Der Blöd - Zeitungsleser
von
Arno Wiesenberger
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Es war ein Tag wie jeder andere, mit dem kleinen Unterschied, mein Auto sprang nicht an. Gezwungenermaßen suchte ich eine Bushaltestelle auf, und setzte mich in das urinstinkende Wartehäuschen um den Rückleuchten des verpassten Busses nachzuschimpfen. Kein Problem dachte ich noch hämisch, in 20 Minuten kommt ja schon der Nächste. Meine Augen verloren die Rücklichter, die im Nichts verschwanden und fingen aus purer Langenweile an, sich ein wenig umzusehen.
Plötzlich verharrten sie vor vier verschiedenen Zeitungskästen, die alle mit der halben Schlagseite animierten, sie zu kaufen. Es war nicht der Kaufwunsch der meinen Blick fesselte, sondern die Schlagzeilen der verschiedenen Blätter. Auf zweien stand fast identisch in großen Buchstaben, dass ein Reisebus in Spanien verunglückt sei. Die dickste Zeitung titulierte die Schlagzeile mit "Dollar fällt, Euro steigt". Darunter ein informativer Bericht über das Unglück in Spanien in Kleinstschrift. Die Schlagzeile aber, des ersten Zeitungskastens mit dem Namen "Blöd" ließ meinen Puls auf ungeahnte Höhen schnellen. "Zwergpudel mit Maßkrug erschlagen" stand da geschrieben, darunter, ein bisschen kleiner "Viele Tote bei schrecklichem Busunglück in Spanien", wiederum darunter, deutlich kleiner aber von weitem noch gut lesbar der Satz "War der Busfahrer betrunken?" Am rechten Zeitungsrand protzte eine barbusige Blondine, deren Unterteil auf der zweiten Hälfte verschwand. "Zwergpudel von Maßkrug erschlagen, steht bei dieser Blödzeitung doch tatsächlich an erster Stelle der Information". Ich dachte mir, dass so eine Zeitung, die so einen Müll als Schlagzeile druckt, sich niemals verkaufen könne. Es dauerte keine zwei Minuten, bis die erste gierige Hand in den Kasten griff um sich diesen Blödsinn zu erhaschen. Zur Krönung meiner Enttäuschung bezahlte sie auch noch dafür. Plötzlich kamen aus einem U- Bahnhof viele Menschen in Richtung Bushaltestelle und griffen in die Zeitungskästen. Sie glauben nicht, was mir da aufgefallen ist, fast alle grabschten sich ein Stück "Blöd" . Unglaublich! "Scheinbar ist es auch schon in den Genen verankert welche Zeitung man sich später einmal kaufen wird" dachte ich, als eine Mutter mit ihrem circa zwei Jahre alten Kind auf den Kasten zuging. Das Kind riss sich los und steuerte zielstrebig auf den Blödkasten zu, wo es vergebens versuchte sich so ein Ding zu angeln. Was dem Kind noch unerreichbar, war der Mutter leichtes Spiel. Mein Entsetzen über dieses Erlebnis war groß. Gibt es denn nur noch Idioten in diesem Land? Ferngesteuerte hohle Wesen, die auf ihre "Blöd " vertrauen und täglich mit ihr eins sind. Was sind das für Menschen, sind es überhaupt Menschen von unseren Planeten? Sind sie gefährlich? , Süchtig? , soll man die Unwissenden davor warnen? , hämmerte es in meinen Kopf.
Einen Moment lang, ich war gerade mit meinen Gedanken in der Hölle, hatte ich mich nicht auf den Kasten konzentriert. Eine Nonne hatte gerade den Blödkasten mit Geld gefüttert und sich so zum Eigentümer von "Blöd" gemacht. Eine Nonne! Warum in Gottes Namen kauft sich eine Nonne "Blöd" ? Vielleicht im Auftrag des Herren? War es aber vielleicht meine Berufung die Nonne zu retten und ich habe versagt? Mir lief ein eiskalter Schauer über den Rücken und von da ab wusste ich, ich musste was dagegen tun.
