Der Aussteiger
von
Nacht
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An einem heißen Montag Morgen im Monat Juli standen die Kinder der Ortschaft Maldorf an der Bushaltestelle. Begleidet von ihren Eltern warteten sie wie jeden Morgen auf den Schulbus. Auf der anmontierten Uhr erkannten sie, daß die Zeit schon überschritten war.
Die anwesenden Kinder mußten in der quälenden Hitze ausharren. Sie wurden langsam unruhig. Die Eltern sahen voller Sorgen zur Uhr, schon zehn Minuten
über die Zeit. Vom Schulbus keine Spur.
Dann begab sich einer der Mütter, Frau Anneli Müller, zur Telefonzelle. Von dieser rief sie das verantwortliche Busunternehmen an. nach anwählen der Nummer meldete sich eine Frauenstimme: "Hallo, was wünschen sie?" "Hallo," erwiderte Frau Sorgenreich. "Wir stehen hier an der Bushaltestelle am Schönleinsplatz." Die junge Dame fragte: "Ist etwas passiert?" "Ja, der Schulbus ist nicht gekommen,die Kinder müssen doch zur Schule." "Das kann doch nicht möglich sein," sprach die Frau am anderen Ende, für diese Strecke teilten wir unseren besten Fahrer ein. So machten wir uns keine Sorgen, und es gab auch nie Beschwerden."
"Das mag ja sein, aber der Bus ist nicht gekommen. Was kann da geschehen sein?"
"Ich kann ihnen nichts sagen." Erwiderte die Dame. "Ich sende ihnen einen Ersatzbus." Sagte die Dame.
Frau Sorgenreich ging zurrück zur Bushaltestelle. Dort fragte sie Frau Brand: "Es ist schon sehr seltsam. Er war doch ein zuverlässiger Fahrer. Da muß doch etwas passiert sein." Frau Sorgenreich nickte zustimmend. Da bog auch schon der Ersatzbus um die Ecke. Die Schüler wurden dann doch noch zur Schule gebracht.
Nachdem der Bus die Haltestelle verlaßen hatte, begaben sich die Eltern zu Fuß auf den Nachhause Weg. "Was mag nur passiert sein ?, fragte Petra, die jüngste der Mütter. "Vielleicht ist er ja doch plötzlich krank geworden, oder ihm ist ein Unfall widerfahren," sagte Frau Rot. "Auf jeden Fall muß etwas schwerwiegendes vorgefallen sein, sonst waere Herr Diesel doch gefahren," fügte sie hinzu.
Noch am selben Tag begannen die Eltern mit ihren Nachforschungen. Doch so intensiv sie diese auch betrieben, Herr Diesel blieb verschwunden. Nach Monaten sickerte in der Ortschaft so langsam durch, daß Herr Diesel ausgestiegen sei.
An einem sonnigen Sontag, einen Monat später, saßen Herr und Frau Peters am Kaffeetisch. Herr Peters laß die Zeitung. Da erblickte er die Vermißtenanzeige in der Herr Diesel gesucht wurde, aufgegeben von den Angehörigen und dem Busunternehmen. Herr Peters sagte: "Schau hier steht ein Aufruf an Herrn Diesel sich zu melden. Frau Peters sagte: "Ich ziehe nun meine Schuhe an, dann fahren wir einkaufen." Herr Peters erwiderte: "Ja, ich hole den Wagen aus der Garage." Sie stiegen ein, und fuhren zusammen in die Stadt. Dort angekommen stellten sie ihren Wagen ab, und begaben sich in die Fußgängerzohne.
An einer Ecke erkannten sie Herrn Diesel. Er saß am Boden, zusammen mit vier anderen Männern. Sie sangen, und musizierten. Ebenso umgaben ihn sehr viele leicht bekleidete junge Leute. Dabei rauchte er Zigaretten, und trank Bier und Wein. Die Beiden traten näher.
Angesprochen, was passiert sei, antwortete er: "Ach wissen sie, ich hatte einfach genug. Nie einen Fehler machen, nie mal frei lachen können. Das war mir aufeinmal zuviel. Meine Frau hatte sich scheiden lassen, ihr Neuer zog nun in unser Haus ein. Ich mußte Haus und Kinder verlassen.
So nun lebe ich froh und frei, sowie ohne Pflichten. Ich fühle mich sehr wohl, und möchte auch nie wieder in die sogenannte geordnete Gesellschsaft zurrückkehren."
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Kommentare
Gimliy schrieb am 2008-10-22 19:46:03:
Die Geschichte ist zwar etwas verrückt, aber ihre Aussage ist echt gut! Damit hätte ich nicht gerechnet.
Gruß: Gimliy
Ps: Der Name Frau Sorgenreich ist erstens total cool und zweitens so passend, musste lachen, als ich ihn in so einem Zusammenhang gelesn habe^^
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