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Kategorien > Science Fiction > Action

Den Mörder suchen

von Neo

(Anmerkung des Autors: Leider steht der Text hier nicht immer so wie er soll. Die Absätze kann ich hier nur schwer richten. Aber ich hoffe, es macht euch trotzdem Spass diese Geschichte zu lesen.)

Gebannt starrte Lieutenant Helen Drake auf den Bildschirm an der Wand in der kleinen Kneipe, in der sie saß und nippte dabei vorsichtig an ihrem heißen Tee. Auf dem Bildschirm flimmerte gerade eine bunte Show von Lichtern, gefolgt von den 18 Uhr - Nachrichten.
>Der Imperiale Senat auf Relgon gibt bekannt, dass die Verteidigungsfront im Orega - System vor 14 Stunden zusammen gebrochen ist und die Planeten Treschkobald und Neu Europa nun unter der Hand der Arwan stehen.< Helen hätte vor Wut beinahe ihre Tasse zerdrückt. >Verdammt...< murmelte sie vor sich hin.
>In Folge dessen wurde vor zwei Stunden die 3. Imperiale Flotte zur Beilegung des Problems entsandt. Eine offizielle Stellungnahme des Senats können sie heute in den 20 Uhr - Nachrichten sehen.<
Die Bilder des Orega - Systems verschwanden vom Bildschirm und eine Weltraumkarte des Imperiums wurde gezeigt mit Kämpfen und aktuellen Informationen von Feindbewegungen. Während die Nachrichten vor sichhinliefen, wäre Helen beinahe aufgestanden um zu bezahlen, als sie auf einmal wieder schlagartig auf ihre Sitzbank zurücksank.
>Alles in Ordnung, Helen?< erkundigte sich ihr Kollege Lieutenant John McDorn.
Mit einer kurzen Handbewegung tat sie ihn ab und lauschte den Nachrichten.
>Heute morgen wurde der langgesuchte Mörder Jorock Traal von Beamten des Imperialen Sicherheitsdienstes festgenommen, als er versuchte mit einer Fluchtkapsel von der ISS Silencer in Richtung Australien zu entkommen.<
Helen wurde sichtlich nervös. >Hast du das gehört?<
McDorn zuckte mit den Achseln >Ja, sicher, und?<
>Wie? Und? Hast du das nicht gesehen?<
Nun nahm er wieder seinen Kaffee zur Hand und nahm einen Schluck daraus. > Was gesehen? Sie haben ihn festgenommen und nun müssen wir nicht mehr nach ihm suchen, ist doch gut.< grinste McDorn sie an. Helen hätte am liebsten geschrieen. >Willst du mich ärgern? Das war nicht Traal, keine Ahnung wer das war, aber nicht Traal.<
Nun schien auch ihr Kamerad aufmerksam zu werden. >Was willst du damit sagen, natürlich war er das oder...< Er brachte seinen Satz nicht mehr zu Ende >Verdammt, warum ist es mir nicht früher aufgefallen. Natürlich, Traal würde niemals versuchen nach Australien zu flüchten, er hasst Australien.<
>Ganz genau und so wie ich meinen Metschah - Freund kenne, ist er jetzt geradewegs auf dem Weg hier her nach Berlin.<
>Fragt sich bloß wohin...< überlegte McDorn.
>Ich habe keine Ahnung, aber ich weiß, wer es vielleicht weiß.<
>Ach und der wäre?<
Ein kurzes grinsen ging über ihr Gesicht >Triff mich einfach heute Abend vor dem DarkSlam. Sagen wir um 23:30 Uhr? Und bring Fähnrich Trokko und Riak noch mit.<
McDorn runzelte die Stirn >Was willst du dort mit vier bewaffneten Beamten. Willst du den Laden auseinander nehmen?<
Sie musste kurz schmunzeln >Nein, das DarkSlam ist nur ein ziemlich finsterer Ort, an dem es auch mal gefährlich werden kann. Dort ist aber auch der einzige, der uns vielleicht sagen kann, wo Traal als nächstes hin will.<
>Also gut, ich lasse mich mal überraschen, ich werde den beiden Sagen, dass wir heute eine Nachtschicht einlegen werden. Und der Zentrale werde ich es auch auf dem Heimweg mitteilen. Geht das klar?<
>Gut, dann bis nachher.< mit diesen Wort stand sie auf um zu bezahlen. >Bis nachher.<

