Der Jäger
von
Trevor Taborowski
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weiter, weg vom Schlachtplatz, wo nun neun ermordete Goblins lagen.
Er streifte weiter durch den Wald, auf der Suche nach Opfern. Der Hass brannte ihn ihm.
Plötzlich sprang ein seltsames Wesen in seinen Weg und um ihn herum raschelte es im Gebüsch. Das Wesen war gerade mal 1 Meter groß und es hatte im Allgemeinen sehr viel Ähnlichkeit mit einen Igel nur ging es aufrecht. Ihm war es egal was für Ausgeburten der Hölle sich ihm entgegenstellten, er würde sie alle niederstrecken oder wenigstens bei dem Versuch sterben.
Das Wesen war ein Frizzel und es war nicht alleine unterwegs. Die Frizzel, igelartige Monster, waren auf der Jagt und hatten nun ihre Beute gefunden. Die jedoch einfach bewaffneten Frizzel, waren sich nicht bewusst wie stark ihr Gegner war, auch wenn er nur allein war und sie anscheinend in der Überzahl. Jedoch bevor der Frizzel, der vor dem Jäger stand, mit seinem Speer zustechen konnte, war dieser bereits tot und lag erstochen am Boden. Sofort sprangen drei weitere Frizzel aus den Gebüschen.
Seine schnellen Reflexe ermöglichten ihm das er einen der Frizzel, der zusammen gekugelt aus dem Gebüsch gesprungen kamen, im Flug zu halbieren.
„Krätzta“ schrie einer Frizzel und vier weitere hüpften aus den Gebüschen.
Der Jäger jedoch war wieder blitzschnell und tötete den nächsten im Flug. Nun jedoch standen ihm fünf Frizzel mit gezückten Speeren gegen über. Dies waren nicht die einigen Waffen die sie besaßen.
Sie hatten rasiermesserscharfe Zähne in ihren Igelschnauzen und Stacheln auf ihren Rücken.
Noch nicht einmal im Angriffssturm, lag der nächste Frizzel am Boden, mit einem Dolch im Auge. Die verbliebenen rannten los, mit Sperrspitze in Richtung Beute.
Der Jäger zog einen weiteren Dolch aus seinem Gürtel und brachte den nächsten Frizzel zu Fall.
Drei Frizzel mit Speeren stachen nach ihnen. Er sprang zurück und zog im Flug sein zweites Kurzschwert. Er parierte die drei Speerspitzen die auf ihn zielten. Die Frizzel waren keine Krieger, nur ein paar Kreaturen mir Speeren. Er setzte zum Gegenschlag an und schlug die Speerspitze eines Frizzels ab und drängte weiter nach vorne. Er schlug die Speere der anderen beiden Frizzel zur Seite und war nah genug am ersten Frizzel dran und spaltete ihm den Kopf. Er reagierte gerade noch rechtzeitig und sprang zurück, sonst hätten ihn die beiden anderen Frizzel aufgespießt.
Die Frizzel rückten vor Seite an Seite und stachen nach dem Jäger, der wieder jeden Versuch, ihn zu verletzten, im Keim erstickte. Immer wieder stachen sie zu und der Jäger parierte nicht mehr sonder wich aus, was ihm seine schnellen Reflexe ermöglichten. Die Frizzel waren auch nicht besonders kräftig, merkte er schnell. Er steckte blitzschnell eins seiner Kurzschwerter in seine Scheide zurück und griff nach einem Dolch. Nach dem er erneut einem wirkungslosem Angriff, eines Frizzelsspeers auswich, warf er den Dolch und dieser grub sich in die Brust der Kreatur.
Der letzte verbliebende Frizzel sah den Jäger an und spuckte eine eklige grüne Masse nach ihm. Der Jäger wich aus jedoch wurde sein Umhang getroffen. Er nahm keine Rücksicht darauf und griff die Bestie an. Der Frizzel stach nach ihm und der Jäger schlug den Speer zur Seite. Mit dem anderen Kurzschwert spießte er die Kreatur auf. Der Jäger blickte sich um sah keine Gegner mehr die er abschlachten konnte. Jetzt erst wurde er sich seiner Schreckenstaten bewusst.
Er lief zurück zur Höhle es war bereits dunkel und er kniete sich vor den Eingang. Seine Gedanken kreißten von seiner Heimat über zu seinen Taten. Er versank tief in Gedanken dachte an seine Frau wie sie seinen Namen rief. „Tryl“ rief sie.
Das erstmal seit Monaten blickte er zurück auf seine Vergangenheit und rief sich seinen Namen ins Gedächtnis. Plötzlich riss er sich aus seinen Gedanken und merkte wo er wieder war. Doch es war zu spät er blickte runter auf seine Brust und sah zwei Frizzelspeerspitzen aus ihnen ragen. Er spukte Blut. Die grüne Masse dient den Frizzel als Duftstoff, womit sie ihre Beute markieren und über einige Kilometer weit aufspüren können. Sie hatten ihn gefunden, beobachtet und sich von hinten angeschlichen. Sie hatten nun ihre Beute. Die Welt um den Jäger herum wurde schwarz, sein Leben wich aus ihm. Seine letztes Bild war das seiner Frau.
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