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Kategorien > missbrauch > vergewaltigung

Der Freund meiner Mutter

von Ariane Rathsmann

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Der Freund meiner Mutter
Toni liegt auf ihrem Bett und schreibt, während sie Musik hört in ihr Tagebuch. Sie hört Geräusche aus dem Flur, schnell versteckt sie das Buch unter ihrem Kopfkissen, als ihre Mutter herein kommt. Sie sitzt seit einem Unfall vor vier Jahren im Rollstuhl. Tonis Vater ist bei dem Unfall ums Leben gekommen. „Antonia was ist denn nun schon wieder? Mach die Musik leiser und … was hast du mit deinen Haaren angestellt?“ Das Mädchen richtet sich auf und dreht ihr Radio leiser. „Ich hab mir die Haare abgeschnitten!“ „Wie sieht denn das aus, deine schönen langen Haare. Los auf den Stuhl, damit sie wenigstens grade werden!“ Sagt die Mutter. Toni folgt, bindet sich ein Handtuch um und gibt ihrer Mutter die Schere. „Mama lass es mich erklären, Peter..:“ „Nein ich sag dir jetzt was. Du weißt genau dass Peter eine riesige Hilfe für mich ist und dass ich ihn liebe. Und du tust was er sagt mein Fräulein.“ „Mama vermisst du Papa gar nicht?“ „..Doch natürlich, das weißt du doch. Kommst du jetzt mit rüber zum Abendessen?“ „Ich saug jetzt die Haare weg. Ich habe keinen Hunger.“ „Toni das höre ich in letzter Zeit so oft von dir. Hast du irgendwelche Probleme?“ Nur welche über die ich nicht mit dir Sprechen darf, denkt Toni und antwortet „Nein Mama, es ist alles okay!“ Ihre Mutter ist fertig mit Tonis Haaren, rollt sich aus dem Zimmer und macht die Tür zu. Und Toni muss weinen, bevor sie sich erhebt und die Haare beseitigt. Nichts ist okay, ich mag Peter nicht, denkt sie verzweifelt. Später am Abend geht Toni rüber ins Wohnzimmer, wo ihre Mutter und Peter vor dem Fernseher sitzen, setzt sich auf den Schoss ihrer Mutter und schmiegt sich an sie. Als sie zu Peter schaut, zwinkert der ihr grinsend zu. „Können wir am Wochenende Caro besuchen?“ Caroline ist ihre große Schwester und geht auf ein Sportinternat in Österreich. „In zwei Wochen sind Ferien! Außerdem kommt Oma am Wochenende.“ Toni nickt. Zwei Tage später fährt sie in der Nacht schreiend aus dem Schlaf hoch. Ihr Gesicht ist Schweißüberströmt und sie ringt nach Luft. Kurz darauf kommt Tonis Mutter rein. „Ich ... krieg keine ... Luft“ Stößt Toni aufgeregt hervor. Ihre Mutter beeilt sich und rollt sich ins Wohnzimmer wo in einer Schublade noch das Asthmaspray von Toni liegt. Damals nach dem Unfall hatte das Mädchen häufig Anfälle, diese haben aber nach einem halben Jahr vollständig nachgelassen. Keine Minute später hilft Frau Bogen ihrer Tochter, den Kopf aufzurichten und das Spray in den Mund zu nehmen. „Ganz ruhig mein Schatz, du hast nur schlecht geträumt.“ Es dauert eine Weile eh Toni das Spray wieder runter nehmen kann. Dann muss Toni weinen, sie kommt sich vor wie ein kleines Kind. Die Mutter streicht ihr über die Wange. „Schatz möchtest du mir deinen Traum erzählen?“ Toni schüttelt den Kopf. Ihre Mutter nickt und fährt wieder ins Schlafzimmer.
Die Tage streichen dahin. Toni zieht sich zurück. Sie spricht kaum und hat Angst vor Stunden, in denen sie mit Peter alleine ist. Mit jemanden darüber reden kann sie nicht, sie darf nichts gegen Peter sagen, weil die Mutti ihn ja so braucht. Sie hat den sehnlichen Wunsch ein Junge zu sein, Jungen sind stark, denen passiert das nicht. Dementsprechend wählt sie auch die Kleidung aus. Am Freitag vor den Ferien, erhält sie ihn Mathe das erste Mal einen Mathetest mit einer roten, dicken Fünf zurück. Aber irgendwie geht es an ihr vorbei. In der Hofpause schaut sie zu wie ihre Freunde spielen, sie selbst beteiligt sich seit Tagen nicht mehr. Als sie an diesem Tag nach Hause kommt ist nur Peter da. „Hallo Mäuschen, na wie geht’s?