Der Strand
von
BSK
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Vorwort
Leben heißt nicht reicher und besser zu sein als die anderen.
Leben heißt sich zu entwickeln und das zu tun, wonach man sich in seinem Innersten sehnt.
Auch wenn die Wünsche nicht in Erfüllung gehen, so kannst du von ihnen träumen. Ohne unseren Träumen hätten wir keine Ziele und was würden wir dann mit unserem Leben anfangen? Die meisten Träume gehen nicht in Erfüllung, jedoch können wir versuchen unserem Ziel näher zu kommen.
Die Welt verändert sich mehr und mehr und viele haben den Traum besser als andere zu sein, doch sind die meisten, wenn dies erzielt ist, trotzdem unzufrieden und können nie genug davon haben. Die Armen, seien es welche denen Geld oder Freunde fehlen, freuen sich schon über die kleinsten Schritte zum Ziel, sie sind dankbarer und LEBEN mehr, weil sie das tun was sie sich Wünschen. Die Reichen setzten immer höhere Ziele und fordern auch mehr von sich selbst, sodass es immer schwieriger wird ihren Traum zu erfüllen. Sie können sich vielleicht materielle Träume erfüllen, aber nicht die, welche die Seele in Schwingungen versetzen können.
Träume machen uns zu dem was wir sind.
Deshalb höre nie auf zu träumen.
Der Strand
Der Ozean; still und verlassen liegt er da. Sein dunkelblaues Wasser ist unendlich weit und geheimnisvoll, denn nie wird es ganz erforscht werden. Seine Schätze hütet er gut im Herzen des Meeres: der Seele des Ozeans, gewaltiger und mächtiger als jede andere Macht auf Erden. Eine Seele tief und rein, voller Überraschungen und Dingen die unser Auge nie entdecken darf, denn sonst würden wir von diesem Glanze geblendet werden, erblinden, weil uns die unsere Welt so klein und grau vorkommen würde. Eine Welt in der ein Menschenleben weniger wert ist als Geld, eine Welt in der man nur wenigen Vertrauen schenken kann, in einer Welt in der das Wort „Liebe“ größtenteils in ihrem Wert herabgesetzt wurde.
Dieses blaue Samttuch wird durchzogen von Wellen, auf ihnen thronend die weiße Gischt die am Strand durch den goldenen Sand sickert.
„Versuche in einem Menschen nicht das Schlechte, sondern das Gute zu sehen“. Genauso müssen wir auch das Meer betrachten. Es kann der wildeste Tiger, der mit seinen Krallen nach den Häusern greift, sein, zerstören, Elend und Leid mit sich bringen. Doch vielleicht ist es auch ein Zeichen dafür, dass sich Naturgewalten niemals von Menschen bezähmen lassen werden, obwohl wir dies wieder und wieder versuchen.
Wasser bedeutet aber auch LEBEN; es schenkt und die Fruchtbarkeit der Erde und nur mit seiner Hilfe existiert unser Körper. Der Verzicht auf Wasser würde für uns den Tod bedeuten; das Ende unseres Daseins.
Beim Anblick dieses Geheimnisvollen, werden Erwachsene zu Kindern, denn jeder ist in sich noch ein Kind, auch wenn sich die Denkweisen weiter entwickelt und verändert haben. Doch die Seele strebt danach wieder jung zu sein, zum Beispiel am Strand entlang zu laufen, sich in den Sand zu werfen und zu jubeln zu können. Dies will uns vielleicht das Meer mitteilen und auch, dass wir in diesen Augenblicken alle gleich sind.
Genauso wie das Wasser hat jeder von uns seine gute und seine schlechte Seite. Seiten die nicht bezwungen werden können aber vorhanden sein müssen, damit sie uns zeigen was es heißt zu LEBEN.
