Depression
von
Michael Reißig
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Depression
Tief senkt sich dein Haupt hernieder,
in der rabenschwarzen Nacht,
Pech es schwelet immer wieder,
niemals hätte ich's gedacht,
Freudig blitzten deine Augen,
in der lauen Sommernacht,
immer heisser fingst du an zu atmen,
im Orkan der Leidenschaft.
Stetig lauter hämmerte es-
dein einst so warmes, weiches Herz,
stumm bist du und doch so bieder,
nach dem endlos langen Schmerz.
Du ranntest in dem kurzen Sommer,
rastlos durch den langen Tag,
bis der Tunnel dich berührte,
der dich aufsog in die lange Nacht.
Immer schwerer deine Schritte,
quälend taumelst du -
durch die rabenschwarze Nacht,
Tränen rinnen nun schon wieder,
viel viel lieber hättest du gelacht.
Nun schreitest du durch diesen Tunnel,
der dich gefesselt hat,
am Horizont ein Licht erglimmet,
welches wieder Hoffnung macht.
Strahlen brechen in den Tunnel
und vertreiben diese Teufelsnacht,
schneller werden deine Schritte,
endlich hattest du gelacht.
Zerrissen hast du diesen Knoten,
der dich gefangen hat,
das Glück es kam nun endlich wieder
und beendete die Nacht.
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Kommentare
Gimliy schrieb am 2008-11-06 11:46:39:
Hi. Das ist echt extrem traurig und man kann sich gut in die Hauptrolle hineinversetzen. Gefällt mir echt gut, ich find es auch gut, dass du es veröffentlicht hast.
lg: Gimliy
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