Da man sich heutzutage keine Leute mehr in den Keller schleift, um sie dann zu sezieren, a la Frankenstone, fiel mir in diesem Moment nichts besseres ein, als jenen erwähnten Kasten weiterhin zu beobachten. Irgendwie müssen diese Leute doch von den normalen Menschen zu unterscheiden sein. Schon am ersten Abend war mir klar, die feineren Damen und Herren mit Anzug und Krawatte vergriffen sich nur selten in diesen Kasten. Bei Leuten mit einem asozialen Erscheinungsbild war es selbstverständlich, sich "Blöd" zu kaufen. Ebenso bei den typischen Beamten. Frauen, die ein wenig oder mehr nach käuflich aussahen, konnten natürlich auch nicht wiederstehen. Auch viele Fremdländer waren scheinbar mit dem "Virus" in Berührung gekommen, jedenfalls griffen auch sie erbarmungslos zu. Obwohl heute die Schlagzeile lautet "Türke sticht Polizeibeamten nieder", vielleicht aber auch nur deshalb. Am nächsten Tag setzte ich mich neben einen Zeitungskiosk, um meine Recherchen ein wenig auszudehnen. Eine schmuddelige Dame näherte sich laut schnaubend dem Kiosk und rief schon von weitem "Einmal "Blöd" und zwei Qualmbüro" Sie las scheinbar während des Bezahlens die Schlagzeile die lautete " 14 Jähriger zu Tode gefixt" und fing an, den Kioskbesitzer vollzuschwallen. "Des Haschisch bringt die olle no von a lor um. Bei mir dahoam hoka ja a a boa im haus von dene, werns scho seing wos dafo ham" Im selben Atemzug bestellte sie sich aber noch zwei kurze Förstermeister dazu, und brummelte "Für mein Mong" Als ich im tiefsten inneren, dieses Kauderwelsch ins Deutsche übersetze, erwiderte der Blödverkäufer "Des hätts beim Hitler ned gem" Das Monster nickte und zog schimpfend von dannen. "Haben diese Leute Röntgenaugen, oder können sie Hellsehen?", schoss es mir in den Kopf. "Die haben diese Zeitung noch nicht einmal gelesen, außer der Schlagzeile, und wissen schon um deren Inhalt". Mein Puls ist scheinbar für so einen Job nicht zu gebrauchen, denn nach diesem "Starken Spruch" des Blödmanns, entgleißte er mir wieder völlig.
Irgendwie versuchte ich das ganze Vorhaben zu verdrängen, und es gelang mir auch für ein paar Tage. An einem wunderschönen Sonntag morgen aber, ich war mit dem Auto auf den Weg zu meiner Mutter, traf mich fast der Schlag. Sitzt da nicht am Straßenrand ein Tunesischer Teppichhändler und verkauft stapelweise "Blöd". Selbst am Sonntag werden die Blöden mit "Blöd" versorgt, zischt es plötzlich durch mein Gehirn, und alle Verdrängungsversuche waren für den Hund. Ich hielt sofort an, um mir das Geschehen noch eine Weile anzusehen. Erstaunlicherweise drückten die Biedermänner, mit selbstgehäkelten Klorollenschoner und hölzernem Scheinheiligenkreuz am Rückspiegel als erster die Bremse. Dicht gefolgt von den Besitzern mit überdimensionaler Verspoilerung und Breitbereifung. Jetzt weiß ich endlich auch, warum man die Karosse tieferlegt, man kommt bequemer an den sitzenden Blödmann ran. Fahrzeuge und deren Lenker, die das aggressive Aussehen eines Haies nachahmen, stoppten ebenfalls gerne. Die Sterne, bis auf ein paar Sternschnuppen, zogen vorüber. Selbst ein Rocker auf seinem heißen Feuerstuhl hielt an, aber er bezahlte wenigstens nichts dafür. Mit ein paar Stunden Verspätung kam ich bei meiner Mutter an. Ich ging nach der Begrüßung, wie immer ausgehungert in die duftende Küche. Kaum angekommen, schweiften meine Augen suchend nach den Kochtöpfen, um deren Inhalt zu inspizieren. Auf halben Wege aber entgleisen mir sämtliche Gesichtszüge. Im Hause meiner Eltern liegt ein Stück "Blöd" . Meine Familie ist verseucht, quälten sich meine Gedanken. "Hast Du's schon gelesen mein Junge, Elvis lebt doch noch!" sagte meine Mutter mit ernstem Gesicht. "Hab ich gehört Mutter, er soll im Seniorenheim noch immer seine Hüften schwingen, nur die Gitarre haben ihm die Wärter entzogen", antwortete ich voller Zorn, und zeigte mit dem Finger auf "Blöd". Jetzt musste sie lachen und klärte mich auf, das in diesem Stück "Blöd" nur der Salat aus Rollland eingewickelt war. Mir fielen ein paar Kiesel von der Leber und mein Magen war drauf und dran sich selbst zu verspeisen.
Mit gut gefüllten Bauchringen und Fusseln am Mund, zog ich schon mal erste Register am Lenkrad.. "Es sind eigentlich nur sozial Schwache, Spießer, Aufschneider, Möchtegerns und solche die gern möchten, wenn sie könnten, die sich dieses Blatt kaufen. Der unterste Schubladen vom Regal halt." blubberte ich so vor mich hin. Das es solche Menschen gibt, wusste ich, aber dass es so viele sind schockierte mich doch sehr. Tja, was sollte ich da dagegen tun?
