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Kategorien > Liebe > Liebesgeschichten

Der Spaziergang

von Scully-81

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Ich stelle mich mal kurz vor. Also ich heiße Jenny und bin 33 Jahre alt, und lebe in einer kleinen 2 – Raum Wohnung am Rande der Altstadt mit Blick auf den Rhein. Ein tolles Jobangebot hat mich vor vier Monaten in diese Stadt gelockt. Warum? Abwechslung – das alte hinter sich lassen. Nachdem meine letzte Beziehung so in Brüche gegangen ist. Mein Ex mir das Leben zur Hölle gemacht hat, habe ich mich darauf hin zur Reiterstaffel versetzen lassen. Was keine so schlechte Entscheidung war. Um einfach das ganze vergessen zu können. Und einen Neuanfang zu starten.

Doch inzwischen fühle ich mich ein wenig einsam. Und vor fünf Tagen habe ich einen tollen Typen kennen gelernt. Der Gedanke an diesen Mann, seinen Körper lassen mich kaum noch schlafen. .Könnte er der Richtige sein?

Nun gehen wir durch einen Park spazieren, Schritt für Schritt gehen wir über einen Kieselsteinweg dem Sonnenuntergang entgegen. Es ist kühler geworden. Trotz meiner Jacke zittere ich schon am ganzen Körper, ich hoffe dass du es nicht bemerkst. Ganz unbemerkt von meinem Gedanken, nimmst du meine Hand. Ich spüre deine Wärme die durch deine Hand gleitet, bemerke ich tief in mir ein enormes Gefühl der Geborgenheit.

Wir kommen an einer Parkbank vorbei, du sagst.“ Setzen wir uns doch für ein paar Minuten.“ Du stellst fest dass nur einer auf der Bank sitzen kann, da der andere Teil noch nass durch den regen vom Vortag ist. Daraufhin sagst du: „ Setz dich doch auf meinen Schoss, ist doch nichts dabei.“ Ich setze mich also, und dabei wird mir warm ums Herz. Und wir schauen der allmählich untergehenden Sonne zu.

Dabei hältst du meine Hand fest, ganz fest, - so das es weh tut. „Auwa!“ sagte ich und stehe auf, „Nicht so fest meine Hand.“ Daraufhin siehst du mir in die Augen und sagst: „Sorry, das wollte ich nicht.“ Du nimmst meine Hand, beginnst sie zu streicheln, so dass mir ein Schauer über den ganzen Körper läuft.

„ Setz dich wieder.“ Sagst du und ziehst mich sanft zu dir. Also setzte ich mich wieder auf deinen Schoss, aber mit dem Rücken zu deinem Gesicht. „das ist gemein.“ Kommt mit leichtem Protest von dir. „setzt du dich bitte andersrum?“ fragst du mich ganz lieb. „Na gut.“ Sagte ich und stehe auf drehe mich um, in diesem Moment trafen sich unsere Blicke. Ich spürte ein kribbeln das durch meinen ganzen Körper floss, wie ein Feuerwerk. Irgendwie hatte ich den Gedanken dich küssen zu wollen, aber auch schon im selben Moment verspürte ich deine Lippen auf meinen. Etwas schockiert wich ich zurück. Mein Herz schlägt mir bis zum Hals. Ich streife meine Gedanken und Zweifel bei Seite. Ob das was ich hier tue, richtig ist?

Ich nehme meinen ganzen Mut zusammen. Mit einem Lächeln lege ich mein Arme um deinen hals und schaue dir dabei in deine blauen Augen, die etwas Faszinierendes an sich haben. Ich erwidere deinen Kuss. Mir wird in diesem Moment ganz warm, und ich genieße nur diesen Augenblick. „Küss mich – ich möchte mehr von dir. Flüsterst du mir in mein Ohr. Ich beginne deinen Hals zu küssen. Mit einer Hand streichle ich dir auf der anderen Seite auf und ab. Ich spüre wie deine Hände sich unter meinen T-Shirt befinden, mich streicheln. So dass ich nicht von dir lassen kann. Ich verspüre deine Wärme, obwohl es mit einem mal noch kühler geworden war. So das ich anfange zu frieren. Und es mir eine Gänsehaut über den ganzen Körper jagt. „ Ist dir kalt? Wollen wir gehen wo es wärmer ist?“ Mit einem leichten zittern antwortete ich „Ja.““ Lass uns zu mir gehen, sonst müssen wir noch bis ans andere Ende der Stadt.“ „Ja ist okay. Sagte ich. Weil ich es zu deiner Wohnung einfach näher war als zu mir. „ Ich geb dir Recht.“ Es stimmte ja auch und ich hatte auch wirklich keine Lust noch durch die ganze Stadt. Also warum nicht, es kann ja immer noch ein schöner Abend werden.

