Der Blutsauger
von
Phate
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Der Anfang - Oder: Aufbruch in ein neues Leben.
Es war der 20. Tag des zweiten Monats im Jahre 703 als ein junger Mann, mit guten 20 Wintern auf den Schultern, sich auf den Weg machte um die Welt zu erkunden. Als Sohn eines Bauernpaars kannte er nicht Viel von der Welt und den großen Reichtümern der oberen Tausend. So wollte er die Welt erkunden und durch das Land streifen um zu erfahren wie es sein muss frei zu sein. Frei und reich um das zu tun was man will. Denn das konnte der junge Bauer noch nie. Seine Eltern hatten ihn schon nach seinem sechsten Winter auf´s Feld gezerrt zum Arbeiten und die Soldaten des Königs schlugen ihn täglich. Bespuckten ihn und warfen mit Dreck nach ihm. Doch jetzt war er volljährig und er durfte von zu Hause weggehen. Er durfte jetzt endlich frei sein. Frei von seinen Eltern, von den Soldaten. Vor all der Ungerechtigkeit die er erfahren hatte in seinen jungen Jahren. Und jetzt war es an der Zeit mehr von der Welt zu erkunden. Sich dem Trubel der Weltgeschehnisse anzuschließen. Und so ward es passiert das er nach dem Verlassen seiner Heimatstadt auf einen reisenden Händler traff der ihn mit auf den Weg zur nächsten Stadt nahm. Die quietschenden Räder des Karrens schlugen auf der Straße hart auf und liesen jedes Erdloch spüren über das sie fuhren. Die Pferde die das Holzgerüst zogen waren alt und schwach. Dem jungen Bauern taten sie deshalb schon fast leid, dass sie all diese schweren Sachen ziehen sollten auf ihre alten Tage noch. Doch irgendwo dachte er sich auch das es so sein musste. Immerhin waren sie nur Lasttiere und zu nichts Anderem zu gebrauchen. Auch wenn sie diese Meinungen bald ändern sollten, so dachte der Bauer momentan so über Tiere. Er kümmerte sich auch den restlichen Weg zur nächsten Stadt nicht mehr über diese verdammten Viecher, dazu hatte er Anderes im Kopf. Was würde ihn in der nächsten Stadt erwarten? Was sollte er tun wenn er dort ebenso behandeln würde? Er wusste nicht wie es mit ihm weitergehen sollte. Aber er wusste das er reisen musste. Weit und fern. Alles wollte er sehen, Alles wollte er entdecken. Darum gab es für ihn nur den Weg vorwärts. Was ihn dort erwartete, konnte er nicht vorher sagen, aber er hatte ein gutes Gefühl ihm Bauch...
Die erste Begegnung - Oder: Was einen Vampir ausmacht.
Nachdem der fahrende Händler Leon in der nächsten Stadt abgesetzt hatte und sich verabschiedete streifte der junge Bauer erstmals ziellos durch die Stadt die gerade im regen Treiben und Handeln war an diesem strahlenden Sonnenscheintag. Er merkte das hier die Leute freundlicher und netter zu einander waren. Dies gefiehl ihm schonmal. Dies hieß ja auch dass er vielleicht Glück hatte und hier freundlich aufgenommen würde. So war es auch: Einige Leuten sprachen ihn an und begrüßten ihn als neues Gesicht. Jeder von ihnen hatte ein Lächeln auf dem Gesicht. Jeder von ihnen nickte ihm freundlich zu wenn sie begrüßte. Es war eine lebhafte und freundliche Stadt in der anscheinend Jeder willkommen war. Doch da war Etwas. Etwas störte den Bauern. Es fiehl ihm erst später auf. Aber als er sich die Gesichter der Einwohner genauer ansah, sahen die glücklichen Gesichter sehr aufgesetzt aus. In ihren Augen spiegelte sich Angst und Schrecken. Etwas wovor sie sich fürchteten. Auch bemerkte er zur späterer Stunde das immer mehr Leute gen Himmel sahen und anscheind immer nervöser wurden umso weiter die Sonne unterging. Was hier vor sich ging verstand er zuerst nicht. Bis er zufällig an