Der Slave (der ich nun mal bin)
von
TJ Omar
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Vorwort des Autors: Diese Zeilen habe ich vor einiger Zeit zusammengereimt, als ich noch ein Leiharbeiter war. Also, ich wünsche euch noch viel Spaß beim lesen.
Der Sklave
(der ich nun mal bin)
RFL, SEW, TCG
Es tut immer weh
wenn denn ich geh
was ich nicht versteh
heute bin ich hier morgen dort
Und schon wieder bin ich fort
Das ist das Schicksal des Sklaven, der ich nun mal bin
Denn du schickst mich dort hin
Es macht keinen Sinn
Ich hab keine Lust
In mir regiert die Frust
Die sagt du musst
Und du tust
In mir brennt die Wut
Wie die Glut
Auf diese verdammte Brut
Mir fehlt der Mut
Dir zu wiedersagen
Denn ich will nicht versagen
Du musst verstehen
Ich will nicht gehen
Ich könnt ausrasten wie König Saul
Doch ich halt mein Maul
Denn ich weiß, Geld regiert die Welt
Und ich will dass es hält
Auch wenn der Hund bellt
Und daheim jeder schellt
Ich will es so sehr
Doch ich kann nicht mehr
Hatte mal Kraft wie ein Bär
Füll mich jetzt so leer
Ich frage mich jeden Tag, wo geht‘s morgen hin?
Ich sehe da keinen Sinn
Das ist das Schicksal des Sklaven, der nun mal bin
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Kommentare
Lara-Malou schrieb am 2009-01-14 18:39:56:
Das Gedicht hat keinen festen Rhythmus, aber vielleicht verdeutlicht das sogar die Aufgewühltheit des Erzählers. Was ich nicht ganz verstehe ist das Ende der vorletzten strophe. Was bedeutet denn dass der Hund bellt ? Wofür steht das? Bellen Hunde nicht nur, wenn sie ihr Revier verteidigen wollen? Oder verstehe ich das jetzt falsch?
Was ich sehr süß fand war "Füll mich jetzt so leer" - du meintest "fühl" oder?? ^^ mit "füll" kriegt es eine lustige Bedeutung - nicht böse sein, das ist keine Kritik, das ist mir nur aufgefallen weil es so lustig ist.
Alles in alles ein anschauliches gedicht.
lg, Lara-Malou
Gimliy schrieb am 2008-10-07 10:49:05:
Hi. Tolles Thema, find deine Ideen dazu sehr gut. Allerdings finde ich, dass die Reime etwas ungerade sind, was ein wenig verunsichert. Aber sonst ist s gut.
Schreib mal wieder was^^
lg: Gimliy
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