23:25 stand Lieutenant Helen Drake vor dem DarkSlam in einer etwas weniger beleuchteten Ecke, damit ihre Uniform die Leute nicht sofort nervös machte, das würde schon noch früh genug passieren. Sie warf einen kurzen Blick auf ihre Uhr und überlegte kurz, ob es wirklich einen so gute Idee gewesen sei hier her zu kommen. Nun sah sie wieder zum Haupteingang, um den sich eine Menge finsterer Gestalten sammelten.
Das DarkSlam, eines der beliebtesten Enterbleszements für Gängster, Dealer, Zuhälter, Waffenschieber und des übelsten Gesindels Europas. Hier konnte man fast alles bekommen, wenn man das nötige Kleingeld hatte. Von der einfachen PG, PlasmaGun, über Antimateriewerfer bis hin zu stark gepanzerten Fahrzeugen. Drogen aller Art und sogar Auftragskiller anwerben war hier kein Problem. Wenn man wollte könnte man in dem Laden jeden Abend eine Razzia veranstalten und würde nie mit leeren Händen wieder herauskommen.
Ein Räuspern von hintern riss sie aus ihren Gedanken und dort standen Lieutenant John McDorn, Fähnrich Trokko, ein sehr muskulöser Metschah und Fähnrich Riak eine eher etwas schlankere Mesaranerin. >Da seit ihr ja endlich, kann es losgehen?<
Trokko legte ein grinsen an den Tag, dass man glauben könnte, er hätte gerade einen Arwan zum Abendessen zerfleischt und sprach mit der für Metschah typischen tiefen rauen Stimme >Haha, immer bereit, darin gibt es fast immer einen blutigen Kampf.< schon hatte er eines seiner Messer in der Hand und spielte damit herum.
>Na, Hauptsache du hast deinen Spaß.< meinte Riak mit vorsichtiger Mine.
Helen betrachtete kurz ihre Kameraden. Wie sie schon oft dachte, kamen die Metschah den Veloceraptoren, welche es vor langer Zeit auf der Erde gab, gleich, zu mindestens der Kopf sah so aus. Der Körper war sehr viel breiter als bei Menschen und jeder Xitrelli war mindestens 2 m groß. Ansonsten hatten sie vier Arme, mit jeweils sechs Fingern und traditionell mit sehr viel mehr Nahkampfwaffen ausgestattet, als die terranischen und Mesaranischen Beamten.
Riaks Rasse ähnelte der terranischen ein wenig. Vom Körperbau her gleich, nur der Kopf sah anders aus. Der Haarwuchs war sehr viel dichter, die Augen waren komplett schwarz und glasig, so das man sich in ihnen ein wenig spiegeln konnte. An ihrem Hals befanden sich auf jeder Seite je drei Kiemenöffnungen und Ohren fehlten ihnen ganz.
>Also, folgendes< begann Helen zu erklären und zeigte dabei ein kleines Bild, mit einem Mesaraner darauf, hoch >das ist Trimor Mirano, eine Nervensäge, ohne Zweifel. Er bringt hier und da gerne mal ein paar Drogen an den Mann, ist als Waffenschieber bekannt und handelt gerne mit Metschah, wie Traal. Folglich, wenn uns jemand sagen kann wer hier zur Zeit Waffen kauft, dann er. Ich habe mich in der Vergangenheit ab und an mal mit ihm beschäftigt und ich würde sagen, wir kennen uns mittlerweile ganz gut.< Helen konnte kaum ein grinsen unterdrücken >Wenn man bedenkt, dass ich ihn schon drei mal in den Knast gebracht habe.<
Es folgten noch ein paar abschließende Worte und schon ging es los. Die vier Beamten des imperialen Sicherheitsdienstes traten aus ihrer dunklen Ecke heraus und bewegten sich in Richtung des Tor ähnlichen Einganges. Dort angekommen zogen sie auch schon die ersten Blicke auf sich, einige respektvoll, andere ängstlich und andere wiederum angewidert. An den Seiten standen sechs ziemlich finster dreinschauende Metschahtürsteher, ganz in schwarz gekleidet und stellten sich den Beamten in den weg. Traditionell waren auch sie mit elegant gezackten Schwertern auf dem Rücken versehen und keiner wusste was sie noch alles in ihrer Kleidung versteckten. Helen und Trokko bildeten die Spitze und zogen auch schon sofort ihre Ausweise.
>Was wollen sie hier?< fragte sofort einer der Türsteher. >Ich wüsste nicht was Sie das angeht.< erwiderte sie mit einem scharfen Blick. Ein höhnisches lachen ging von dem Sprecher der sechs aus >Und ob mich das was angeht, Kleines< Schon zog er seine Schwerter und brachte sie in typische Abwehrstellung, in dem er sie vor dem Körper kreuzte. Helen verzog keine Miene, sondern warf ihm einen tötenden Blick zu >Jetzt pass mal gut auf, KLEINER, ich werde jetzt durch diese Tür mit meinen Kameraden gehen und wenn du uns daran hindern solltest, werde ich das als angriff auf einen imperialen Bürger in Uniform werten und persönlich dafür sorgen, dass du mit dem langsamsten imperialen Guakschiff, welches ich auftreiben kann, von dieser Kugel abtransportiert wirst gen Selgon - Prime !<
Trokko verzog angewidert das Gesicht und schüttelte sich kurz, was die restlichen Türsteher anscheinend auch taten. Guak war ein Tier, welches als das ekelhafteste Tier bei den Metschah gilt und von daher regelmäßig von den Welten des Imperiums mit Frachtschiffen abtransportiert wird, um sie auf dem Müllplaneten Selgon - Prime auszusetzen. Der Sprecher allerdings verzog keine Mine . >Soll ich jetzt etwa Angst haben?<
Helen Drake und er sahen sich etwa zehn Sekunden tief in die Augen, was schon ziemlich interessant aussah, wenn man bedenkt, wie die gerade mal 1.70m große Helen einem ca 2.30m großen Metschah gegenüberstand. Trokko hatte mittlerweile auch einen Türstehern gefunden mit dem er ziemlich scharfe Blicke austauschte.
McDorn und Riak, die etwas dahinter standen, waren bereit ihre Plasmaguns zu ziehen und warteten nur noch darauf, wie das Duell der Blicke vorne verlief.
Helen und der Sprecher brachen kurz darauf in schallendes Gelächter aus und vielen sich in die Arme >Helen, du alte Dri, du hast es immer noch nicht verlernt.<
>Wie auch, ich hatte einen guten Lehrer, Briak.< Ein zufriedenes lächeln ging über sein Gesicht und bei den restlichen Sicherheitsbeamten wich sichtlich die Anspannung aus den Gesichtern. >Darf ich euch vorstellen, das ist Briak, wir kennen uns durch die Schule.< McDorn schüttelte kurz den Kopf >Du bringst mich aber auch immer wieder ins schwitzen.< Briak musste lachen >Sie ist gut, nicht wahr?<
Nach dem sie noch ein paar Worte ausgetauscht hatten und erklärten, wo drum es ging, wurden sie dann auch endlich hereingelassen.

