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Kategorien > Liebe > Außergewöhnliches

Der Spielplatz

von malli

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Sie zog an der Hundeleine und schimpfte, weil der Hund einfach nicht weiter gehen wollte. „Hund! Komm!“ Sie ließ die Leine wieder Locker und betrachtete den vor ihr liegenden Park.
Dann sah sie nach oben, der Himmel war bedeckt, obwohl die Wettervorhersage strahlenden Sonnenschein vorhergesagt hatte, enttäuscht ließ sie die Schultern hängen und konnte dann endlich den Hund weiterzerren.
Der Herbstwind spielte mit ihren Haaren und durchfuhr ihre Jacke, aber sie fror nicht.
Als das Mädchen an der Ecke zum Park angekommen war, sah sie in die andere Richtung. Gegenüber lag ein Spielplatz, der leer und trostlos da lag, dennoch bildete sie sich ein schwaches Kinderlachen zu vernehmen.
Etwas trotzig band das Mädchen den Hund einfach an die Straßenlaterne und ging zu dem Spielplatz. Bevor sie die Holzpforte öffnete, schaute sie noch mal zögernd hinter sich.
„Hier bin ich noch nie gewesen. Der Spielplatz ist mir noch nie aufgefallen.“, flüsterte sie und trat durch das Tor.
Plötzlich hörte sie ein Donnern und Blitze zuckten am Himmel. Das Mädchen starrte erschrocken in den Himmel.
Dann hörte sie eine Stimme: „Hier. Bitte.“ Ein großer Junge stand vor ihr und hielt ihr einen Regenschirm entgegen.
Verwirrt nahm sie ihn an. „Wo kommst du so plötzlich her?“
Der Junge zuckte mit den Schultern: „Ich stehe schon den ganzen Tag hier und warte auf dich.“ Das Mädchen schauderte: „Wieso?“
„Du musstest ja irgendwann mal auf den Spielplatz kommen.“
Das Mädchen nickte, sie spannte den Schirm auf und beide stellten sich darunter.
„Es hätte heute eigentlich Sonnenschein geben sollen.“, meinte sie nur um etwas zu sagen.
Er zuckte wieder mit den Schultern und wischte sich die langen Haare aus den Augen.
„Das da hinten ist mein Hund.“, sagte das Mädchen und sah zu der Straßenlaterne, doch der Hund war verschwunden.
„Welcher Hund?“, fragte er.
„Der Hund mit dem ich jeden Tag hier vorbei gehe. Du musst ihn doch mal gesehen haben!“
Er schüttelte den Kopf und dabei fielen ein paar Tropfen aus seinem Haar.
„Wo er wohl ist?“, fragte das Mädchen.
„Ich denke, dass er da sein wird.“, flüsterte der Junge und sah sie an.
Das Mädchen schaute zu ihm hoch. Er sah eigenartig aus. Angestrengt suchte das Mädchen nach einem Wort, das ihn beschreiben könnte.
„Grau.“, flüsterte sie und der Junge nickte und sagte, genau das habe er auch grade sagen wollen.
Die beiden lächelten, dann sahen sie schweigend in den Regen. Keiner von beiden hatte das Gefühl etwas sagen zu müssen, sie genossen einfach nur die Gesellschaft des anderen.
Nach einer Weile hörte es auf zu Regnen, der Junge nahm seinen Schirm, lächelte das Mädchen an und ging.
Das Mädchen kam aus dem Spielplatz und lief verwundert auf den Hund an der Straßenlaterne zu. Der Himmel riss auf und die Sonne wärmte ihr Gesicht.
Sie musste lächeln und sah in den Himmel.
Plötzlich stieß sie mit jemandem zusammen. Ein großer Junge stand vor ihr und lächelte sie an. „Tut mir leid.“, grinste er, als das Mädchen ihn überrascht ansah.
„Ich bin es.“, flüsterte das Mädchen, doch der Junge lächelte nur, schien sie aber nicht wieder zu erkennen.
„Hätte nicht gedacht, dass das Wetter heute noch gut wird.“, meinte er und reichte ihr die Hand, um ihr dann seinen Namen zu verraten.

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Kommentare

mell schrieb am 2010-01-04 20:29:06:
ich finde die geschichte garnich sinnlos
jenny schrieb am 2010-01-02 22:53:35:
ich finde es gut. man muss sich nur gedanken darüber machen.
ganz toll
lg
malli schrieb am 2008-08-25 00:01:43:
Die Auflösung der Geschichte ist wie folgt:
1.Du versuchst dir zu denken, wieso alles so ist, wie es ist und das Ende ist frei für euch...
2. Es geht um den Zauber des Namens: Es kommen keine Namen in der Geschichte vor, weil in jedem Namen auch ein Gefühl mitgibt und dies wollte ich bei den Lesern verhindern.
3. der Junge ist ein und derselbe, als das Mädchen auf den Spielplatz kommt, tritt es in eine "Schattenwelt" ein, die vom unterbewustsein gelenkt wird. Die Seele des Jungen weiß schon lange, dass er unbeusst auf dieses Mädchen wartet.

Danke für eure Kritik
Malli
Grunz von Schnulz schrieb am 2008-08-09 22:53:32:
eine sinnlose Geschichte, die an sich niemand lesen möchte, ein Hund, ein Mädchen ein Junge...
gracy schrieb am 2008-08-07 23:16:41:
hm...irgendwie cool!:)

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