Der Stein
von
L. x
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Mit dem Stein, den meine Eltern mir geschenkt hatten, ging ich langsam durch den Wald. Ich hielt meine Augen geschlossen und ignorierte das Zwitschern der Vögel. Ich sah nichts und hörte nichts. Als ich den Brunnen erreicht hatte, blieb ich stehen. Ich drehte mich um. Sah meinen Bruder. Er kam auf mich zu, mit ausgestreckten Händen. Ich wusste, dass er den Stein haben wollte. Dann hörte ich die Wörter meine Mutter: „Gib ihm den Stein! Du spielst doch gar nicht mit ihm.“ Ich wollte nicht. Er bedeutete mir viel. Ich nahm ihn überall mit hin, immer versteckt in der Tasche meines Mantels. Nachts verschloss ich die Tür und schaute ihn lange an.
Ich sah, dass mein Bruder näher gekommen war. Ich zögerte nicht lange, drehte meinen geliebten Stein noch einmal in den Händen, schloss die Augen und warf ihn in den Brunnen. Noch bevor ich ihn auf dem Boden des Brunnens aufschlagen und zerbrechen hören konnte, rannte ich weinend davon…
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Kommentare
anonym schrieb am 2009-09-28 16:36:07:
richtig bombe story
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