Der Mann im Wald
von
TheWall13
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Er ging in den schützenden Schatten der Bäume und setzte sich auf einen umgestürzten Baum.
Dieser muss erst kürzlich umgefallen sein, die Bruchstelle war noch ganz hell und sauber. Als er so da saß und ein paar mal tief eingeatmet hatte , schweifte sein Blick auf die Lichtung, von der er gerade kam. Sie sah friedlich aus, nicht eine Bewegung, außer dem sich im Wind wiegenden Gras, war in ihr zu erkennen. Nur ein Dutzend kleine Haufen, die über die Lichtung verteilt lagen, wirkten fehl am Platzt, aber trotzdem wirkte sie immer noch beruhigend auf ihn. Nach einer Weile des Betrachtens entdeckte er zwei Vögel am Himmel die ihre Kreise zogen, immer niedriger und niedriger, bis zur Landung. Sie setzten sich beide auf den selben Haufen und hielten dort einen kleinen zwitscher Dialog. Als er das sah und hörte dachte er: „Warum kann ich nicht auch ein Vogel sein und einfach davon fliegen. Ohne Sorge, ohne Grenzen und ohne Bedenken.“ Plötzlich zog eine Wolke vor die Sonne und verdunkelte die Lichtung, die vorher in Grellem Licht strahlte. Beide Vögel hoben den Kopf, senkten ihn wieder und begannen auf dem Haufen herum zu scharen und ihn mit ihren Schnäbeln zu bearbeiten. Einen Moment später erhoben sich beide in die Lüfte und flogen direkt auf ihn zu. Sie flogen so dicht über seinen Kopf hinweg, das er genau sehen konnte was sie sich aus dem Haufen mitgenommen haben. Es war jeweils ein blaues Auge an dem hinten noch ein tropfender roter Faden hing. Er übergab sich drei mal genau auf die Bruchstelle des Baums und hätte wahrscheinlich noch ein viertes mal, wenn noch etwas da gewesen wäre. Als er sich den Mund abgewischt hatte , sagte er : „Ich will lieber doch kein Vogel sein.“ , zog seine Uniform glatt, schulterte sein Gewehr und marschierte in den Wald hinein.
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