeben.
Ein Knistern und Knacken unterbricht mich in meine Gedanken und zwingt mich dazu meine Taschenlampe anzuknipsen und mich umzudrehen. Hastig leuchte ich in jede Richtung aus der die Geräusche zu kommen scheinen. Erst rechts dann links und dann wieder rechts und auf einmal aus wieder einer ganz anderen Richtung. Jedoch kann ich noch nichts im Lichtstrahl meiner Taschenlampe erkennen. Doch auch wenn ich sie nicht sehen kann, weiß ich dass sie da sind.
Sie laufen ohne pause, ohne Schlaf. Auch wenn sie langsam sind irgendwann holen sie einen ein. Getrieben einzig und allein durch den Geruch des Blutes das pulsierend durch die Adern fließt. Danach verzehren sie sich und solange man am Leben ist wird man sie nicht los.
Noch immer schwenke ich die Taschenlampe hastig von einer Seite zur anderen mit der Waffe im Anschlag. Bereit abzudrücken und jeden einzelnen dieser Wichser zur Hölle zurück zu Schicken. Wieder ein Knistern, nur dieses mal um einiges näher und diesmal hinter mir. Wie konnte das sein, die Geräusche kamen die ganze Zeit von vorne. Wie konnten sie mich so schnell umzingeln ohne dass ich auch nur das Geringste gemerkt habe? Hastig drehte ich mich um. Zu hastig, noch zu betrunken um das Gleichgewicht halten zu können riss es mich nieder. Kurz orientierungslos, griff ich so schnell wie möglich nach der Taschenlampe und richtete sie wieder in Richtung der Geräusche. Die Waffe im Anschlag, entsichert und den Hahn gespannt. Nervös wartete mein Finger auf den Befehl abzudrücken. Da stürzte es aus dem Dunkeln auf mich, das Gesicht verzehrt und blutüberströmt. Da ich noch immer am Boden lag versuchte ich es mit meinem Bein von mir fern zu halten, ich drückte es hoch so das es mich nicht beißen konnte, denn so sehr ich auch den Gedanken an den Tod genoss, wollte ich keines von ihnen werden. Keines von Satans Geschöpfen und so drückte ich mit einem Lächeln auf dem Gesicht den Abzug. Der Hahn knallte auf das Zündplättchen der Patrone, die Kugel schoss aus dem Lauf und zerfetzte das Auge und riss beim austreten die hintere Schädeldecke auf. Das Licht der Taschenlampe verwandelte das Spritzen des Blutes und der Hirnfetzen zu einem Spiel aus licht und Farbe. Schwer wie ein Stein sackte es zusammen und knallte neben mir auf den kalten Boden.
Wo einer ist, sind die anderen nicht mehr fern, ich hab genug Geräusche gehört um ihre Zahl auf mehr als 7 schätzen zu können. Nun musste es schnell gehen. Ich nahm trage nur das nötigste mit mir rum, man musste schnell sein um zu überleben und das wichtigste um zu überleben ist die Munition. Und natürlich der Whiskey. Egal wie viel du bei dir trägst, sie reicht nie lange, du kannst nur hoffen neue zu finden bevor dir deine ausgeht. Ich greife mir meinen Mantel der ebenfalls mit Munition ausstaffiert ist, schnall mir meinen Rucksack und meine Remington Pumpgun um und da treten sie auch schon ins licht, stöhnend und mit weit aufgerissenem Mund. Lechzend nach dem süßen Geschmack deines Blutes. Die Pumgun durchgeladen, ausgerichtet knall ich ihnen die Köpfe von den Schulten. „Du musst ihnen in den Kopf schießen, nur so kannst du dem ein Ende machen.“ Das war das letzte was mein Bruder zu mir sagte bevor ich auch ihm eine Kugel ins Hirn jagte. Genau wie er sagte, genau das was ich tun musste.
Wieder 6 mehr, nur kann ich bei bestem Willen nicht sagen wie viele ich schon erlegt habe, ich hab auch keine Zeit weiter darüber nachzudenken, ich muss weiter. Weg von hier, denn wo einer ist sind noch mehr. Brauche ein sicheres Versteck doch wo soll ich das in diesem Wald finden? Hätte ich doch bloß noch den Wagen, doch der Motor spielte nicht mehr mit und brachte mich so in die Lage in der ich mich nun befinde.
Ich rannte so schnell wie es mir mit meinem Gepäck möglich war und obwohl ich nur das sah, was sich 1 Meter vor mir befand, stürzte ich kein einziges mal. Das Adrenalin verdrängte den Alkohol und ließ mich klar denken und handeln. Ich konnte fast Spüren das ein paar vereinzelte vor waren und mich schon witterten. Ich schnallte mir die Schrotflinte auf den rücken und zog mein Messer. Lang und scharf ist es, doch nicht mehr das sauberste. Zu oft benutzt, zu oft durch Fleisch, Venen und Knochen Geschnitten um sauber zu bleiben.
Es wurde allmählich heller und die Sicht wurde besser, ich konnte zwei vor mir ausmachen und nahm den rechten ins visier. Ich rannte auf ihn zu, nahm den umgekippten Baum vor mir als Sprunghilfe und warf ihn so zu Boden. Bevor es auch nur die Gelegenheit dazu hatte mich zu beißen rammte ich ihm mein Messer in den Schädel. Die Lust packte mich wie eine Droge und ich verfiel in einen Blutrausch, ich rammte es ihm immer wieder in den Kopf bis nur noch Bruchstücke davon übrig waren. Ich erhob mich, ließ von ihm ab und wandte mich dem anderen zu der bedeutend näher gekommen war. Ich riss ihm den Boden unter den Füßen weg und fesselte ihn an einen Baum. Mir war egal ob ich genug zeit für solch ein Spiel hatte, wie nah die anderen hinter mir hätten sein können. Daran dachte ich nicht, ich wollte nur ein wenig Spaß haben. Vielleicht war das der Alkohol der grade wieder die Oberhand gewann und mich davon abhielt es einfach schnell zu beenden und weiter zu laufen.
Fest am Baum gebunden starrte es mich weiter an und hielt den Mund weit aufgerissen, nur
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Kommentare
Veronica Wallner schrieb am 2009-10-26 09:50:32:
hy world eater
die geschichte ist einfach spitze, echt voll krass
ein paar mal wolltest du anscheinend das Verb umändern und hast das ate vergessen zu löschen, aber der inhalt entschädigt dafür ;-)
verstehe nicht ganz warum er den einen so blutrünstig killed und bei den kötern dann wiederrum so vorsichtig ist, aber egal....
lies doch auch mal meine geschicht: Die Flucht; I-C-H Z-O-M-B-I-E und im Lager
Lg Veronica
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