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Kategorien > Gewalt und Mord > Folter

Der Sklavenmarkt Teil4/2

von Lillium

1

Schluchzend folgte Scarlett ihrem Herrn auf die Straße. Er führte sie in eine noch grässlichere Gegend, als sie ohnehin schon gewesen waren. Das Mädchen begann zu schwitzen, sie hatte entsetzliche Angst. Irgendetwas wollte sie sagen, Peer anflehen, jedoch schwieg sie, um einem weiteren Wutausbruch seinerseits vorzubeugen.
Schließlich kamen sie einem seltsamen Mann näher. Scarlett glaubte Peer sagen zu hören: „Ausgezeichnet“. Seine Augen funkelten eigenartig. Insgeheim hoffte Scarlett, dass Peer sie an diesem hässlichen Kerl vorbeiführen würde, jedoch ahnte sie, dass er nur auf so eine Gestalt gewartet hatte. „ Hallo“, grüßte Peer. Der Kauz glotzte ihn durch seine dicken Brillengläser an. Seine gewaltige, warzige Nase zuckte. „ Tag“, erwiderte er. „ Mein Freund, du siehst wie jemand aus, der kein Weib abkriegt“. Scarlett warf Peer einen verklärten Blick zu. War das etwa seine Verkaufsstrategie?
„ Das ist unheimlich taktlos“, entgegnete der Mann ärgerlich. „ ich meine, du hast Recht, aber es ist taktlos“ Peer ignorierte die Worte des Mannes: „ Du hast bestimmt den Wunsch, von einem hübschen Mädchen glücklich gemacht zu werden…so wie dieses hier!“ Peer zog Scarlett zwischen sich und den vermeintlichen Freier, dessen Zinken erneut zuckte. „ Ja…oh ja, den habe ich“, lechzte er und wollte nach dem Mädchen greifen, allerdings drückte Peer es an sich, bevor der Kauz es berühren konnte. „ das hat aber seinen Preis und sie macht nur…wie sagte ich“ „ Mundarbeit“, ergänzte Scarlett monoton. „ Richtig!“ Der Mann neigte seinen Kopf, so als wollte er unter Scarletts Kleid spicken. „ Mhm, mhm und wie viel?“
„ Fünfzehn Goldstücke!“ „ WAS? Bist du verrückt?“ Peer hob verdutzt die Augenbrauen:
„ Warum? Sieh sie dir doch an, wunderschön und noch dazu Jungfrau“, lockte er. Der Kauz warf ihm einen skeptischen Blick zu, allerdings stimmte er sogleich zu und bezahlte den überteuerten Preis für eine Jungfrau, die nach diesem Akt auch eine Jungfrau bleiben würde.
„ Knie dich hin!“, befahl Peer und beachtete ihren letzten flehenden Blick nicht. „ Nun mach schon!“, zischte er stattdessen. Langsam tat sie, wie ihr geheißen wurde. Der Kauz öffnete hektisch seinen Hosenknopf. Scarlett schluckte, vor lauter Ekel lief ihr ein kalter Schauer über den Rücken und ihr wurde übel. Leicht öffnete sie ihren Mund und wollte nach der Erregung greifen, als Peer sie augenblicklich wegzog.
„ W…was machst du?“, wollte der Mann perplex wissen. „ Du bist hässlich, so was die dich kann ich ihr doch nicht zumuten“, entgegnete Peer kühl. „ A aber….“ „ Komm Lettchen!“ Scarlett erhob sich, nicht minder verwirrt, als der Freier. Geistesgegenwärtig umklammerte sie Peers Arm, der von Dannen schreiten wollte. „ Hey…ich will mein Geld zurück!“, rief der Mann ihm hinterher. „ Welches Geld?“, erwiderte Peer grinsend. „ Du Hurensohn!“, schimpfte der Kauz. Peer wirbelte herum mit funkelndem Blick. „ Willst du dich tatsächlich mit mir anlegen, Gartenzwerg?“, schnaubte er. Der Mann schluckte, als sich Peer vor ihm aufbaute und ihn mit seinen blauen Augen fixierte. „ ich…nein, sch…schon gut“, beschwichtigte der Kerl und grinste dümmlich. „ Schön“ Peer verließ mit Scarlett die Gasse. Als sie verarbeitet hatte, was sich eben zugetragen hatte, war sie mehr als erleichtert. Sie bemerkte, wie Peer unverwandt vor sich hingrinste. „ Was guckst du denn so böse, war doch lustig, oder nicht?“ „ Extrem“, knurrte Scarlett. „ Ach Lettchen, hast du wirklich gedacht, dass ich das von dir verlange“ – Wer hätte das nicht gedacht- überlegte sie. „ Ja“, murmelte sie und richtete ihren Blick zu Boden. Peers Grinsen nahm teuflische Züge an. „ Wie könnte ich? So etwas würde ich niemals tun…nicht bevor ich nicht zum Zug gekommen bin“.



