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Kategorien > Fantasy > Fantasy Welten

Der Jäger

von Trevor Taborowski

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Der Jäger

Von Instinkten geleitet lief er durch den Wald. Auf der Suche nach Nahrung. 6 Monate lebte er schon im Dunklen Wald, so wie er genannt wurde, in Pragia. Total in sich gekehrt sprang er über Stock und Stein, ohne sich auch nur einen Fehltritt zu erlauben. Er war ein erfahrener Waldläufer gewesen, bevor er hier landete, nur noch getrieben vom Instinkt zu überleben.
Er wusste, ein Fehltritt war tödlich in diesem Wald, in den sich nicht einmal die tapfersten Krieger trauten. Kein Weg führte hindurch, kein weg hinaus und nie jemand war so tief in das geheime Reich eingedrungen wie er.
Dunkle Kreaturen lauerten hier, über die es nur Mythen gab oder die gänzlich unbekannt waren.
Doch er traf auf viele dieser Unbekannten Kreaturen und tötete viele von ihnen, denn immer hieß es er oder sie. Nun war er auf der Jagd nach Essen und er wusste er war gleichzeitig gejagter. Viele Augen starrten auf ihn aus den Gebüschen, an denen er vorbei lief. Doch er war eins mit sich und seiner Umgebung.
Vor ihm lag die Lichtung auf die er es Absehen hatte. Hier grasten einige Hirsche. Ruhig und selig in diesem Wald ,voller grauenhafter Gefahren. Er wurde langsamer und schlich sich lautlos an. Behutsam nahm er seinen Bogen von seiner Schulter und spannte einen Pfeil.
Er hatte sofort ein Reh im Visier, atmete zweimal ein und hielt beim drittenmal die Luft an. Der Pfeil zischte durch Luft und nur der Aufschlag des Rehkörpers, scheuchte die anderen Tiere auf.
Er lief zum Reh und nahm sich nur soviel wie er brauchte. Kadaver lockten schnell Räuber und Aasfresser an und wurde das Töten leid. An seiner kleinen Unterkunft angekommen bereitet er sich das Rehfleisch zu. Es war eine kleine Höhle, am Fuße eines Berges. Sie gehörte einer kleinen Goblingruppe. Doch nach einem Gefecht, in dem die Goblins weit unterlagen, übernahm er sie und richtete sich ein. Der Jäger verschwendete kein Zeit mit dem Kochen, den Zeit war tödlich wie wusste. Es war spät am Nachmittag und ein Feuer im Dunkeln verriet sein Versteck und das konnte er sich nicht erlauben. Er wollte nicht mehr im Wald schlafen, auf einem Baum, mit einem Auge offen und von tausenden Gefahren umgeben.
Er verschloss seine Höhle, sein Zuhause, mit einer großen Steinplatte. Sie bot Schutz und er würde wach werden, bevor diese komplett wegeschoben werden würde.
So lebte er Tag ein Tag aus. Kaum Zeit für Gedanken, Gefühle, alles Wertlos oder zu gefährlich. Jede Ablenkung bedeutete seine Deckung zu verlieren und das konnte tödlich sein und zum Sterben war er noch nicht bereit, auch wenn das Leben ihm nicht mehr viel gab. Und doch ab und zu, in seiner Einsamkeit, dachte er an sein unbeschwertes Leben zurück. An sein Heimatdorf Holmstein und an die Orkarmee die seine Heimat überrannte, brandschatze und ihn in diesen Wald jagten. Er war der einzige überlebende. Manchmal dachte er daran zurück zukehren. Doch was dann? Niemand lebt mehr, niemand erwartet ihn. Er ist allein, ganz allein.
Am nächsten Morgen wachte er schweißgebadet auf, wie fast jeden Morgen. Er öffnete schob die Steinplatte beiseite und verschloss die Höhle wieder hinter sich. Niemand sollte sie entdecken.
