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Kategorien > Horror > Unheimliches

Der Marionettenturm

von Thombaer

Meine Version einer Geschichte die in der Anime Serie Slayers Next erwähnt wurde.
Lässt sich gut an kalten Abenden erzählen. :o)

Der Marionetten-Turm

Vor langer Zeit stand an einer Klippe hoch über dem Meer ein dunkler Turm. Seine Nord-Seite überschaute das weite Meer, doch seine Süd-Seite war von Wald umgeben. In dem Wald lag ein kleines Dorf, dessen Bewohner sich durch Jagd und Ackerbau ernährten.

Ein junger Mann war der Einzige der in dem großen Turm lebte. Seine Eltern warn früh gestorben und er hatte sie am Fuße des Turms zu Grabe getragen. Die Dorfbewohner mieden ihn da seine Eltern einen schlechten Ruf hatten und man munkelte sie seien mit dem Teufel im Bunde gewesen. Und so verbrachte er seine Tage in Einsamkeit. Die einzige Freude die ihm blieb war es Marionetten zu schnitzen, mit denen er sich umgab. In jeder Woche schuf er einen neuen Freund für sich und ließ ihn an langen Fäden von der Decke hängen. Und in den dunklen Nächten, wenn der Wind durch den Turm wehte, dann klapperten die hölzernen Gebeine der Figuren und wiegten den Jungen in den Schlaf. Ja, manchmal vermeinte er sogar ein leises Flüstern zu vernehmen.

Dann eines Tages erblickte der Junge etwas das er vorher noch nie gesehen hatte. Er wollte gerade den Turm verlassen um neues Holz für weitere Marionetten zu sammeln, als er Sie zwischen den Bäumen erblickte. Es war ihm als ob seine Haut Feuer gefangen hätte und sein Herz begann zu rasen. Er wollte zu ihr gehen und sie ansprechen, doch da verschwand sie zwischen den Bäumen. Er folgte ihr und beobachtete wie sie zum Dorf zurückkehrte. Langsam ging auch er zu den Häusern. Die Menschen beobachteten ihn argwöhnisch und gar mancher nahm einen Stock zur Hand. Als er das Haus des Mädchens erreicht hatte verlor er fast seinen Mut. Doch dann hob er seine Hand um zu klopfen. "Was willst du?" erklang in diesem Moment eine harte Stimme hinter seinem Rücken. Der Junge drehte sich um und schaute zu einem hühnenhaften Mann empor. Stotternd brachte er sein Anliegen vor, doch der Mann lachte ihn nur aus. "Verschwinde von hier und laß dich nie wieder blicken. Meine Tochter kriegst du nicht!" Waren die einzigen Worte die er für den Jungen noch übrig hatte, dann stieß er ihn zur Seite.

Der Junge kehrte zu seinem Turm zurück. Trauer hatte von ihm Besitz ergriffen und er versuchte zu vergessen was erst an diesem Morgen in sein Leben getreten war. Doch in der Nacht verfolgte es ihn in seinen Träumen. Er konnte keinen klaren Gedanken mehr fassen und seine Hände zerstörten jeden Versuch eine neue Marionette zu bauen. Nach einer Woche der Verzweiflung ging er hinab in die Bibliothek seiner Eltern. Und in dieser Nacht schloß er einen dunklen Packt!

Am nächsten Morgen war das Mädchen aus dem Dorf verschwunden. Niemand hatte gesehen wohin sie gegangen war, doch für ihren Vater war klar das sie nur im Turm sein konnte. Er versammelte einige Bauern und Handwerker um sich und zog los um sie zurück zu holen. Als sie den Turm erreichten war alles still. Kein Vogel im Wald schien mehr zu singen und selbst der Wind hatte sich gelegt. Und doch vermeinten die Männer einen Hauch zu bemerken, der vom Turm ausging und der ihnen einen Klang zutrug als ob hunderte kleiner Trommler einen seltsamen Takt schlagen würden.
Mit donnernder Stimme verlangte der Vater Einlass und wie auf einen geisterhaften Befehl hin schwang das schwere Tor leise auf. Zusammen mit seinen Kumpanen ging er in den Turm, das einzige Licht das hier herrschte fiel durch die Tür herein. Und im schwachen Schein sahen sie hunderte von Marionetten von der Decke hängen. Langsam und sichtlich nervös schoben sich die Männer zwischen den Puppen hindurch. Doch plötzlich begannen diese sich zu bewegen. Hölzerne Arme und Spinnweben gleiche Fäden schlangen sich um ihre Körper und begannen sie zu würgen. Die Männer wehrten sich panisch, doch die Marionetten ließen nicht von ihnen ab. Das letzte was der verzweifelte Vater sah bevor die Marionetten ihn erwürgten war eine Puppe mit dem Aussehen seiner Tochter, deren große, gläserne Augen ihn mit einem stummen Schrei um Hilfe baten.