Unsere Füße sinken in den weichen, feinen Sand und beim Rauschen der Wellen durchfährt meinen Körper ein Glücksgefühl, ein Gefühl das zu sein, was ich sein will, derjenige der tief in meinem Herzen sitzt und darauf wartet eine Gelegenheit zu bekommen aus dem Versteck herauszukriechen. Langsam fasst du nach meiner Hand und ruhig gehen wir auf das Meer zu, das sich endlos weit hinausstreckt und schließlich mit dem Blau des Himmels verschmilzt. Die Palmen, welche sich leicht im Winde wiegen, lassen wir hinter uns und riechen den Meeresduft; Salzgeschmack auf unseren Lippen. Der Strand wird eingezäunt von hohen Felsen, die Bucht liegt vor uns, einsam und verlassen, nur die Wellen überschlagen sich, der Küste näher kommend, umspülen nun unsere Knöchel und fließen wieder zurück um einen neuen Anlauf zu starten.
Der Himmel nimmt eine andere Farbe an, eine Farbe erfüllt von vielen Rottönen und orangen Wölkchen, die wie Schleierfetzen am Horizont hängen. Die Sonne scheint golden im Meer zu versinken und ihr Spiegelbild wird durchzogen von den Wellen, die sie wie einen hüpfenden Ball aussehen lassen.
Wir blicken uns an und sehen das Leuchten in des anderen Augen, ein Leuchten des Glücks und einer gewissen Freiheit; Frei von Sorgen. Vorsichtig gehen wir immer weiter dem Meer entgegen, Hand in Hand, das Wasser streicht an unseren Beinen, dann umschließt es warm und liebevoll unseren Bauch. Mit jeder Welle werden wir ausgelasteter, Ruhe breitet sich in unserem Körper aus. Wir spüren den aufgewühlten Sand unter unseren Füßen und wie sich das Wasser mit jeder Welle an unseren Haaren emporarbeitet.
So stehen wir da, verbunden durch die selben Gefühle und dem Band zwischen unseren Seelen; und mit dem Ozean, der nun von dem goldenen Licht der Sonne bestrahlt wird. Die Wasseroberfläche glitzert, als ob tausende von Sternen darauf schwimmen würden und ab und zu sieht man eine Möwe, die in den Lüften kreist und sich dann kopfüber in das Wasser stürzt um noch einen Fisch ergattern zu können.
Die Felsblöcke stehen aufrecht und steif da, nichts vermag ihnen etwas anzuhaben. Sie symbolisieren Stärke, selbst den Wellen standzuhalten, die sich wie Ungeheuer auf alles Lebende stürzen und sie mit ihren langen Gischtfingern mit sich in die Tiefe reißen.
Die Sonne verschwindet mehr und mehr in dem Dunkelblauem Samt. Im Schrei der Möwen umarmen wir uns und spüren die Wärme des anderen, während sich unsere Lippen leicht berühren.
Als die Sonne untergegangen ist ziehe ich dich auf den Strand zurück um uns in den, noch von der Sonne, erwärmten Strand zu setzen und den letzten Sonnenstrahlen zuzusehen, wie auch sie untergehen und Wolken in den schönsten Farben zurücklassen. Bald sind die ersten Sterne zu sehen, die sich in deinen Augen widerspiegeln, während dein nasses Haar noch leicht im Wind flattert. Ich war schon so lange in dich verliebt gewesen und kann es manchmal bis heute noch nicht fassen, dass ich einen Teil meines Lebens mit dir verbringe. Schon einmal hatte ich dieses Gefühl für jemanden empfunden, doch nun war es anders; du hast einen wichtigen Platz in meinem Leben eingenommen, was ich nie zuvor geahnt hatte. Schon fast hatte ich aufgeben wollen, als du mir halfest die Klasse zu bestehen und mir so die Möglichkeit gegeben hast dich besser kennen zu lernen. Nun bin ich glücklicher als sonst in einigen Momenten davor, weil du mich nie vergessen lässt was es heißt zu leben und das Gefühl der Fröhlichkeit zu verspüren. Du bist meist aufrichtig und ehrlich zu mir und wenn ich in manchen Momenten in deine Augen sehe, so erinnern mich diese an den Ozean. Sie sind zwar nicht blau, jedoch so unbeschreiblich tief. In ihnen verbergen sich Geheimnisse,
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Kommentare
BSK schrieb am 2007-02-01 11:56:51:
Deien Geschichte ist wunderschön
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