Der Prophet
von
Scarg
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Teil 2
…Turun wachte schreckhaft auf als auf seinen Kopf eine grünleuchtende Flüssigkeit tropfte. Eine Gwanaplanze war in die Höhle ,in der er übernachtet hatte, durch den Geruch von Menschen angelockt, auf Ihn aufmerksam geworden. Die Tentakel können über hundert Meter lang werden. Sie betäuben Ihr Opfer und saugen die leblosen Körper komplett auf.
Er wußte, dass er jetzt schnell handeln mußte. Es wurde ihm bereits etwas schwindelig, und die Pflanze war bereit in mit Gullin zu überziehen. Diese schleimartige Flüssigkeit lösst innnerhalb weniger Minuten alle Knochen im Körper auf. Das Weichfleisch bleibt übrig, welches die Gwanapflanze dann aufsaugt. Es war zu spät, er hatte keine Kraft mehr. Die Planze bäumte sich über Turan, und als Sie gerade Gullin spuken wollte, hörte er das leise Geräusch des Schwertes Nimmerschein wie es sanft wie ein Windhauch die Planze zerschnitt. Noch ragte Sie regungslos in die Höhe, dann fiel Sie in Zeitlupe auseinander, und der glatte Schnitt des Schwertes wurde sichtbar. Turun verlor das Bewustsein. Akina legte das Schwert auf die Seite und nahm ein paar Kalimo Blätter, die Ihr der Dorfälteste mitgegeben hatte auf den Kopf von Turun, genau auf die Stelle wo das Gullin eingedrungen war.
Drei Tage war Turun bewußtlos und kämpfte mit dem Fieberwahn. Als er die Augen sichtlich müde öffnete lächelt Ihm Akina zu. Er versuchte mit den Lippen Worte zu formen, aber nur ein leises „Danke“ war zu vernehmen. Inzwischen hatten sich Akina und Turun an das Licht in der Höhle gewöhnt. Mit Laub und Zweigen war es schon fast gemütlich in diesen Teil der Höhle. Seit zwei Wochen suchten die Beiden die Höhle nach Zeichen oder Hinweisen erfolglos ab. Wie viele Höhlen hatten Sie schon vergeblich durchsucht. Aber Sie mußten die Zeichen finden. Sie waren aus der sicheren Mavalandschaft aufgebrochen, um die Höhle von Gorda zu finden um….
Ein Spabeltiger Sprang plötlich auf Akina mit weitaufgerrissenen Maul zu.
Die feuerroten Augen fixierten Ihr Opfer, jedoch bevor der erste Sägezahn Akinas sanfte Haut berührte schwirrte Nimmerschein durch die Luft, und der abgetrennte Kopf flog im hohnen Bogen durch die Höhle. Akina schaute zu Turun, der das Blut vom Schwert strich und lächelte. Das war knapp. Durch den Aufprall des Schwerthiebes am Boden hatte sich ein großes Stück Felsen gelöst. Darunter schimmerte ein kleiner goldener Buchstabe, das fale Licht der Höhle wieder.
Akina wischte den Staub weg, und erschrak. Eine goldene Tafel mit Inschriften war im Boden eingelassen. Sie konnte diese Zeichen nur schwer entziffern. Turun sprach es als Erster aus, die Zeichen der Gorda Höhle…
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