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Kategorien > Nachdenkliches > dasein

Der Mensch - Die Krone der Schöpfung??

von Kämpferin90

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Neulich hörte ich im Radio zufällig die Werbung für eine Zeitschrift, Hauptthema dieser Ausgabe sollte sein, warum der Mensch die Krone der Schöpfung geworden sei. Ich bin nicht der Meinung dass wir Menschen uns als "Krone der Schöpfung" bezeichnen dürfen. Einige werden sich jetzt denken: <<Die ist ja verrückt, warum sollten wir nicht die Krone der Schöpfung sein?>>. Ich werde euch die Gründe für meine Meinung nennen. Möglicherweise überzeugen sie euch, oder scheinen euch völlig aus der Luft gegriffen, doch ich möchte hier niemanden überzeugen, ich möchte mir das einfach mal von der Seele schreiben, es beschäftigt mich schon lange.
Aber ich bin jetzt etwas abgeschweift, zurück zu den Gründen:
Als stärkste Argumente erscheinen mir der 2. Weltkrieg und unser Umgang mit der Natur.

Im 2. Weltkrieg haben die Nazis ohne Grund die Juden in Massen erschossen und vergast und auf andere Arten getötet - ohne einen vernünftigen Grund. Auch in anderen Kriegen starben zahlreiche Unschuldige, weil die Soldaten die Dörfer niederbrannten durch die sie zogen, und damit den Leuten die Nahrung und die Lebensgrundlage raubten.
Tiere dagegen schlachten sich einander nicht ab, sogar Raubtiere wie Wölfe greifen sich nicht den stärkesten Bock einer Herde, der das Überleben der Herde sichert, sondern erlegen alte, kranke oder schwache Tiere. Die jungen, starken und gesunden Tiere, die den Fortbestand einer Herde sichern sollen bleiben am Leben. Des weiteren bringen Tiere - nicht wie wir Menschen - Tausende der eigenen Art um!

AUch mit der Natur gehen wir Menschen schlecht um. Wir Holzen ganze Wälder ab, verpesten die Luft mit unseren Maschinenabgasen, rauben den Tieren ihren Lebesraum, und bringen so viel mehr Wildtiere um als wir essen so dass wir ganze Tierarten fast ausrotten, nur weil wir Angst vor ihnen haben - meistens völlig unbegründet. Mir stellt sich bei diesen Fakten die Frage: Welches Tier tut so etwas? Die Antwort: KEINES!!

Viele Menschen halten sich für intelligenter als Tiere, aber unser Vehalten beweist dass wir das nicht sind. NUr weil wir die Sprache der Tiere nicht verstehen muss es nicht heißen dass sie keine besitzten.

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Kommentare

Vitruvia schrieb am 2007-02-06 13:20:09:
Der Mensch bezeichnet sich selbst als die Krone der Schöpfung, weil er in der Lage ist, zu erkennen, was er tut und dafür Gründe zu finden. Wir halten uns für intelligent, weil wir erklären können, weil wir denken können.

Viele Dinge, die uns in diesem Zusammenhang ganz logisch als Schwachsinn (zB Kriege) erscheinen, entstammen den selben Hirnen. Aber wie bei den Tieren gibt es auch die "schwächeren" und die "stärkeren" Gehirne.
Und, das darf man nicht vergessen: die Erfindung des Geldes, unserer größten Schwäche.
Mit all den Kriegen, Umweltzerstörungen und anderen Katastrophen, die wir Menschen verzapfen, versuchen wir, unser Überleben zu sichern.
Mit dem Abholzen der Wälder, den daraus entstehenden Rohstoffen, wollen wir unseren Alltag erleichtern, um gesünder und damit länger zu leben. Mit Kriegen wollten wir früher mehr Platz für unsere eigene Rasse, mehr Lebensraum.

Erst über die Jahrhunderte hinweg sehen wir, dass wir uns damit selbst schaden. Damals hatten wir mit einem Baum für ein Feuer, Wärme und was zu essen, begonnen.
Erst seitdem sich alles verkaufen lässt und jeder mehr will als er braucht, funktionert dieses System nicht mehr.

Aber wer von uns verzichtet als Erster auf seine warme Wohnung, seine Zeitung und den Fernseher/Rechner, um die Umwelt zu schonen?
jana schrieb am 2007-02-04 19:48:19:
hmmm... du hast vollkommen recht.... vor allem, wer sagt denn, dass tiere NICHT intelligent sind? meiner meinung nach sind sie um einiges intelligenter als wir. - ich kann nur auf deine argumente verweisen.
wir sind anders, aber NIEMALS intelligenter.
lg, jana
Pit Petrol schrieb am 2007-02-03 14:41:02:
Das ist nicht ganz korrekt (Oder doch - je nach Definiton). Also wie Mr. Smith in "Matrix" bereits festgestellt hat legen Viren ein ähnliches Verhalten an den Tag: Vermehrung ohne Rücksicht auf den Wirtsorganismus oder dessen Tod (der auch den Tod der Viren bedeutet, wenn sie keinen neuen finden).
Es bleibt natürlich die Frage offen, ob man Viren zu den Lebewesen (und den Tieren) zählt, oder nicht. Aber wenn man es tut, dann gibt es natürlich schon Tiere, die das gleiche tun, wie Menschen (wobei ich jetzt hier Menschen nicht zu den Tieren zähle).
Einfacher ist es, denke ich, Menschen (Homo sapiens sapiens) als Parasiten zu beschreiben. Dann läuft es auf den Schluss hinaus, den auch Mr. Smith gezogen hat: "Die Menschen sind die Krankheit der Erde."

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