Der Schatten
von
Theresa Wiesensee
1
Kennt ihr das Gefühl ohne Zuversicht in die Zukunft zu schauen?
Keinen Lichtschimmer an der Front ausmachen zu können?
Es ist als ob es sich wie ein Schatten über dich legt und dich einengt.
Also ob dieses es, ein eigenes Innenleben ist, das dich fest in den Fängen hat.
Es legt sich über dich, gibt dir keine Luft zum atmen.
Lässt dir keinen Freiraum um dich aus zu falten,dich zu entwickeln.
Es drängt dich nur in die eine Richtung- nämlich in den Abgrund.
Wie ein Fluch verfolgt es dich, bleibt immer hinter dir. Ob du es versuchst zu verdrängen oder nicht, im Nacken hast du es immer sitzen.
Fliehen? Keine Chance, es verfolgt dich.
Es nimmt dir alles. Deine Kraft, dein Vertrauen, deine Liebe.
Doch nicht von dir, sondern von den Menschen in deinem Umfeld.
Es fügt dir hinterhältig schaden zu, wie so eine Kreatur die nur darauf lungert das du zusammen brichst. Das man Schwäche zeigt.
Nach einer langen Zeit gewöhnt man sich, diesen Schatten mit sich zu tragen.
Jeder Mensch hat seinen Schatten, nicht sichtbar vor anderen.
Wer zeigte der Welt auch schon seine wahren Gefühle?
Leute stürzten sich in den Abgrund, bringen sich um.
Sie hinterließen angst und schrecken. Aber lernten wir daraus?
Was sehen wir?
Familien, Freunde und Verwandte die um diese eine Person trauern.
Wie die Tränen die Augen der Menschen füllen und nie enden werden.
Warum brachten Menschen sich um?
Es gibt immer jemanden der einen liebt.
Oder nicht?
Auch wenn man es nicht sehen kann, blind vor Tränen,Wut und Trauer.
Die Menschen die einen Lieben übersieht man, die Menschen die einen Hassen, auf die achtet man.
Man sollte sich den Menschen zuwenden, die uns Lieben und nicht die uns Hassen, denn das Leben ist viel zu kurz für die Liebe, die man eigentlich verdient hat.
1
Kommentare
Keine Kommentare vorhanden.
Kommentar hinzufügen