einer Seitengasse vorbei ging aus der plötzich ein Straßenschläfer sprang und ihn am Kragen packte. Er schüttelte den jungen Bauern und starrte ihn angstverzerrt an. Sein Gesicht war schrecklich anzusehen und der berstende Gestank machte es nicht einfach ihm zu zuhören. Doch der alte Mann schrie ihn an und flehte. Er flehte dass der Junge doch wieder verschwinden sollte solange ER noch nicht wusste das er hier war. Der Junge sollte hier aus der Stadt verschwinden solange ER noch schlief. Auch wenn Leon kein Wort verstand was der alte Mann von ihm wollte bekam er ein ungutes Gefühl. Hier stimmte Irgendwas nicht, eindeutig. Und wer oder was war 'ER'? Sein Blick war fragend als er sich von dem alten Mann entfernte und wieder durch die Straßen schlich. Je weiter die Sonne gen Horizont wanderte, desto unbehaglicher wurde auch ihm im Bauch. Irgendwas sagte ihm das es nicht mehr lange dauern würde bis er heraus finden würde wer 'ER' ist. So setzte er sich auf dem Marktplatz auf eine Bank und sah gen Horizont. Die Sonnenstrahlen wurden rötlicher und der Himmel dunkler. Die Menschen verschwanden immer schneller von den Straßen und verriegelten Türen und Fenster. Als der Mond die Sonne verdrängte war er der Einzigste der noch alleine in der Stadt draußten unterwegs war. Und es dauerte auch nicht lange bis er wusste weshalb: Vor ihm tauchte aus dem Schatten plötzlich eine Gestalt auf die schrecklich aussah. Das Gesicht vom Wahn verzerrt, der Gestank von Blut der aus dem grinsenden Mund ströhmte und die langen Fangzähne die über die Unterlippe hinaus ragten. Bevor Leon noch wusste was geschah und was er tun konnte hatte ihn die Panik an die Bank gefesselt. Der Blick dieses Wesens hatte ihn in Starre verfallen lassen und so konnte er sich nicht mehr bewegen. Jede Bewegung des Wesens wurde mit den Augen verfolgt. Jedes seltsame Wort wurde aufgenommen. Doch wusste er nicht was hier mit ihm geschah. Was wollte dieses Wesen hier? Was tat es hier? Und vor Allem: Was hatte es mit ihm angestellt? Doch noch bevor er sich weiterfragen konnte was hier eigentlich gerade vor sich ging wurde ihm grundlos schwarz vor Augen und er fiehl einfach zur Seite weg. Sein bewusstloser Körper rutschte von der Bank und landete unsanft auf dem Kopfsteinpflaster des Marktplatzes. Was dann noch geschah wusste der junge Bauer nicht...
Tag des Erwachens - Oder: Der Abgrund des Wahnsinns
Als der junge Bauer bei Anbruch des neuen Tages erwachte blickte er sich erstmal sehr verwirrt um. Um ihn herum standen die Einwohner der Stadt dicht gedrängt und starrten ihn mit großen Augen an. Leises Murmeln ging durch die Reihen als er sich langsam erhob. Sein Schädel fühlte sich dem Platzen nahe. Als er seine rechte Hand die Stirn legte, wusste er auch wieso. Er war mit dem Kopf knallhart auf das Kopfsteinpflaster geknallt als er ohnmächtig wurde. Er sah auf das Blut in seiner Hand und dachte an das seltsame Wesen letzte Nacht. Was zur Hölle war das gewesen? Doch bevor er Jemand fragen konnte wurde er auch schon von zwei starken Händen aus dem Blickfeld der neugierigen Menschenmasse gezogen und in ein Haus verschleppt. Der Versuch sich zu wehren war sinnlos, der Mann der ihn zog war bei Weitem stärker als er. Von dem Herrn, der aussah wie ein Schmied, was auch seine enorme Kraft erklären würde, wurde er auf ein leeres Heubett gesetzt und stumm gemustert. Nach kurzem Überlegen holte der Mann einen sauberen Lumpen heraus und wischte Leon das Blut von der Stirn um ihm danach einen Leinenverband um
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