Plötzlich begann es zu regnen. Ein richtiger Wolkenbruch. Vielleicht hört es ja nach ein paar Minuten wieder auf. Dachte ich im Gedanken. Wir rannten erst mal los, um uns erstmal irgendwo unterzustellen. Nach ein paar Minuten fanden wir eine art unterstand, wir stellten uns unter, in der Hoffnung es würde ja gleich wieder auf hören. Ich lehnte meinen kopf an deine Brust, und du legtest deine arme um mich. Ich hörte dein herz schlagen. Doch es schien sich einzuregnen, und so schnell würde es auch nicht wieder aufhören.
Im Gegenteil es wurde noch stück stärker. Jetzt gab es zwei Möglichkeiten. Entweder warten bis es aufhört oder los rennen. Aber warten bis es aufhört? Da würde es ja noch kühler und dunkler werden als es sowie schon ist. Also beschlossen wir unseren schützenden Unterstand zu verlassen. Das heißt rennen was das zeug hält. Uns war klar dass wir jetzt nass bis auf die haut würden.

Wir wussten nicht wie lange wir schon durch den strömenden Regen rannten. Nass bis auf die Haut, und jegliches Zeitgefühl verloren. Ungefähr fünf Meter vor uns sahen wir ein kleines haus und es brannte in einem der Fenster noch licht. Wir rannten noch ein stück schneller. So das wir nach ein paar Minuten vor dem Haus ankamen. Das altertümlich aus sah was aber nur vermuten konnte, da es schon mächtig dunkel geworden war. Wir rangen beide nach luft. Bevor wir den Klingelknopf drückten.

Eine freundliche ältere Dame öffnete uns die Tür. Und bat uns herein, „wo kommt ihr den her bei diesem scheußlichen Wetter?“ fragte sie uns. „Aus dem Park.“ Antwortest du ihr da ich noch immer ein wenig nach Luft rang, es ist doch mächtig kalt draußen geworden. Ihr müsst doch frieren!“ sie sah uns und bemerkte das wir beide sehr nass geworden wahren. „möchtet ihr eine heiße Tasse Tee?“ fragte sie. „geht schon mal ins Kaminzimmer. Ich bringe euch gleich Handtücher und etwas Trockenes zum anziehen.“ Sie zeigte auf die große Tür, die sich rechts von uns befand. „sie müssen sich keine großen Umstände machen wegen uns. Sagtest du ihr. Sie verneinte und sagte „Es macht überhaupt keine Umstände.“ Sie ging erst eine Treppe rauf.

Und wir gingen in das Zimmer, und sahen uns um. Wir bemerkten das eine Wärme von diesem Raum ausging die man nicht beschreiben konnte. Genau gegenüber von uns befand sich ein großer Kamin in dem auch schon ein Feuer brannte, davor lag ein großes weißes Fell. Als wir uns umgesehen hatten kam die nette ältere Dame auf uns zu. Sie gab uns die Handtücher und trockene Sachen zum anziehen. „da hinten ist das Badezimmer.“ Sie zeigte in die hintere linke ecke neben dem Kamin. „da könnt ihr euch erst mal frisch machen und etwas trockenes anziehen. Bis dahin ist auch der Tee fertig.“ Sagte sie und ging aus dem Zimmer.

Also gingen wir auf die Tür zu, wir schauten uns im Badezimmer um. Eine breite Ablage, eine Dusche, eine Riesseige Badewanne, ein rießiger Spiegel. Wir kamen aus dem stauen fast nicht mehr raus. Aber genug davon, wir legten die trockenen Sachen und die Handtücher auf die Ablage. so und nun erst mal raus aus den nassen Klamotten. Die nur so auf der haut klebten.“ Gehen wir zusammen duschen?“ fragtest du mich. “Hmm,Okay.“ Sagte ich. So

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