Der Mais
von
Peaches
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Der Mais
Es dämmerte bereits. Sie hob ihren Rucksack vom Boden auf, und legte ihn neben sich auf die Bank. Die Erde war feucht, kleine Matschklumpen blieben am Rucksack kleben. Sie versuchte nicht, sie abzuklopfen.
In der Ferne leuchtete der Horizont. Die Bäume rauschten im aufkommenden Abendwind, der Mais stand dunkel und bedrohlich vor ihr. Er war hoch geworden dieses Jahr.
Sie kramte in ihrer Hosentasche nach ihrem Feuerzeug, und zündete sich mit zitternden Fingern eine Zigarette an. In ihrem Kopf war nur ein Rauschen, sonst nichts. Den Blick starr auf die am dunklen Himmel kreisenden Schwalben gerichtete, saß sie auf der Bank und rauchte.
Ein Rascheln im Mais ließ sie aufschrecken. Ihr Herz klopfte so laut, dass sie ihren Rucksack fest an sich drückte, um sein verräterisches Geräusch darunter zu verbergen. Wie gebannt klebten ihre Augen an den Kolben. Ein kleiner Hase kam aus dem Mais gesprungen, und blieb einen Moment auf dem Feldweg sitzen, ohne sie zu sehen. Dann machte er drei Sätze, und war im Unterholz verschwunden.
Die Bahn fuhr vorbei. Das Rattern der Räder auf den Schienen verscheuchte einen Moment lang das Rauschen aus ihrem Kopf, und lies sie wieder klar denken.
Sie musste verschwinden, und zwar schnell! So schützend war die Dunkelheit noch nicht, noch nicht dicht und schwer genug, um sie zu verbergen.
Ihr Herz schlug immer schneller. Was, wenn sie nun jemand entdeckt hatte? Vom Bahnfenster aus, oder auch einfach nur ein Spaziergänger, der auf den Holwegen mit seinem Hund entlang lief!? Was das später für sie bedeuten konnte!
Rasch warf sie sich den Rucksack über die Schulter. Wohin? Suchend wanderten ihre Augen über die Felder. Nein, viel zu unsicher! Auch hier konnte man sie durch Zufall entdecken. Ihr Blick schweifte weiter. In den Wald! Das war es! Das Unterholz und die Bäume boten Schutz, die Dunkelheit würde sie bald zwischen den Pflanzen völlig unkenntlich gemacht haben.
(Fortsetzung folgt)
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Kommentare
Peaches schrieb am 2006-08-23 19:05:39:
Tut mir wirklich leid,
aber mir ist gestern etwas dazwischen gekommen,
weswegen ich der Geschichte nicht die gewünschte Länge geben konnte...
Auch wird es mir nicht möglich sein,
jemals eine ganze Geschichte am Stück hier auf die Seite zu stellen,
da ich extrem wenig Zeit habe,
und nur dazu komme kurze Passagen zu schreiben.
Die Fortsetztung wird in kürze Folgen!
christoph schlüter schrieb am 2006-08-23 08:31:37:
Schwierig zu beurteilen, ist einfach zu wenig. In deiner Autoreninfo schreibst du doch, das du gerne längere schreibst, dann schreib ein paar Seiten mehr und stell die Story dann rein. Bei so wenig ist man als Leser in der Story noch gar nicht richtig drin. Gerade wo es langsam interessant werden könnte, brichst du ab.
Also bitte mehr einstellen. Danke.
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