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Kategorien > Spannung > Nachdenkliches

Der Leser

von Basther

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Es ist ein dämmernder Tag. Sie Sonne zieht von dannen. Regen. Sturm. Es gleicht einer Front, welche wütend gegen die Fensterscheiben von Klaus stößt. Als ob der Wind, der Regen, zuerst sein Zimmer, dann ihn selbst niederringen wollen.
Blitze. Donner. Die Verstärkung naht.
Doch Klaus, seiner Sicherheit durchaus bewusst macht es sich bequem, legt sich hin, schaltet die Anlage an. Leise, ruhige aber dennoch bestimmende Musik entflieht den Lautsprechern.
Licht, dazu noch die obligatorische Kerze und die Stimmung ist perfekt.
Er nimmt sein Buch zu Hand und fängt an zu lesen. Der Titel des Buchs könnte lauten „Die Geschichte eines Mörders“, oder „Dreh dich lieber um“, vielleicht ja auch „die Nacht schläft nie“. Jedenfalls ein Titel welcher Spannung verspricht.
Klaus, in seinem Buch vertieft, den Sturm schon vergessen, Blättert eine Seite nach der anderen um. Mit seinen blauen Augen nimmt er jedes Wort war, streift sich eine Haarsträne aus dem Gesicht, wie er es immerzu machen muss, da er nun mal längere dunkelblonde Haare hat.
Er ist schon mitten in der Geschichte, hinweg aus seiner Realität, hinein in die Realität von Hanna.
Hanna ist der Protagonist der Geschichte.
Sie ist eine zierliche Frau. 24 – Jahre alt. Studiert Kulturpädagogik und jobbt nebenbei in einer Bar um sich ihr Leben auch leisten zu können.
Ihr Aussehen ist überwältigend. Lange braune Haare. Bambiaugen. 65 Kilogramm auf 1,60 m verteilt.
Ihr auftreten ist zugleich selbstbewusst, verspielt aber auch introvertiert
Diese Mischung macht Hanna für Klaus zu einer sehr attraktiven Persönlichkeit. Demnach ist das Buch schon ein erfolg.
Jedenfalls geht Hanna grad durch eine dunkle Gasse. Es ist zwar schon Nacht, doch die Schatten der Wände, geben der Nacht ein noch furchtbareres Gesicht. Angst einflössend.
Sie geht weiter. Hört Musik. Lamb. Ist in der Musik gefangen.
Plötzlich, ohne Vorankündigung tritt ein unbekannter auf. Er verfolgt Hanna. Geht immer schneller auf sie zu. Hanna bekommt nichts mit. Würde sie doch keine Musik hören.
Klaus denkt das Selbe. Bitte, nimm die Hörer aus deinem Ohr, denkt er. Mach schnell, du wirst verfolgt. Er ließt weiter.
Hanna, geht weiter. Sie greift zu den Hörern und entfernt sie aus ihrem Ohr.
Erleichterung macht sich macht sich bei Klaus breit.
Allerdings zu spät. Der Mann ist schon direkt neben Hanna. Hanna dreht sich um. Sieht den Mann. Schreit. Zuckt zusammen. Schreit. Schreit.
Der Mann ist erschrocken, fährt zurück.
„Was haben sie?“, fragt er Hanna…
Hanna, immer noch irretiert, fängt an die Situation zu verstehen.
„Ähhmmm… nichts, Entschuldigung. Entschuldigen sie bitte vielmals. Hab mich nur erschrocken…“
Ohne Hanna weiter zu beachten, geht er weiter. Denkt sich seinen Teil. Biegt ab und ist verschwunden.
Klaus, genauso wie Hanna, greift zu seiner Zigarette um sich eine zu rauchen.
Was für ein Buch, denkt Klaus. Klaus schaut auf seine Uhr, es ist 23:00 Uhr. Er hat noch Zeit zum lesen. Immerhin muss er ja morgen nicht zu Schule. Genauer genommen kann er nicht, da er sich sein Bein gebrochen hat und ruhen muss. So hatte es vom Arzt geheißen: Sie müssen ruhen. Kommen sie nächste Woche wieder, dann schauen wir mal…
„Dann schauen wir mal“, Klaus denkt sich jedes Mal wenn er beim Arzt war, ob dies eine Standardfloskel sei, die sie beim Studium eingebrannt bekommen. Egal, es liegt ja nicht in seiner Macht.
Während Klaus darüber nachgedacht hat und jetzt auch noch einen Schluck Saft trinkt, steht Hanna immer noch still da. Ist ja auch logisch, ihre Bewegungen, ihr Empfinden kann sich ja nut entfalten, wenn Klaus am lesen ist.
Als ob Klaus dass Selbe gedacht hat, nimmt er sein Buch wieder zu sich. Zieht noch einmal kräftig an seiner Zigarette, legt sie in den Aschenbecher und Hanna geht weiter.
Sie bleibt erneut stehen und dreht sich wieder um. Sie hat den Schock von vorhin noch nicht verarbeitet und ist demnach eher ängstlich als wohl auf. Doch es niemand zu sehen. Sie dreht sich abermals um, um endlich zu ihrer Wohnung zu gelangen.
Was ist passiert? Klaus ist fassungslos. Wie? Wann? Woher? Er versteht es einfach nicht, hat er was überlesen. Nein, hat er nicht. Wo kommt dieser Typ her.
Hanna liegt auf dem Boden. Ihr Kopf schmerzt. Während sie sich umdrehte ist es nämlich geschehen. Sie hat von einem Mann, ganz in schwarz, kräftige Statur einen Schlag auf dem Kopf bekommen. Doch wo kommt er her. Als ob er, der Mann, in der Zeit als Klaus nicht gelesen hat, sich ran geschlichen hat, um Hanna aus dem Hinterhalt zu überfallen.
Warum ist auch kein anderer da? Keine Person die Hanna helfen kann.
Klaus liest weiter. Er hat seine Zigarette vergessen, welche er im Aschenbecher abgelegt hat.
Hanna wird von den Menschen aufgehoben und in sein Auto geschleppt. Doch zuvor gab es einen weiteren Schlag. Mitten in ihr Gesicht. Hanna ist bewusstlos.
„Hanna ist bewusstlos“ genau so hörte das Kapitel auf.
Klaus blättert um, er liest ganz groß die Worte: Kapitel zwei.

