Der Kirchenhahn
von
morePeace
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Auf einem Bauernhof gibt es sehr viel Hähne und Hennen und auch auf diesem Bauernhof gibt es eine Henne die brütet und brütet doch schlüpfen wollen diese Küken einfach nicht.
Doch plötzlich an einem schönen Tag hörte man ein leises Knacken, und siehe da, vier kleine, süsse Küken erblickten zum ersten mal das Licht der Welt, bis auf einen, der sofort anfing zu befehlen, dieser Gockel, der sich so wichtig vorkam, hat nur ein Flügel und nur ein Bein. Trotzdem fühlt er sich als der Herr vom Hofe. Ständig klaut er seinen Geschwistern die Würmer, piesackt sie und behauptet jeden Tag von neuem das er der König von diesem Land sei. Die Mutter findet das jedoch gar nicht lustig, und schimpft so sehr mit ihm, sodass er Hals über Kopf ausriss und zu dem Schloss wandern will, um doch endlich König zu werden.
Auf dem Weg hörte er plötzlich ein lautes Rufen, es war der Wind. Der Wind hat sich in einem Gebüsch verfangen und nur der kleine Hahn mit seinem kleinen einen Flügel kann ihm noch helfen. Dieser jedoch hüpfte nur vorbei und sagte dem WInd, das er bald König wird, und ihn das kaum interessiere.
An einer Lichtung überquerte er einen kleinen Fluss, dieser Fluss plätscherte ihm zu, er solle doch bitte das Holz herausnehmen, das den Fluss staute. Er hüpfte aber nur weiter und meinte abermals, das er bald König wird, und ihn das wirklich nicht interessiere.
Am Ende vom Wald erblickte er schon bald das Schloss und wollte gerade los hüpfen, als er eine Stimme vernahm, die von dem Feuer kam. Das Feuer bat ihn darum, mit seinem kleinen Flügel Wind in das Feuer reinzupusten, damit es nicht erlösch. Der Gockel ignorierte das Feuer und hüpfte fort mit den Worten: "Ich werde bald König!"
Als er dann im Hof des Schloss ankam, sah ihn schon der Küchenchef, dieser packte ihn und quetschte ihn in einen Kessel mit siedenheissem Wasser. Der Hahn rief ganz laut: "Wasser hör bitte auf zu steigen ich ertrinke!" Das Wasser erwiderte: "Du hast mir auch nicht geholfen also werde ich dir auch nicht helfen!"
Das Wasser wurde immer heisser und heisser und der Hahn krähte aus lauter Verzweiflung: "Feuer, bitte hör auf zu brennen, ich ersticke sonst!" Das Feuer erwiderete aber wieder das gleiche wie das Wasser, er habe ihm auch nicht geholfen.
Nach einer Weile nahm der Küchenchef den Hahn aus dem Kessel, doch dieser ist ganz schwarz geworden, jetzt konnte man ihn nicht mehr verspeisen, also warf der Küchenchef den Hahn einfach aus dem Fenster. Jetzt schwebte der Hahn in der Luft, er schrie: "Liebe Luft, lass mich auf den Boden!" Die Luft sagte nur: "Du hast mir auch nicht geholfen."
Der Gockel flog auf die Spitze des Kirchturms, jetzt muss er immer gehorchen, nämlich der Luft die ihm immer befiehlt wo er hinschauen soll.
Und die Moral von der Geschichte, hilft allen Menschen, denn man weiss ja nie wenn sie dir helfen können, wenn du in grosser Not bist.
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