Der Todesbote
von
Billyboy
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hatte es mit dem Anwalt Donovans auf sich, der später tot in der Nähe von Gerrads Cross gefunden wurde?“
„Ich gehe davon aus, dass es Donovan selber war, der Amersham auf dem Gewissen hat, weil dieser, ein Kleinganove, hinter sein dunkles Familiengeheimnis gekommen war und sicher nicht ohne Gegenleistung geschwiegen hätte. Donovan beschloß, die Gelegenheit der Morddrohungen gegen sich zu nutzen und entledigte sich kurzerhand seines Sekretärs. Das angeblich gestohlene Geld fanden wir in Donovans Auto versteckt.“
Sir John rümpfte entsetzt die Nase. „Und solch ein Mensch war Mitglied in meinem Klub. Was sind denn das für Sachen...“
„Ich hätte eigentlich stutzig werden müssen, als mir Dr. Fergussen mitteilte, das Gift, welches Black tötete, stammte aus der Südsee, genauer von den Tonga-Inseln. Denn das ist ja nicht weit von Australien entfernt. Beechum hatte uns diesen Hinweis nämlich unterschlagen, sondern behauptet, das Gift stamme vermutlich vom afrikanischen Kontinent. Außerdem verwirrte er uns mit diesem Paul Canvas, dessen zufällige Namensgleichheit er geschickt benutzte.“ Elk verschaufte kurz.
„Das eigentliche Attentat hatte Beechum schon lange geplant. Als Mönch verkleidet, schoß er den vergifteten Pfeil von der Flüstergalerie auf Donovan ab und floh. Über Funk spielte er mir vor, er würde selber vom Täter überwältigt, deponierte Funkgerät und Mönchskutte abseits und verletzte sich eher leicht, aber deutlich sichtbar. So „verschwand“ der Täter vor unser aller Augen spurlos.“
„Verhaften, den Mann, sofort verhaften!“ rief der Chef des Yard erregt.
„Ich fürchte, Sir, dazu ist es zu spät.“
„Was soll das heißen, Elk?“
„Der Mann, der sich „Joe Beechum“ nannte, hat das Krankenhaus vor einer halben Stunde mit unbekanntem Ziel verlassen. Ich fürchte, er wird mit neuer Identität das Land verlassen.“
Sir John schnaubte wütend: „Na das ist doch, dieser, dieser, ich hab es ja gleich gesagt... Gehen sie mir aus den Augen, Elk! Und die Beförderung können Sie vergessen!“
Elk hielt sich die Hand ans Ohr: „Wie belieben, Sir?“
Ein lautes Grummeln begleitete ihn noch hinaus ins Vorzimmer, wo Miss Finley ihm mitleidig anschaute.
Ende
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Kommentare
Todesbote67@web.de schrieb am 2009-08-14 23:57:19:
Die Geschichte wurde nochmals überarbeitet und erscheint im September als Hörbuch bei dem label hms audio entertainment zum download (z.B. bei www.soforthoeren.de) zum Preis von 7,95€.
Billyboy schrieb am 2009-08-01 16:48:50:
Die Geschichte wird momentan von dem jungen Hörbuch-Label hms audio vertont bzw. eingelesen, voraussichtlich ab September sthet sie dann zum download bereit. Allerdings ist die Story etwas überarbeitet und verändert. Mann / Frau darf also gespannt sein...
Billyboy schrieb am 2009-03-10 16:51:25:
Die Geschichte entstand im Rahmen eines Edgar-Wallace-Schreibwettbewerbes im gleichnamigen Internet Forum. Deshalb ist die Story relativ nah an die Welt der Bücher und Filme des Krimi-Altmeisters angelehnt. Auch einige Figuren entstammen den genannten Vorlagen. Die Handlung selber ist jedoch komplett allein erfunden. Ich hoffe, niemand läßt sich durch die Länge des textes zu sehr abschrecken. ich bin echt gespannt auf Kommentare oder Meinungen und Hinweise!
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