Der Schreiberling
von
Basther
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Der Schreiberling saß betrübt in seinem Gemach und überlegte sich Wörter, welchen er Leben einhauchen mochte.
Doch der Schreiberling fand keine Worte, die dieses Geschenk des Lebens verdient hätten. Er überlegte und überlegte.
„Ein silbernes Tal, umrungen von steilen Klippen. Im inneren des Tals befindet sich ein goldener Bach. Es sieht aus als ob die Sonne selbst aus diesem trinken will, doch nein…“
Diese Worte wären vielleicht angebracht um Gesprochen zu werden. Ja, eine Freierzählung wären sie wohl. Aber keine Geschichte. Es wäre noch nicht mal eine gute.
Nachdem der Schreiberling es sich eingestanden hatte, machte er sich auf, auf um neue Inspiration zu vernehmen. Doch wo mag dieser Ort der geistigen Offenbarung zu sein? Sein Gemach? Oder vielleicht die freie Natur, wo er seine Sinne mit einem Kraut schärfen kann?
Der Schreiberling entschied sich für sein Gemach.
Er läutete seine Laute in der Hoffnung dass sie frohe Kund hätte. Doch die einzige Kund, die sie aussprach war diese: Oh Herr, lasset mich ruhen.
Lasset mich nicht zu euerem geheißen wecken,
um Kund zu sprechen, die mehr Erwartung bricht,
als sie zu erfühlen.
Lasset mich wecken, wenn Ihr es seid,
der mich nutzt um spielen.
Ich bringe eure Noten zu Ohr, nicht aber eure Wörter
Nachdem der Schreiberling nun sich dieses zu Herzen nahm, lag er seine Laute an ihren Ursprünglichenplatz und kehrte ihr den Rücken.
Nicht wegen Verachtung, mehr wegen Erwartung.
Er Erwartete von sich nun den geistigen Blitz…
Welcher aber nicht eintraf.
Doch was sollte der Schreiberling tun?
Was sollte der Schreiberling tun, damit die unausgesprochene Geschichte gesprochen wird?
Damit sie in prächtigster Tintenschwärze vor ihn, oder jedermann liegt und danach letzt gelesen zu werden?
Was sollte er tun?
Unsere Schreiberling dachte dass Selbe?
OHH Gottesweh!
Bitte gebet mir ein Zeichen
Ein Wort, eine Zahl, ein…
Bitte, Ihr in eure Weisheit
Ihr wisset doch was zu tun wäre, wäre ich nicht der ich bin
Ich weiß, ich habe eine göttliche Feder, doch meine ich sie selbst zu führen
OHH Gott!
Nein!! Führet mich nicht. Gebet mir einen Stups in die richtige Richtung
Richtung Geschichte…
Kaum hatte er diese Worte gesagt, gedacht und benannt nach Namen… Ja dann fand er die Worte für seine Geschichte:
Der Schreiberling saß betrübt in seinem Gemach und überlegte Wörter, welcher er Leben einhauchen……
(Dies ist eine meiner ersten Geschichten die ich geschrieben habe.
Vielleicht gefällt sie euch ja)
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Kommentare
Lexa schrieb am 2006-10-21 06:57:13:
Ja da wünsch ich dem Schreiberling weiterhin geschickte Finger, dass er seine Laute spielen kann,
denn sonst bleibt es dann wohl die letzte Geschichte, möchte ja nicht immer das gleiche hören. LG Lexa
fremanso@gmx.de schrieb am 2006-10-20 23:32:04:
es ist immer wieder schön eine erfrischende version des sonst so abgekauten themas
"horror vacuum" zu lesen;
PS: wenn es mich trifft verwende ich immer folgenden Satz:
"und hier fängt die geschichte an... "
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