Ich brauche erst einmal Urlaub. Gesagt getan saß ich in einem Flugzeug von Hayair. In 10,5 Std. werde ich in Bangkok landen. Ich habe natürlich einen Sitzplatz am Fenster und wie immer sehe ich nur die Tragfläche vom Flugzeug, echt stark. Eine zuckersüße Stewardess legt sich eine grellorange Stola um und pustet in ein Röhrchen um diese aufzublasen, rudert mit Händen und Füßen und mir fallen fast die Augen aus dem Kopf. Wahnsinn, sie hörte gar nicht mehr auf. Ein Druck in meinem Rücken signalisierte mir, es geht endlich los. Nach ein paar Minuten reicht mir auch schon eine der hübschen Ladys ein Erfrischungshandtuch und fragt mich mit zierlicher Stimme ob ich German Newspaper wantete. Sie klemmte mir im selben Atemzug eine "Blöd" in die Hand . Ich sagte "Nein Danke" aber mein Sitznachbar nahm sie dankend an. Das wird Deine letzte für einige Zeit sein dachte ich hämisch, und musste dafür schrecklich bestraft werden. Der Typ und seine blond gefärbte Schönheit hörten nicht mehr auf miteinander zu streiten. Als ich ihnen dann erklärte, das sie im Urlaub ja noch genug Zeit dazu hätten, war ich plötzlich ihr allerbester Freund. Sie schütteten Ihr Leben vor mir aus, als würden wir uns schon ewig kennen. Wie primitiv muss man sein, wenn man Leuten, die man nicht kennt sein Intimstes in Sekunden anvertraut, dröhnte es in meinen zum Glück noch nicht aufgeploppten Ohren. Endlich kam das fast bayrische Singma Bier und ich versuchte zu vergessen. Leider klappte das erst nach dem fünften.Um Geld zu sparen, und natürlich um den Touris zu entkommen, kämpfte ich mich mit den billigsten Bussen durch das Land. Plötzlich sah ich ihn, den Traumstrand aller Traumstrände. Hierher, dachte ich , verschlägt's nur harte Einzelkämpfer. Ich liege am Strand und vergesse alles. Meine Arme und Beine baumeln von der Hängematte und meine Ohren lauschen den sanften Wellen und das Rascheln vom Wind. Warum eigentlich Rascheln, dachte ich und öffnete meine Augen. Am Strand lag eine Zeitung die vom Wind hin und her geblättert wurde. Eine Zeitung, lachte ich und ein sanftes Grinsen überzog mein Gesicht. Das Rascheln verstummte und meine entspannten Augen fokussierten sich noch einmal auf das Blatt. Eindeutig konnte ich das Wort "Blöd" lesen. Ein böser Traum, aus dem ich gleich erwachen werde, dachte ich mit entgleisten Gesichtszügen. Nein . Sie liegt da und wird auch schon wieder vom Wind verblättert. Ich quäle mich aus der Hängematte und nähere mich dem unfassbaren. Es ist ein Stück "Blöd" . Von einer weiten Reise übers Meer konnte nicht die Rede sein, dafür war sie noch viel zu gut erhalten. Es fehlte auch keine Seite. Der Blick auf das Datum raubte mir fast die geistige Anwesenheit. "Von vorgestern" zuckt es durch mein Gehirn. Selbst hier wird der Touri noch mit "Blöd" versorgt, Wahnsinn. Vielleicht einfach nur von einem Meckermann, der heute oder gestern hier ankam. Aber ist es nicht möglich das ein Dealer dieses Blatt für teures Geld an die Süchtigen verteilt? Ich muss mich vergewissern, hämmerte es in meiner linken Gehirnhälfte während die rechte mich daran erinnert, dass ich hier auf Urlaub bin. Nach vier kühlen Drinks war,s mir dann auch schon wieder Knödelwasser. Am nächsten Morgen, mein Schädel brummte nicht schlecht, schlenderte ich zum Mopedverleih. Irgendwas mit weichen Stossdämpfer muss es sein, hab ich mir zum Ziel gesetzt als ich den Laden betrat. Ich sprach mit Händen und Füssen auf den Mopeddealer ein, und bekam dann letztendlich ein stinkendes etwas auf zwei Rädern. Natürlich wahnsinnig gemütlich und komfortabel, einfach das letzte. Es war allerdings wirklich sein letztes, denn ich war hier scheinbar doch nicht so alleine wie ich das vermutet hatte. Endlich sprang es dann auch an und ich fuhr los, um der Sache auf den Grund zu gehen. Eine weite Strecke liegt vor mir bis ein größeres Dorf in Erscheinung treten wird, dachte ich. Ich fuhr mit meinem stinkenden etwas über einen kleinen Berg und sah runter auf die nächste Bucht . Eine Stadt so groß wie