“ „Wo ist Mama?“ „Sie besucht ihre Freundin, Christa ist doch in der Klinik. Danach hat deine Mami noch ihre Krankengymnastik, von der ich sie anschließend abhole. Wir sind also eine ganze Weile alleine.“ Toni legt den Ranzen ab und zieht die Jacke aus. „Ja genau zieh dich schon mal aus.“ Er zieht Toni ins Schlafzimmer und zwingt sie sich zu entkleiden. Toni weint, tut aber als er sie schlägt was Peter verlangt. Danach entkleidet sich auch Peter. Toni dreht den Kopf zur Seite, während er über ihre Brüste, den Bauch und die Scheide streichelt. „Süßes kleines Mäuschen!“ sagt Peter fasziniert von dem Mädchenkörper. Dieses Streichelspiel treibt er eine ganze Weile bis er sagt. „So Kleine, wir wollen jetzt mal zur Sache kommen, mach den Mund auf.“ Er fasst Toni ans Kinn und zwingt sie den Kopf wieder gerade zu legen und ihn anzuschauen. Er kniet sich über sie und zwingt sie sein Glied in den Mund zu nehmen. Toni ist wie gelähmt, sie kann sich einfach nicht währen. Als Peter endlich meint dass es reicht beginnt er wieder sie zu streicheln, aber diesmal gleich im unteren Bereich. Er schiebt ihre Beine auseinander und dann geht alles ganz schnell. Toni liegt immer noch einfach nur da während er seinen Penis in ihre Vagina einführt. Toni schließt die Augen und versucht sich wegzudenken. Nach Ewigkeiten kommt es ihr vor, lässt Peter von ihr ab. Toni bleibt einen Moment erschöpft liegen. Dann springt das Mädchen auf, schnappt sich ihre Sachen und stürzt aus dem Zimmer ins Bad wo sie sich übergeben muss. Danach geht sie unter die Dusche und wäscht sich kräftig am ganzen Körper. Sie hat Schmerzen, da wo er in ihren Genitalbereich eingedrungen ist und blutet ein bisschen. Das Wasser ist heiß und brennt auf der Haut, doch Toni stellt es nicht kälter. Erst als sie durch das Rauschen des Wassers irgendwann die Haustür zuschlagen hört stellt sie das Wasser ab. Sie stopft ihre Sachen in die Wäsche und geht in ihr Zimmer. Dort schlüpft sie in neue, Sachen und legt sich aufs Bett. Die Nacht hat sie wieder ihren Alptraum, den sie schon ein paar Mal hatte, aber sie schreit nicht mehr. Doch inzwischen braucht sie wieder häufiger das Asthmaspray und es muss immer in ihrer Nähe sein, besonders nachts. Meistens wacht sie Atemlos und verschwitzt auf.
Vormittags um zehn, fährt Toni, gemeinsam mit Peter und ihrer Mutter los um Caro abzuholen. Toni freut sich schon auf das zusammensein mit ihrer Schwester. Als sie nach vielen Stunden Fahrt endlich beim Internat ankommen ist der erste Satz den Caro hervor bringt „Nanu, habt ihr mir verschwiegen dass ich einen kleinen Bruder habe?“ Toni läuft auf sie zu und umarmt ihre Schwester. „Hallo Caro, toll das du jetzt mit nach Hause kommst!“ Ruft Toni und nimmt ihrer Schwester eine Tasche ab. Caro geht zu ihrer Mutter umarmt diese und drückt dann Peter einen Kuss auf die Wange. „Schön das ihr da seit.“ Eine Viertelstunde später begeben sie sich Richtung Heimat. Unterwegs halten sie noch um auf einem Rasthof Mittag zu Essen. Toni hat sich Spagetti bestellt, aber sie muss Peter gegenüber sitzen. Und als sie nach ein paar Gabeln Nudeln aufschaut zwinkert er ihr zu. In Toni krampft sich alles zusammen, sie zwingt sich noch ein bisschen zu essen, aber dann ist ihr Magen wie zugeschnürt und sie stochert im Essen rum. „Toni, was iss, schmecken dir etwa die Spagetti nicht mehr?“ „Doch Mama, aber ich habe keinen Hunger mehr.“ Ihre Mutter