Der Turm steht Heute nicht mehr. Wind, Wetter und Zeit haben ihn zu einer Ruine geschliffen. Doch manchmal, wenn die Nächte besonders dunkel sind und der Wind durch die Mauern pfeift, kann man einen leisen Klang vernehmen als ob hunderte kleiner Trommler einen seltsamen Takt schlagen würden.

Kommentare

Tanja schrieb am 2009-01-21 13:26:32:
Super hast du das gemacht einfach gruselig ich frage mich wie du auf diese Idee kamst einfach toll.
Eli schrieb am 2008-06-29 15:27:44:
Die Geschichte ist gut geschrieben, aber auch ich finde sie leider einwenig langweilig. Es ist so viel Text da, aber mehr nur ein Drumherum-Schreiben. Es passiert leider kaum etwas.
Aber Du hast auf jeden Fall das Talent zu schreiben, wenn diese Geschichte tatsächlich von Dir ist!
Grüsse, Eli!
geheim schrieb am 2007-07-16 21:45:50:
man sucht eine grusel geschichte in google und dann bekommt man das hier!!! Was ist das denn?? Ich finde eine grusel geschichte zu SCHREIBEN ist bisschen schwer. Aber wer es hinbekommt ist ein genie find ich!
Geheim schrieb am 2007-04-10 17:00:09:
Ich finde die Geschichte nicht gut!
Sie ist viel zu langweilig...eher ein witz!
****** schrieb am 2007-04-10 16:59:19:
Die Geschichte ist voll doof !!
überhaupt nicht gruslig!!
Ein Witz wäre ein passenderes Wort !!!
Aber ist ja egal!!
geheim schrieb am 2006-10-31 14:56:46:
sehr gut geschrieben auch spannend aber mehr grusel müsste auch sein
Trampo schrieb am 2006-05-23 20:09:26:
ich fand sie einfach Klasse! Mehr muss ich nicht sagen...!
fvasd schrieb:
Einfach genial. Ich wünschte ich könnte auch so was aufschreiben!!!!
cokacolavanille@yahoo.de schrieb:
da muss ich zustimmen ;)
ich hab die ganze zeit eine gruslige geschichte für halloween gesucht!
danke jetzt hab ich eine :)
ggztuizt schrieb:
Ich muss schon sagen, echt gruselige Story.Ich habe auch noch eine Horror-Story benötigt, und jetzt hab ich ne echt coole.Dankeschön °ggg°
Crazy schrieb:
Julia, schau dich lieber nochmal um.
Marys best friend schrieb:
Wieso sollte ich mich nochmal umschaun, ich find die story klasse. hdgggggggggggdl ybf juli
InaT@.de schrieb:
Prima
die Deutschlehrerin schrieb:
total genial! sind nur ein paar rechtschreib und kommasetzungsfehler, aber das macht ja nichts.
shadow_mt2002@hotmail.com schrieb:
Genial geschrieben. Sehr spannend und fesselnd. Weiter so!
geheim schrieb:
coole geschichte....also, die ist echt gruselig!!! hehe....mach weiter so...toi,toi,toi!!!!!!!;o)!!!!!
geheim schrieb:
coole geschichte....also, die ist echt gruselig!!! hehe....mach weiter so...toi,toi,toi!!!!!!!;o)!!!!!
marge schrieb:
die geschichte kenn ich schon. hab ich einmal in einem buch gelesen. also, ich find das scheisse. schreib dir deine eigenen geschichten. nicht die von anderen.
geheim schrieb:
Naja, nicht mal so schlecht.Üb vielleicht noch etwas und füg noch spannende Sachen ein dann wird das schon.Aber trotzdem großes Lob.

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