Seine Augen fangen an, die folgenden Wörter zu verfolgen, die einen Raum beschreiben.
Dunkel, verrottet, runter gekommen. Die Wände wirken rostig. Leblos. Beängstigend.
Hanna, sitzt auf einen Stuhl. Sie ist halbnackt.
Ihre Nase ist voll von Blut. Getrocknetes Blut. Es muss demnach Zeit vergangen sein.
Ihre Lippe ist aufgeplatzt.
Doch Hanna merkt von alldem noch nichts. Sie ist immer noch nicht zu sich gekommen.
Ihr Peiniger steht neben ihr. Schaut sie an. Ist maskiert. Er berührt sie. Greift zu ihrer Brust, lässt sofort los und fängt an zu schreien. Nimmt einen Eimer voll Wasser und kippt den über ihren Kopf aus.
Hanna wird wach. Sie fängt an ihre Umwelt wahrzunehmen. Verschwommen aber zunehmend schärfer. Erinnerungen fangen an sie zu quälen.
Sie schreit. Er schlägt.
Er lacht. Sie ist ruhig.
Klaus ist fassungslos, er will Hanna helfen. Er muss weiter lesen. Er hofft, dass sie probiert sich zu befreien.
Hanna, noch leicht durcheinander, merkt dass sie gefesselt ist. Ihre Hände sind überkreuz an der Stuhllehne angeknotet.
Sie schaut den Mann an. Er schaut zurück.
„Warum?“ Die Selbe frage, die sich auch Klaus stellt.
„Warum tun sie mir das an“, fragt Hanna den Mann.
Er antwortet nicht, greift in seinen Rucksack der sich neben ihn befindet und zieht eine Pistole aus diesem. Ohne sich weiter zu bewegen, hält der Mann die Pistole in seiner linken Hand. Regungslos.
Befrei dich!!!! Befrei dich!!! Denkt Klaus.
Hanna fängt an, an den Fesseln zu zerren, sie lösen sich.
Sie sind gelöst.
Jetzt flieh… Klaus Gedanken drehen sich im Kreis
Hanna, außer sich vor Angst, steht auf und will wegrennen.
PÄNG! Der Mann hat ihr in die rechte Kniescheibe geschossen. Hanna sackt zu Boden. Sie schreit. Er geht auf sie zu, hält ihr die Pistole an den Kopf. Fängt an den Abzug zu betätigen.
Nein, denkt Klaus. Dass kann es nicht sein. Es muss was passieren.
Nicht so! So nicht! Nein. Es ist unmöglich. Er liest weiter.
Der Mann legt die Pistole nieder. Er fährt mit

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Kommentare

Astoria schrieb am 2006-11-18 18:11:06:
Ich find sie irre gut geschrieben.... ja hab mir das mit dem Titel auch überlegt aber egal. Es ist ja sonst nicht im mindesten dem Parfüm ähnlich.
Ich selbst schrieb am 2006-11-16 16:11:06:
Räusper räusper…
Ich muss für Kleinigkeiten entschuldigen, die bei diesem Text vorkommen.
Zunächst einmal, dass ich den Titel eines Buches den Namen gab: Die Geschichte eines Mörders. Es war nicht mein vorhaben, diesen Namen von Patrick Süskind (das Parfüm) zu übernehmen… Muss im Eifer des Gefechts passiert sein.
Des Weiteren ist mir aufgefallen, dass an manchen Stellen Wörter fehlen, oder auch doppelt geschrieben sind. Passiert mir leider öfters...

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