Der Traum
von
Julian Überall
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Das Gemeinsame Essen ist Scheiße! Ich sitze hier und versuche etwas zu schreiben,aber mir fällt nichts ein. Die Schule nervt. Alle wollen das ich am gemeinsamen Frühstück teil nehmen soll, aber ich will nicht. Wie gesagt die Schule nervt. Zum Glück ist das die letzte Woche vor meinen lang ersehnten Urlaub. Ich träume von einer Welt ohne irgendeiner Form von Gruppenzwang, Stress, Angst und Krieg. Also eine Welt ohne Probleme. Aber so eine gibt es nicht. Ich denke gerade an die Zeit zurück wo ich mit Jasmin zusammen war. Die Zeit mit ihr war wunderschön, bis sie mir das Herz gebrochen hat. Seitdem fühle ich mich so lustlos, frustriert und leer, als ob ein Teil von mir gestorben wäre.Nachdem sie Schluss gemacht hat, habe ich seitdem Horrorkore für mich entdeckt, dass war vor 3 Jahren. Und Heute fühle ich mich schrecklich. Die Klasse ist.... naja ..... fast die perfekte Klasse für mich. Einige Leute nerven mich aber ich halte es durch, indem ich an die Zeit von vor 3 Jahre zurück denke. Meine Klasse versteht mich nicht, warum ich Geschichten schreibe. Niemand versteht mich. Nicht einmal meine Familie, aber sie findet es gut. In 15 Minuten ist Pause. Ich versuche es noch die letzten Zeilen zu schreiben. Es gibt einige Menschen die mich verstehen. Mein Vater versteht mich. Manchmal, aber er versteht mich. Meine Schwester lacht über die Geschichten. Meine Mutter... Ich weiß es Nicht. Aber Hauptsache das ich meine Texte verstehe. Das ist auch nicht immer so leicht.
Ich denke oft an Hagen, an meine Heimatstadt Hagen. Sie ist zwar dreckig und Grau aber sie ist meine Stadt. Obwohl sie Dreckig ist, ist Hagen schön. Es schneit seit etwa 15 Minuten. Ich blicke aus dem Fenster und sehe wie die Welt langsam Weiß wird. Draußen war es Kalt geworden und im Klassenzimmer ist es warm. Meine Klasse ist wie immer laut. Man kann sich nicht konzentrieren. Eine Mitschülerin labert seit seit einer Schulstunde und es ist keine Ende in Sicht. Hoffentlich kann ich bald nach Hause um diese Geschichte zu ende zu schreiben. Ich starre ohne irgendeine Idee auf das Blatt und frage mich, ob irgendjemand diese oder andere Geschichten von mir lesen wird. Nicht aus meiner Familie sondern irgendwer denn ich nicht kenne. Was wird er oder sie von mir denken? Findet diese Person meine Geschichten toll? Erzählt die Person meine Geschichten weiter? Alle diese Fragen beschäftigen mich. Aber egal. Es wieder einmal dunkel und die Welt wird langsam vom Schnee überdeckt. Endlich es ist Pause. Ich gehe auf den Pausenhof und ein Eiskalter Windstoß trifft mich ins Gesicht. Ich Friere. Ich drehe wieder um und verbringe die komplette Pause im Schulgebäude. Nach der Pause habe ich Englisch. Ich sitze hier im Unterricht und fantasiere. Ich denke gerade an das Lied: Kein Zurück von Wolfsheim. Das Lied spiegelt mein Inneres. Ich will auch die Zeit zurück drehen und alles richtig machen. Aber es geht leider nicht. Ich will was anderes machen! Alles außer Schule und Arbeit. Nach Englisch habe ich Deutsch. Wie auch in Englisch fantasiere ich rum. Als ich aufgerufen wurde, lese ich die Antwort vor.
Endlich nach Deutsch habe ich Schluss. Die Schule ist aus. Ab heute beginnt mein Urlaub, ich gehen aus dem Schulgebäude, mache meine Mp3 Player an. Das Lied fängt an. Es heißt Die Nacht... Du bist nicht allein von Schiller und Thomas D.Auf dem Weg nach Hause sehe ich Menschen die letzte Geschänke einkaufen. In der Stadt angekommen, sehe ich wie ein Mädchen im meinem Alter von 3 Jungen geschlagen wird. Ich will weitergehen, aber ich kann nicht. Ich renne auf sie los und versuche sie zu beschützen. Ich kann noch einen der Jungen die Nase brechen sodass er aufhört sie zu schlagen. Der andere Junge schlägt mich mehrmals ins Gesicht aber ich lasse nicht locker und verpasse den Jungen eine harte Wrestling Attacke. Nach 10 Minuten sinnlosen Schlagens hauen die Jungs ab. Ich half ihr auf und sie bedankte sich freundlich und fangen ein Gespräch an.Sie heißt Kim und ist wie gesagt in meinem Alter. Aus dankbarkeit lud Kim mich auf einen Kaffee ein. Während wir denn Kaffee getrunken haben schob sie einen Zettel mit ihrer Handynummer zu mir und schaute auf die Uhr.Sie sprang auf erklärte mir das sie noch weg muss und verließ eilig den Bäcker. Ich trinke aus und gehe entspannt nach Hause. Da angekommen mache ich mir etwas zu Essen und versuche diese Geschichte zu ende zu schreiben...Plötzlich riss der Klingelton meines Handys mich aus meinen Tagtraum. Ich gehe dran und Kim will mit mir reden. Nach 20 Minuten telefonieren wollte sie mich treffen.Am nächsten Tag treffe ich sie vor dem Kino Sie erzählt mir alle ihre Probleme. Ich höre ihr zu und gebe ihr Tipps wie man die Probleme löst. Nach den Tipps gehen wir ins Kino .Mitten im Film greift sie meine Hand und schaut mich an. Ich erwiedere ihren blick. Wir kommen uns näher und … Küssten uns.Nach dem Film waren wir noch spazieren und gingen anschließend zu mir.Sie wollte bei mir Schlafen. Zuhause angekommen schleichten wir uns in mein Zimmer und hatten eine sehr erotische Nacht … Der Morgen danach war super schön. Als ich aufwachte, war Kim schon wach. Anstatt Guten Morgen zu sagen gab es ein sehr langen Zungenkuss. Nach dem Kuss ziehen wir uns an und Kim wurde immer bleicher und bleicher bis sie verschwand …
Ich werde von meinem Deutschlehrer geweckt. Ich bin mitten im Unterricht eingeschlafen. Ich schaue auf das Blatt und lese: Als ich aufgerufen wurde, lese ich …. Es war alles nur ein Traum. Kim war nur ein Traum. Ich fühle mich richtig mies. Wie aus heiteren Himmel schoss mir ein Gedanke hervor und öffne das Portmonee und krame ein ein Zettel hervor. Ich entfaltete ihn und las: 0176655987 ruf mich an mein Held. Deine liebende Kim … Es war … es ist doch kein Traum gewesen. Jetzt fällt mir auch wieder ein das ich Kim letzte Woche kennen gelernt habe...
Ende
Diese Handynummer ist frei erfunden sowie Personen und Handlungen.
Autor: Julian Überall
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