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Kommentare

Tina schrieb am 2012-05-01 18:46:38:
Die Geschichte hat mir geholfen ,ihr ist das gleiche passiert und dank deiner Geschichte hab ich Mut gefasst und hab den Kerl der mich vergewaltigte angezeigt
Danke und riesiges Fettes lob an die Schreiberin hast echt Talent
Layla schrieb am 2009-12-17 02:55:28:
Respekt.. Bin in tränen ausgebrochen..
nele schrieb am 2009-11-16 00:02:05:
es ist echt gut geschrieben, man kann sich sehr gut in die hauptperson hineinversetzten. ich wünsche jedem auf der ganzen welt, dass er soetwas nicht erleben muss, obwohl es ja leider trotzdem passiert. diese Menschen sollten alles hinter gitter und für immer weg. leider findet man ja solche sachen immer viel zu spät heraus, wenn man es dann mal herausfindet. das ist so traurig...
ich hba war nicht geweint, aber ich werde bestimmt noch lange über deine geschichte nachdeneken, und dass ist bei mr mehr wert als tränen. wenn man das leißt, kann man nur sagen, dass man gleich sich jemanden anvertauen muss. Aber wie du es gesagt hast, oft reden die menschen einem sachen ein. und J., bei dir ist es ja leider auch passiert. du tust mir echt leid, soetwas verdient keiner....
Autorin schrieb am 2009-09-16 22:37:45:
J. es tut mir sehr leid was dir passiert ist und ich bewundere deinen mut es hier hinzuschreiben. ich glaube wenn es mir wirklich so ergangen wäre könnte ich es auch nicht anonym. ich hoffe das du jetzt bedeutend positivere lebenserfahrungen sammeln darfst, das wünsche ich dir von ganzem herzen

danke auch für alle anderen kommentare zu der geschichte, ich hab vorher nicht erahnt was es bewirken kann
J. schrieb am 2009-09-05 21:25:37:
Diese Gesxchichte... hat mich sehr aufgewühlt.
Das ganze hat mich so an mich selbst erinnert. Da ich hier anonym bin und es auch einige Zeit her ist, kann ich es ja schreiben:
Ich wurde ebenfalls im alter von 10 bis 11 Jahren regelmäßig von dem Freund (heute Ehemann) meiner Mutter missbraucht.
Bis sie mich dann, nachdem ich ihr gesagt habe, ich hätte angst vor ihm und würde ihn hassen , rausgeworfen hat.
Darum musste ich auch am schluss bitterlich weinen.
Wie sehr hätte ich mir gewünscht, meine Mutter hätte rausgefunden, was wirklich passiert ist, und sie hätte so reagiert.
Vielleicht hätte sie das ja.
Aber da glaube ich nicht dran.
Heute bin ich 24 jahre alt und habe eine Menge Probleme hinter mir.
Mit 12 hab ich angefangen, alkohol zu trinken und mit 13 bin ich auf die drogenschiene gerutscht.
zusammengerechnet verbrachte ich 2 einhalb Jahre in der Kinder-und Jugendpsychatrie.
Ich bin noch immer in (ambulanter) Therapie und habe es auch erst mit 18 geschafft, darüber zu reden, was damals passiert ist.
Habe seid meinem 14ten lebensjahr keinen Kontakt mehr zu meiner Mutter.
Seid dem sie ihren Freund, meinen peiniger, geheiratet hat.

Ich wünschte, kein Kind auf der Welt, müsste durchmachen, was ich durchgemacht habe.
Ein Missbrauch verfolgt einen sein ganzes leben. Er legt einem berge in den Weg und raubt den Verstand.

Deine geschichte hat mich so aufgewühlt, tut mir leid das ich hier einfach so viel schreibe.
Ein großes lob an dich, du hast ein talent dafür, mit Geschriebenem zu berühren.
Dankeschön fürs lesen & danke für deine Geschichte.
Anja schrieb am 2009-08-19 00:45:28:
wow diese geschichte ist echt krass.. da fehlem einem echht die worte..
an manchen stellen habe ich mit tonimitgefühlt.
das muss echt scheiße sein mit 10 jahren vergewaltigt zu werdn und diesen menschen dann jeden tag zu sehen.
also echt..
die geschichte ist echt bombe geschrieben..
ich weiß echt nicht was ich dazu sagen soll..
boa..
jeder der soetwas durch machen muss tut mir echt verdammt leid..
es gibt so viele vergewaltigungsopfer.
ich habe auch schon einige geschichten gelesen, aber diese hier kann keiner toppen..
schreib weitere solche geschichten.
bitte..
sind echt super geschrieben..
WiRKLiCH NUR WOOOOOOOOOOOOOOOW
:P