New York, na ja , aber fast so groß, war da unten am Strand verteilt. Der Wahnsinn. Ich hab einen Reiseführer, der gerade mal zwei Jahre alt ist und da spricht man von ein Paar vereinzelten Bungalows . Ein Paar stand da geschrieben und was ich hier sehe ist eine kleine Stadt. Ich brause mit meinem Teil in die "Stadt am Meer" und schlendere unauffällig den Strand entlang. Ich lüge nicht, wenn ich sage, dass vielleicht 3 Meter vom Strand entfernt ein großes Hugo Boss Schaufenster mit feinsten Exponaten gespickt war. Plötzlich, mir läuft selbst bei 40 Grad der kalte Schauer über den Rücken, hörte ich ihn schreien, den Muezin für die Blödzeitungsleser. Läuft am Strand doch glatt so ne schmierige Type rum und verhökert BLÖD. Er outet mich natürlich gleich als neuen Touri und steuert zielstrebig auf mich zu. "Kommst aus Deutsche Land oder?" fragte er mich stotternd. "Yes" antworte ich abweisend. "Ist heute guter Stoff drin" gibt er noch eins drauf. Bei diesem Satz zuckte es durch mein Gehirn. Also doch, irgendwo muss in diesem Blatt was versteckt sein. "Wo ist der Stoff denn heute versteckt" frag ich ihn diplomatisch. "Heute alles voll mit gute Stoff" "Wie viel" "100 Baht" sagt er wie aus der Kanone geschossen. Ich kaufe so ein Ding, natürlich nur für Testzwecke. Ich klemme sie mir unauffällig unter meinen Arm und versuche unerkannt meine Rennsemmel zu erreichen. Zuerst lachten mich ja nur ein paar German Peoples freundlich an, als sie das Ding unter meinen Arm entdecken, bis mich doch tatsächlich einer darauf anspricht. "Wahnst des auseglutscht haast woas brachst, da kaansdes mia ja moy boang, und wans geäht aufs Platzal mit da aachtzehn bringen" Selbst ein Österreicher will sich noch mit "Blöd " bedröhnen, donnert es in meinem Schädel, na wenigstens richtet es da keinen großen Schaden mehr an. Ich nicke und werde immer schneller. Endlich stinke ich wieder in Richtung Heimatbungalow. 100 Baht sind fast 3,50 Euro, überkommt es mich plötzlich. Da bekomme ich schon ein ganzes Abendessen dafür. Endlich saß ich wieder auf der Terrasse meines Bungalows. Das Stück "Blöd" aber, hatte ich so gut versteckt, dass es keiner sehen konnte. Ich fühlte mich wie jemand ,der Drogen gekauft hat und hofft das ihm niemand gefolgt ist. Ich blätterte Vorsichtig in den Seiten , und entdeckte null Komma gar nichts, außer der Schlagzeile: " 31Grad Minus, 14 Tote". Waren bestimmt Blödzeitungsleser auf dem Weg zu ihrer unabkömmlichen Blöd, dachte ich hämisch. In meinem Bungalow hat es diese Temperatur jetzt im Plus, hi hi. Mein Schweiß tropfte auf das Papier und ich konnte nichts finden, was wirklich süchtig macht. Ich hab an den Seiten geruppelt, hab eine Ecke rausgerissen und durchgekaut ,aber nichts. Bis mir der geniale Gedanke kam, die Zeitung doch einfach auszukochen, um den Sud zu trinken. Wow, hat das rein gehaun. Zuerst wurde mir kotzübel, danach brach ich wie ein Reier über die Terrassenveranda und zu guter letzt bekam ich noch tierische Kopfschmerzen. Absolute Fehlanzeige, nichts was wirklich blöd macht. Man muss sie rauchen, überkam es mich, ja da liegt das Geheimnis. Gesagt getan, war ich dann auch schon am Husten. Hat wieder verdammt gut reingehaun. Diesmal hatte ich absolute Atemnot und noch stärkere Kopfschmerzen als beim ersten Versuch. Stop. Blöd hat scheinbar wirklich keine Substanzen, die physisch abhängig machen, aber bestimmt irgendwo doch psychisch, dachte ich mir . Bin nicht ICH blöd, dass ich mir überhaupt Gedanken um so einen Scheiß mache? Und das auch noch im Urlaub??? Nein, ein Gutes musste die Sache dann wenigstens doch noch haben. Der Rest von meinem Urlaub nämlich ,ja den verbrachte ich dann im purem Luxus. Wie ich das gemacht habe? Na ganz einfach, ich hab alles "Blöd" aufgekauft und für teures Geld wieder verhökert.
Gar nicht BLÖD oder???
Kommentare
Angelika schrieb am 2006-05-21 14:21:45:
Köstlich! Tolle Story!!
www.giftl@gmx.de schrieb:
Super Storry!!! Hab selten so gelacht.
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