Das Innere sah sehr vielversprechend aus, viele verzierte Pfeiler um die sich Kletterpflanzen schlangen, elegant aussehende Deckenbeleuchtungen, viele grüne Pflanzen, Gemälde an den Wänden und natürlich war es brechend voll.
Die vier Beamten schoben sich durch die Mengen, geführt durch Helen, die ein sehr genaues Bild von Mirano vor Augen hatte. Kurz musste sie überlegen, wo er sich am liebsten aufhält, was im nach hinein betrachtet aber auch nicht schwer zu erraten war. Natürlich dort, wo er die schönsten Frauen für die Nacht kaufen konnte.
An ihrem Ziel angekommen sammelten sich die Beamten um Helen, die einmal kurz in seine Richtung deutete und noch kurz ein paar Befehle gegen die Musik anschreiend an ihre Kameraden richtete. Kurz darauf schwärmten sie aus und Helen konnte unter dem Schutz ihrer Einheit ungestört auf die Zielperson zugehen. Mirano stand natürlich gerade zwischen zwei sehr leichtbekleideten jungen Frauen, die ihm beide um mindestens einen Kopf überragten, hielt dabei einen Drink in der Hand und schien gerade wieder seine Waffengeschäfte voran zu treiben.
>Typisch!< dachte Sie.
Er hatte sie anscheinend noch nicht bemerkt, da er sehr vertieft in seine Verhandlungen war und schreckte erst hoch als Helen kraftvoll einen halben Zentimeter an seinem Ohr vorbei ihre Hand gegen die Wand donnerte.
>Hallo Mirano! Was macht das Geschäft?<
>Lieutenant Drake< grinste er halb stammelnd vor sich hin, während sich sein Geschprächspartner aus dem Staub machte und seine Begleiterinnen ebenfalls das weite suchten >Das ist aber eine Überrachung, schön sie wieder zu sehen, was kann ich für...<
>Halt den Mund Mir! < unterbrach sie seinen Redeschwall. Es erstaunte sie immer wieder wie eine Person nur so schnell sprechen konnte.
>Ich habe gehört, das du anscheinend zu ein paar größeren Fischen als nur deinen geklemmten Kleindealern Verbindungen hast...
>Aber, Lieutenant, wie könnte ich nur, ich habe schon seit...<
>Das gequatsche kannst du dir sparen!<
>Aber...<
>NEIN!!!<
>Ich wollte doch nur...<
>HEY, wenn ich rede hast du Sendepause, klar?< fauchte sie.
>Ja...< brachte er zerknirscht hervor.
>Schon mal was von jemandem namens Jorock Traal gehört?<
>Na klar, kam doch heute in den Nachrichten.<
>Jetzt hör mir mal genau zu, wenn du jemanden verarschen willst, bist du bei mir an der falschen Adresse, ich bringe dich genau so schnell wieder in den Knast wie die letzen drei mal, ist das verstanden?<
>Aber ich weiß doch gar nicht was Sie von mir wollen, was habe ich damit zu tun?<
>Ich glaube, du weißt verdammt noch mal genau was ich meine, hattest du Kontakt zu dem Mann und wenn ja, wo ist er hin? <
>Ich habe keine Ahnung, ich bin doch nur ein kleiner...<
Ohne sich das Gerede noch lange anzuhören ergriff sie seinen Arm und drückte ihn mit der Brust zur Wand, durch wühlte ihn und hatte auch sofort eine Waffe in der Hand. > Na, was haben wir denn hier, ich glaube du hast sie nicht mehr alle, für eine K-7 Plasmagun mit Schnellfeueraufsatz und Laservisier kann ich dir ohne weiteres ein Jahre anhängen.<
>Aber, aber,...< stammelte er >ich habe keine Ahnung wie die da hin kommt, das ist nicht meine, die muss mir jemand zugesteckt haben, ich würde doch nie...<
>Kannst du vielleicht einmal deine Klappe halten und mir sagen was ich wissen will? < bevor er auch nur noch etwas sagen konnte ergriffen ihn vier starke Hände von hinten, rissen ihn herum und knallten ihn mit dem Rücken einen Meter hoch an die Wand. >Danke Trokko.< meinte Helen zu ihrem Metschah - Kameraden der die kleine Nervensäge ansah als würde er ihn gleich schlachten wollen.
>Mirano du enttäuscht mich< während dessen durchwühlte sie weiterhin seine Jacke und holte noch mindestens drei verschiedene Drogen ans Licht.
>Illegaler Waffenbesitz, LKT, Mirk, KRT, hast du noch mehr Drogen bei dir? Ich würde sagen, damit kann ich dich locker fünf Jahre hinter Gitter bringen. Es sei denn, du sagst mir, was ich wissen will.<
Der kleine Mann musste schlucken > Na schön, vielleicht weiß ich doch was...<
>Ach!< lächelte sie zufrieden >Dann lass mal hören.<