lg
Anja
anele schrieb am 2009-06-16 06:30:47:
Gut geschrieben, man ist wirklich mitgerissen
vanne schrieb am 2009-05-18 21:22:38:
sehr traurig.. !
julie-maus schrieb am 2009-02-25 15:11:11:
boah...jez muss ich heulen...;(...die story is sooooo toll...=D dickes fettes LOB
billy_talent3@gmx.de schrieb am 2008-12-16 18:11:55:
oh mein gott ich muss gerade soo heulen :(
des is sooo krass vorallem weil man als außenstehender nix machen kann!!! und sowas passiert täglich in familien und bis so manch ein kind den mund aufmacht ist es schon zu spät!!!
toll geschrieben
VerenaRama@gmx.net schrieb am 2008-10-08 20:50:20:
HAmmer diese Geschichte.
ich wurde selber vergewaltigt. das ist voll der kack!!
so eklig....
Laura schrieb am 2008-08-09 11:19:53:
ich habe angefangen zu heulen und bis zum schluss nicht mehr aufgehört die geschichte ist so tragisch wie sie alltäglich ist
Autorin schrieb am 2008-07-19 20:39:08:
Die Figuren und die Geschichte sind frei erfunden, das Thema worum es geht dass gibt es leider auch in der Realität.
Al schrieb am 2008-07-12 15:55:46:
du tust mir echt leid !
Ich möcht net das mir das passiert.
sarah schrieb am 2008-03-30 00:22:18:
Ich habe eine Gänsehaut bekommen, das ist ja eine echt krasse Geschichte....
Fio schrieb am 2008-02-20 17:57:27:
Ok, jetzt muss ich heulen!!!
Christina schrieb am 2008-01-16 21:28:03:
Die geschichte ist sehr spannend ist einfach super !!! weiter so !:)
Flitzer.et.Tieger@freenet.de schrieb am 2007-11-22 19:32:35:
Ich habe jetzt schon viele Geschichichten gelesen und muss sagen das du super Sachen schreibst.Die Geschichten sind der Hamma.
nicki schrieb am 2007-11-19 13:20:28:
Die Geschicht ist einfach der Hammmer von Anfang bis zum Ende spannend.
Kathi schrieb am 2007-11-05 17:05:40:
Die geschichte ist echt toll!
Sille schrieb am 2007-09-21 19:01:20:
Die Geschichte ist echt der Hammer, toll geschrieben du bist echzt talentiert, wenn ich erlich bin sind mir die tränen gekommen weil ich mich so hinein versetzt habe, respekt mach weiter so
zOe schrieb am 2007-09-21 17:00:49:
jetzt wein ich
nicky schrieb am 2007-09-19 16:40:26:
einfach nur toll!!!
666The_Darkness89 schrieb am 2007-09-14 19:49:06:
Boah, die Geschichte ist echt der Hammer. Man kann sich super hineinversetzen bei deiner Schreibkunst. Echt klasse geschrieben! Mach weiter so!
Autorin schrieb am 2007-06-20 14:49:46:
Danke für eure Kommentare, ich hatte mich direkt nach dem eisenden gefragt ob es nicht eine total blöde Idee war und ich es nicht gleich wieder raus nehmen soll. Ich bin echt gerührt, hab nicht damit gerechnet das die Geschichte euch so anspricht.
Andre Dörrier schrieb am 2007-06-15 23:17:29:
Diese Geschichte ist absolut genial geschrieben. man kann sich total in die Thematik reindenken und man kann wirklich das weinen anfangen. Echt ein riesen Kompliment!!!!!
cindyholsten@web.de schrieb am 2007-06-11 10:58:31:
hey! großes lob an deine schreibkunst! mir hat deine story echt gut gefallen. ich musste zum schluss sogar weinen!
GIZEM schrieb am 2007-06-10 20:44:38:
die Story ist echt super. Mir fehlen echt die Worte. EINFACH NUR WOWWWW
michaela schrieb am 2007-06-08 21:17:51:
ich hoffe das du keinen kennst der das erleben musste liebe ariane

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