Deine Reise
von
Frieda
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Deine Reise
Ich seh’ dich da liegen,
stöhnend vor Schmerzen
will dir helfen,
von ganzem Herzen.
Ich steh and der Tür,
beobachte dich
und danke dafür
dass ich dich kennen durfte, ich.
Traurig zu wissen
nichts tun zu können,
du wälzt dich im Kissen
willst den Schmerzen entrinnen.
Ich mag nicht dran denken,
es beginnt deine letzte Reise
es ist schrecklich zu denken,
dass es endet auf die Art und Weise.
Ich wünsch dir, dass du weiter lebst
du wirst doch gebraucht
und auch, dass du schnell gehst
damit du nicht weiter leiden brauchst.
Du schließt deine Augen,
dein Atem versiegt
ich weiß, du bist gegangen
der Krebs hat gesiegt.
Ich trete an dein Bett
und kann nicht begreifen,
dass du bist jetzt weg
ich versuch mich zu kneifen.
Dort liegst du und bist doch nicht da
es ist aus
ich weiß es ist wahr
Trauer bricht aus.
Es kommen die Tränen,
ein Schrei der Verzweiflung
du hast Pfarrers Segen
und Engel in Begleitung.
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