„ Lettchen, Lettchen, komm zu mir ins Bettchen.
Ich mache mir ein Späßchen draus,
und ziehe dir dein Kleidchen aus!“ Seit geraumer Zeit sang Peer sein selbstgereimtes Lied. Er hatte bereits sechs Strophen in denen er preisgab, was er mit Scarlett noch so vor hatte.
Scarlett hingegen ertrug seinen Gesang mit Fassung. Am liebsten hätte sie ihn für seine Unverschämtheit verprügelt, was allerdings nicht sehr ratsam wäre. Peer ließ sich auf einem Treppenabsatz nieder. Keine Menschenseele war in dieser düsteren Gasse zu sehen.
„ Na komm“, lächelte Peer und klopfte auf seine Oberschenkel. Auffordernd hob er seine Augenbrauen. Mit einem missmutigen Brummen setzte sich Scarlett auf seinen Schoß. „ Ich hätte gerne, dass du dich umdrehst“, sagte er mit unschuldigem Unterton. Sie schnaubte, erhob sich angespannt, spreizte die Beine und setzte sich abermals. Sein Grinsen provozierte sie ungemein und löste ein Gefühl des Unbehagens in ihr aus. „ Rutsch doch näher, Lettchen“ Er fasste sie am Gesäß und schob sie bis zum Anschlag an seinen Oberkörper. Hektisch schluckte Scarlett, ihr wurde immer unwohler. Seine bleichen Augen funkelten vor verlangen. Seine Hände, die zuvor noch auf ihrem Gesäß platziert gewesen waren, wanderten hinab und Scarletts herz pochte immer schneller. Als Peer seine hand unter ihr Kleid schob und sie dort berührte, wo sie noch niemand berührt hatte, war schlagartig ihre geduld am Ende. Das Mädchen sprang erzürnt auf und verpasste Peer, diesem Abschaum, diesem perversen Schwein, eine schallende Ohrfeige.
Stille, nur das Klimpern der Kette war zu hören, die die beiden aneinander band. Peer strich sich über seine Wange, Scarlett hielt den Atem an, was würde er jetzt wohl sagen?
„ Dummes Lettchen“, knurrte der junge Mann, fuhr überraschend schnell hoch und drückte Scarlett hart gegen die nasskalte Wand auf der gegenüberliegenden Seite der schmalen Gasse. Er umgriff ihren hals, presste sie noch fester an die Mauer. Sie bekam kaum Luft, als er ihr gewaltsam das Kleid vom Körper riss. Seine Lippen schließlich dicht an ihr Ohr führte und ihr mit einem seiner bösartigsten Lächeln zuraunte: „ Und bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt“

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So ich hoffe nun endlich, dass dieser Teil reingestellt wird. Entschuldigt die Fehler, ich habe noch nicht Korrektur gelesen.
Ich freue mich über Kommentare, also spart damit nicht ^^
Wie Teil 5 aussehen wird, könnt ihr euch bestimmt schon denken, mal sehen, ob der Teil reingstellt wird in der Form, wie ich es verfasst habe, oder ob ich zensurieren muss.
lg Lillium

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Kommentare

Noname schrieb am 2010-08-11 17:12:06:
Gute perspektive gewählt, spannend erzählt. Ich hoffe auch das es weiter geht.
Lu schrieb am 2010-03-05 22:25:12:
Toll,ich hoffe es geht bald weiter ;D

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