Wieder verfallen in sein Instinktdenken lief er los und suchte seine Beute. Er war getrieben von Hass, Hass auf alle Kreaturen dieses Waldes, dieser Welt. Sie raubten ihm seine Frau, Familie und Freunde und nun raubt er ihnen ihr Leben. Er brauchte nicht lange suchen und fand schnell seine ersten Opfer. Neun Goblins ,vielleicht ein Spähertrupp. Doch das war ihm egal es trachtet ihm nur nach ihren Kehlen und Herzen. Bevor sie überhaupt wussten wie ihnen geschah, trat bei diesen dummen Geschöpfen schnell Panik und Verwirrung auf. Zwei Kameraden lagen bereits am Boden und rührten sich nicht mehr. Pfeile ragten aus ihren Köpfen. Schon zischte ein weiterer Pfeil durchs Gebüsch und traf einen weiteren Goblin ins Gesicht. Heimtückisch saß er im Gebüsch und dezimierte den Goblinhaufen. Doch auch seine Klingen dürsteten nach Blut und so sprang er hervor. Er trat einen Goblin in den Rücken der neben ihm Stand.
Das Geschöpf flog durch die Luft und prallte hart gegen einen Baum und verlor dabei seine Waffen. Ohne sich weiter mit dem Goblin weiter zu beschäftigen, fegte er den Speer beiseite, der nach ihm Stach. Von Hass erfüllt drängte er nach vorne und trieb sein Kurzschwert in der linken Hand in den Goblinleib. Er sackte zu Boden und erlag seiner Verletzung.
Zwei Goblins johlten und griffen den Schlächter ihrer Kameraden an. Bewaffnet mir Kurzschwertern und Schilden versuchten die beiden den Jäger zu umkreisen. Ein weiterer Goblin griff hektisch nach seinem Kurzbogen, doch bevor er ihn spannen konnte, steckte ein Dolch in seiner Brust und er spuckte Blut, das in seine Lungen drang.
Der Jäger hatte alle seine Gegner im Blick und niemand kam ihm zuvor. Die beiden angreifenden Goblins sahen mit Entsetzen nach hinten zu ihrem erdolchten Kameraden. Dies war erneut ein Fehler der Goblins, der Jäger bewegte sich blitzartig nach vorne und schlug einem der beiden Goblins den Kopf von den Schultern und eine Blutfontäne spritze ihm entgegen. Der zweite Goblin schlug zitterig nach dem Jäger, doch dieser parierte mit Leichtigkeit diesen Angriff und setzte gleich nach. Er schlug jetzt mit zwei Kurzschwertern auf den Goblin ein, der aus Angst nur sein Schild über sich hielt. Unter dessen machten sich die anderen letzten beiden Goblins mobil und wollten dem bedrängten Goblin zur Hilfe eilen.
Der Jäger sah das aus seinem Augenwinkel und reagiert sofort. Er trat gegen das Schild und schleuderte so den Goblin zurück gegen einen der beiden anderen. Die beiden Goblins stürzten zu Boden und der einzig kampfbereite Goblin lief mit einer Keule in Richtung des Jägers. Wieder parierte er mit Leichtigkeit den ersten Schlag des Goblins mit der Keule. Der Goblin setzte nach mit einem weiteren Schlag. Dieser wurde vom Kurzschwert in der rechten Hand gebremst und das zweite sauste an der Keule vorbei in das Gesicht des Goblins. Der Jäger kümmerte sich um die beiden zusammen gestoßenen Goblins. Bevor der erste sich nur aufrichten konnte war der Jäger vor i ihm und trat mit voller Wucht gegen den Schädel des Goblins und versetzte mit seinen Kurzschwertern, dem anderen, noch am Boden liegendem Goblin, zwei tödliche Wunden. Der zweite Goblin versuchte sich auf zu rappeln, doch zwei Kurzschwerter sausten in einem Kreuzhieb über seine Kehle und er gurgelte nur noch.
Nun erst kam der Goblin der gegen den Baum gekracht war wieder zur Besinnung. Alles drehte sich und sein Kopf schmerzte fürchterlich. Er wollte sich nach unten bücken und seine Waffen aufheben, doch er verspürte einen plötzlichen ruck und einen Schmerz in der Brust. Er Blickte nach unten und auf eine Pfeilspitze die aus seiner Brust ragte. Ein zweiter ruck folgte und beide Lungenflügel waren nun durchlöchert, er kippte nach vorne über und die Welt um ihn herum wurde schwarz.
Seine Mordlust war noch nicht gestillt und so lief er

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