Kommentare

Anonym schrieb:
Interssanter Plot, stellenweise klischeehaft aber gut, weil eigenständig. der Autor hat sich sichtlich Gedanken zu den verschiedenen Rassen gemacht, sehr erfreulich, da es genug einfallslosen Mist gibt. Nur dei Rechtschreibung ist stellenweise grausam (Tippfehler oder ernsthaft???) Grösstes Manko: Das Ende fehlt, wieso? Keine Ideen mehrß Oder macht der Autor erst weiter wenn er positives Feedback bekommt.Is doch egal, nicht für Kritiker schreibt man, sondern weil die Geschichte erzählt weerden muss! Also mach weiter.
silver-omega@arcor.de schrieb:
Hallo? Ist die Story so schlecht? Oder warum schreibt mir keiner? Oder hat sie noch keiner gelesen. Schade, hätte gerne eure Meinung gehört.
silver-omega@arcor.de schrieb:
Das stimmt, dass Ende fehlt, aber dass ist auch mehr ein Ausschnitt aus aus etwas größerem. Ich wollte nur mal hören, wie die Art, in der ich schreibe, rüber kommt. Was meinst du mit Klischeehaft?
spruchweber@lycos.de schrieb:
Sie ist einfach noch nicht fertig, wo ist das Ende?
yesariel@web.de schrieb:
Hört sich am anfang ein bischen nach Shadow-run an . Wann kommt mehr?
Alucard schrieb:
Ja die Story ist recht gut, ist gut umgesetzt dieser Gangster-Krimi in Science Fiction-Manie aber leider noch nichts neues....dieses Gangsterzeugs ist schon sehr Typisch aber ich denke da könnte man noch viel mehr einbauen und das schon bei diesem Abschnitt.
Ich bin gespannt wie es weiter geht und hoffe dir fällt noch mehr so cooles zeugs ein.

mfg Alucard

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